Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

Band 1. Empfohlen von 14 bis 99 Jahren. 2. Aufl. 2020.
Buch (gebunden)
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Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist - denn das Dokument gilt als eines der gr … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Kaleidra - Wer das Dunkel ruft
Autor/en: Kira Licht

ISBN: 384660108X
EAN: 9783846601082
Band 1.
Empfohlen von 14 bis 99 Jahren.
2. Aufl. 2020.
ONE

30. Oktober 2020 - gebunden - 552 Seiten

Beschreibung

Wenn die 17-jährige Emilia eines liebt, dann sind es Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann, spürt sie, dass sie einem unglaublichen Mysterium auf der Spur ist - denn das Dokument gilt als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit. Dann trifft sie auf den attraktiven, aber sehr verschlossenen Goldalchemisten Ben, und die Ereignisse überschlagen sich: Emilia ist eine Nachfahrin des uralten Silberordens! Schnell gerät sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimlogen, und ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...


Portrait

Kira Licht ist in Japan und Deutschland aufgewachsen. In Japan besuchte sie eine internationale Schule, überlebte ein Erdbeben und machte ein deutsches Abitur. Danach studierte sie Biologie und Humanmedizin. Sie lebt, liebt und schreibt in Bochum, reist aber gerne um die Welt und besucht Freunde. Nach ihrer Götter-Dilogie folgt nun ihre nächste Trilogie bei ONE.


Pressestimmen

"Ich war begeistert! [...] Es ist beeindruckend, welche Recherchearbeit in dem Buch steckt. [...] Man bekommt in dieser Geschichte Fantasy, die bis ins kleinste Detail ausgearbeitet wurde und einer inneren Logik folgt, ohne ihren Reiz als Fantasy zu verlieren." Miriam, lizzynet.de, 13.11.2020

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STORY: Emilia, die offensichtlich mehr kann, als sie weiß, entdeckt durch einen unscheinbaren Schulausflug ungeahntes Wissen. Sie wird in eine neue Welt quasi hineingeschossen und muss viel neues lernen. Allerdings scheint die Zeit gegen sie zu Arbeiten, was alles erschwert. Es beginnt ein Lauf gegen die Zeit, der viele Lügen mit sich bringt, und Emilias Beziehungen zu ihren Freunden und auch zu ihrer Familie erschwert. Doch nicht nur diese Beziehung macht es Emilia schwer... da gibt es noch Ben... sie darf ihn nicht lieben, sie sollte ihn nicht mögen, nichtmal berühren durfte sie ihn. Doch das ist leider nicht so leicht wie gedacht. PROTAGONISTIN: Die Protagonistin war mir von Anfang an sympathisch. Ihre Vergangenheit ist gut ausgearbeitet und an keiner Stelle unschlüssig. Ihr Handlungen sind, gemäß ihres Charakters, nachvollziehbar, was mir gut gefallen hat. Sie ist wie ein kleiner Wirbelwind und dieses Chaos in ihrem Kopf kommt gut rüber. Sie wirkte auf mich eher unausgeglichen, das kann jedoch bei jedem anders sein. Für eine 17 jährige wirkte sie mich jedoch teilweise sehr unerfahren, was das Leben betrifft und teilweise etwas zu kindisch. SCHREIBSTIL: Der Schreibstil von Kira Licht gefällt mir insgesamt gut. Manchmal war es mir ein bisschen zu kompliziert, wodurch ich einige Sätze mehrmals lesen musste, um der Handlung, bzw. einer spezifischen Erklärung, zu folgen. Insgesamt lies es sich nicht ganz so flüssig lesen, weswegen ich für den Schreibstil keine volle Punktzahl geben kann. FAZIT: Das Cover sieht toll aus und passt zu der Geschichte. Die Geschichte war insgesamt gut, allerdings hat nicht der Schreibstil ein kleines bisschen enttäuscht. Trotz allem hat es mit gefallen und ich kann es empfehlen.
Die Macht der Elemente - und der schönen Augen
von Christina P. - 21.02.2021
Die 17-jährige Emilia hat ein Talent für Mathematik und Rätsel aller Art. Auf einem Klassenausflug ins Museum bemerkt sie, dass sie als scheinbar erster Mensch das dort ausgestellte Voynich-Manuskript lesen kann - auch wenn der Inhalt mehr als kryptisch für sie klingt. Kurz darauf steht so ein junger Snob vor ihr und fordert sie auf, mit ihm zu kommen, da er mit ihr reden müsse. Kaum ist sie den aufdringlichen Kerl los, stehen gleich die nächsten, wenn auch fashionmäßig nicht ganz so durchgestylten Typen vor ihr und wollen sie ebenfalls gewaltsam irgendwohin mitnehmen - was der Snob von vorher mit seinen Freunden im letzten Moment verhindern kann. Allerdings nicht, ohne noch einen kleinen Kampf der Elemente zu liefern. Im Nachhinein stellen sich Emilias Retter als Alchemisten des Gold-Ordens heraus. Die Angreifer waren Angehörige des Quecksilber-Ordens, während Emilias bisher unentdeckt gebliebenen Kräfte dem Silber-Orden zuzuschreiben sind. Und ihr Talent, das Voynich-Manuskript zu entziffern, ist genau die Gabe, welche der Gold-Orden für seine aktuellen Ziele benötigt. Abenteuer mit Alchemisten, welche nicht unbedingt dieselben Ziele verfolgen - das klingt erstmal spannend. Dass Emilias Talent 17 Jahre lang unentdeckt geblieben ist wirkt schon etwas merkwürdig. Zumal sich dann plötzlich alle um sie reißen. Die Art, wie zunächst mit Emilia umgegangen wird, empfand ich leider als unmöglich. Da stellt Goldjunge Ben sich als Retter Emilias vor den "Quecks" dar, hat aber wenige Momente zuvor genau dasselbe versucht - sie irgendwohin mitzunehmen. Als wenn eine 17-jährige Schülerin einfach so mit einem Wildfremden mitgehen würde, der sie dazu auffordert, mitzukommen. Und auch weiterhin haben viele der Gold-Alchemisten erstmal nichts Besseres zu tun, als ihr wiederholt vorzuwerfen, wie blöd sie doch ist, dass sie die Alchemisten-Basics nicht weiß - aber auf die Bitte hin, ihr mal was zu erzählen, bekommt sie nur zu hören, das ginge nicht, solange sie nicht korrekt registriert sei. Aber wie dämlich sie doch sei¿ Leider, und das hat mich regelrecht schockiert, hat Emilia sich doch tatsächlich schnell selbst als dumm und undankbar gefühlt, weil die anderen doch nun plötzlich dauern ihr Leben retten. Dass dies aber erst notwendig ist, WEIL die Goldies die gegnerischen Alchemisten auf sie aufmerksam gemacht haben, interessiert niemanden. Zum Glück sind nicht alle der Goldalchemisten so arrogant. Leider loben die Goldenen sich dauernd in den höchsten Tönen, während die Autorin die Silbernen als inkompetenten Haufen darstellt und die Quecks wie ein Schwarm Rüpel in Military Boots daherkommt. Klischee pur. Und ausgerechnet Ben, der arrogante Superschnösel, der mit 19 Jahren bereits angeblich was weiß ich wieviele Studiengänge und Sonderkurse absolviert haben will und Emila in einer Tour runterzieht, wird auch noch ihr Love Interest? Muss an seinen schönen Augen liegen. Ich find es so schade - die Idee war so super. Ein wenig Alchemie, ein wenig Indiana-Jones-Abenteuer, dazu Geheimnis-Entschlüsselungen wie bei Dan Brown und nebenbei eine verbotene Liebe. Was ich bekommen habe war ein wiederholtes Schlechtmachen von Emilia, bis sie selbst daran glaubt, Klischee-Gegner und stellenweise ein überzogener Griff ins Periodensystem, der zwar einige Reaktionen bei Angriffen erklärt, nicht aber diverse magische Spontanöffnungen in irgendwelchen Wänden, die mir doch eher wie Science-Fiction-Effekte vorkamen. Nicht zu vergessen, dass Emilia sich ausgerechnet zu dem Typen hingezogen fühlt, der sie von Anfang an am arrogantesten herunterputzt. Von den Ideen her wirklich toll, die Umsetzung riss mich leider nicht so ganz vom Hocker.
Was für ein Auftakt, und dann auch noch mit Alchemie¿
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Mal angefangen bei diesem wahnsinnig tollen Cover, hält das Buch eindeutig, was es verspricht. Allerdings gab es auch einige Längen zwischendurch, bei denen es mir schwer viel zu folgen. Von den ganzen Namen und Personen mal ganz zu schweigen. Wir lernen Emilia kennen, die an einem ihrer letzten Schultage vor den Sommerferien in ein Museum in Rome geschleift wird. Wir kenne alle diese Wandertage, die keiner mag. Allerdings passiert hier etwas ganz seltsames, denn sie kann plötzlich das Voynich-Manuskript lesen, was vorher noch niemandem gelungen ist. Und prompt wird jemand auf sie aufmerksam. Die beiden sind wie Feuer und Wasser, dennoch herrscht eine gewisse Anziehungskraft zwischen ihnen. Ob das also gut geht? Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Außerdem ist mir aufgefallen, dass auch dieses Buch einen kirchlichen Hintergrund zu haben scheint. Irgendwann geh ich nochmal in Flammen auf, wenn das jetzt in jedem ihrer Bücher so ist *HAHA* Auch die Story klingt sehr schlüssig und sie hält mehr als eine Überraschung bereit. Das Ende hat mich mal wieder mehr als gefoppt! Es hört wieder einfach auf. Mitten in einer Schlüsselszene. Ganz toll! Mega spannend, tolle Protagonisten, wobei mir deren Alter irgendwie immer noch nicht ganz schlüssig erscheint, denn sie sind verdammt jung, dafür, dass sie so viel drauf haben.
Ein grandioser Auftakt!
von Golden Letters - 17.01.2021
Emilia steht kurz vor ihrem Schulabschluss und weiß noch nicht, welchen Weg sie nach ihrer Schulzeit einschlagen wird. Doch diese Entscheidung wird ihr mehr oder weniger aus der Hand genommen. Bei einem Ausflug ins Museo Nazionale Romano kann sie das mysteriöse Voynich-Manuskript lesen, etwas, das bisher noch niemanden gelungen ist. Sie gelangt in die Welt der Alchemisten und soll dem Goldorden bei einer wichtigen Mission helfen. Doch nicht alle sind Emilia wohlgesonnen, und während sie sich noch an ihr neues Leben als Alchemisten gewöhnt, gerät sie in einen gefährlichen Kampf der einzelnen Geheimlogen. Wer das Dunkel ruft ist der Auftakt von Kira Lichts Kaleidra-Trilogie, der aus der Ich-Perspektive der siebzehn Jahre alten Emilia Pandolfini erzählt wird. Manchmal sind die Bücher, an die man ohne große Erwartungen herangeht, genau die Bücher, die einen am meisten überraschen und begeistern können. So ging es mir mit Kaleidra - Wer das Dunkel ruft ! Ich hatte echt Lust auf die Geschichte, aber hatte eben auch keine hohen Erwartungen. Doch dann konnte mich die Geschichte von Emilia und Ben so sehr mitreißen, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte, sodass das Buch zu einem wahren Pageturner geworden ist! Die Geschichte spielt in Rom, einem sehr bildreichen Schauplatz! Ich habe noch nicht allzu viele Bücher gelesen, die in Rom spielen, sodass bereits das Setting eine tolle Abwechslung war! Emilia ist eine ganz normale Schülerin, die kurz vor ihrem Schulabschluss steht und noch nicht weiß, was sie danach mit ihren Leben anfangen möchte. Im Museo Nazionale Romano ist aktuell das Voynich-Manuskript ausgestellt, eine rätselhafte Schrift, die bisher von niemanden entschlüsselt werden konnte und die Emilia ohne Probleme lesen kann, was die Aufmerksamkeit der Alchemisten weckt. Emilia war sich ihrer Herkunft und Fähigkeiten bis dato nicht bewusst und sie wird in eine geheime Welt der Alchemisten hereingezogen, was ihre eigene erst mal auf den Kopf gestellt hat! Wir treffen auf Gold-, Silber- und Quecksilberalchemisten, die in sogenannten Logen zusammenarbeiten. Während der Gold- und Silberorden eine freundschaftliche Beziehung pflegen, rivalisieren diese beide Orden mit dem Quecksilberorden. Ich liebe das Thema Alchemie in Büchern und muss sagen, dass Kira Licht dieses wunderbar ausgearbeitet und in ihre Geschichte eingebaut hat! Die Elemente des Periodensystems spielen eine wichtige Rolle, denn jeder Orden hat seine Astalelemente, fünf Elemente, die bei dem jeweiligen Orden unterschiedlich stark ausgeprägt sind. Auch wenn ich persönlich nie gut in Chemie oder generell in Naturwissenschaften war, so fand ich es mega spannend, mehr über die Elemente zu erfahren, auch weil die Alchemisten spannende Kämpfe mit ihnen bestreiten! Die ganze Welt hat mir unglaublich gut gefallen! Es gibt die Chemie, alte Rätsel, Kryptologie, das Voynich-Manuskript und natürlich die Alchemisten! Man merkt, dass Kira Licht viel Mühe und Liebe in den Weltentwurf gesteckt hat, denn es ist wunderbar komplex und detailreich! Ich freue mich schon sehr darauf, in den Folgebänden noch mehr zu entdecken und Antworten auf die Fragen zu erhalten, die im ersten Band noch unbeantwortet geblieben sind! Emilia mochte ich als Protagonistin ebenfalls richtig gerne! Sie kennt ihren Vater nicht, dafür sind sie und ihre Mutter ein eingespieltes Team, auch wenn sie in eher ärmlichen Verhältnissen leben. Emilias Welt wird auf den Kopf gestellt, als sie erfährt, dass sie eine Silberalchemistin ist! Während andere Alchemisten schon als Kinder ihre Kräfte entdecken und trainieren, muss Emilia ihre Kräfte sehr schnell beherrschen, da sie den Goldalchemisten bei einer wichtigen Mission helfen soll und die Quecksilberalchemisten hinter ihr her sind. Emilia ist sehr klug, eine begabte Kryptografin, denn sie liebt es, Rätsel zu lösen! Sie hat ein Faible für Mathematik und Chemie und ist nicht hat auf den Mund gefallen, sondern ist sehr temperamentvoll. Sie ist eine Kämpferin, die für andere einsteht und sich auch nicht herumkommandieren lässt. Letzteres sehr zum Ärger von Benedict Hastings, einem Goldalchemisten, der eng mit Emilia zusammenarbeiten und für ihre Sicherheit sorgen soll. Ben wirkt im ersten Moment etwas arrogant und herablassend, doch der eifrige und pflichtbewusste Alchemist hat auch eine humorvolle und liebevolle Seite! Sowohl Ben als auch Emilia mochte ich total gerne, aber zusammen waren sie unschlagbar! Die Dialoge waren einfach großartig, da die beiden sich besonders am Anfang viele Wortgefechte geliefert und es dem jeweils anderen nicht leicht gemacht haben. Ich hatte sehr viel Spaß mit den beiden! Aber auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen! Mit Ben, dem Fechtmeister, sind auch Oliver, der zurückhaltende Sekundant der Goldloge von London, die freundliche Pionierin Annmary, der quirlige Hüter des Protokolls Murphy und der extravagante Bibliothekar Larkin nach Rom gekommen. Eine bunt zusammengewürfelte Truppe, die mir schnell ans Herz gewachsen ist! Sie tragen alle schon in jungen Jahren eine große Verantwortung, etwas, was sie reifer gemacht hat, sodass Tizi und Matti, Emilias beste Freunde im Vergleich sehr jung und unbekümmert, fast schon unreif gewirkt haben. Da fand ich es ehrlich gesagt nicht schade, dass wir von den beiden nur wenig gesehen haben. Aber ich vermute, dass sich das im zweiten Band ändern wird! Das Ende war richtig spannend und es gab eine Wendung, die ich so niemals vermutet hätte, sodass ich sehr gespannt bin, wie es mit Emilia, Ben und den Alchemisten weitergehen wird! Fazit: Wer das Dunkel ruft ist ein grandioser Auftakt von Kira Lichts Kaleidra-Trilogie! Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch, doch dann konnte mich die Geschichte von Emilia und Ben einfach von der ersten Seite an packen! Die Welt der Alchemisten hat mir unglaublich gut gefallen, weil diese total komplex und detailreich war und auch die Charaktere mochte ich sehr! Das Buch war für mich ein richtiger Pageturner und ich bin echt begeistert, sodass ich verdiente fünf Kleeblätter vergebe und mich schon sehr auf den zweiten Band freue!
Weg von dem Altbekannten ...
von Bücherschicksal - 13.01.2021
Meinung: In "Kaleidra: Wenn das Dunkle ruft", eröffnet sich Emilia eine neue faszinierende Welt. Vieles ist neu. Die Logen sowie auch die Materie und deren Kräfte. Einiges hat sich zwar vor ihren Augen verborgen und doch erschließen sich ihr ganz neue Möglichkeiten, - mit eingebunden allerlei Gefahren. Drei verschiedene Orden; Gold, Silber und Quecksilber. Jeder Orden hat seine ganz eigenen Ziele, und dann ist da noch das sagenumwobene Voynich-Manuskript. Doch was verbringt sich dahinter, und wem kann Emilia eigentlich vertrauen? Emilia mochte ich als Protagonistin sehr. Sie ist clever, und doch braucht sie Zeit, all das Neue zu verarbeiten. Ihre Fähigkeiten und Auffassungsgabe hat mir sehr gut gefallen, wie auch ihr Drang Rätseln nachzugehen. Sie hat außerdem einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und ist sehr tough. Ben ist selbstsicher und Teil der neuen Welt, die Emilia noch so fremd ist. Er wirkt kühl und überlegen mit einem verborgenen Kern an Weichheit. Früh hat er sich seine Ziele gesteckt und sie nie aus den Augen verloren. Die chemischen Reaktionen überschlagen sich manchmal innerhalb der Geschichte. Ich denke gerade "Chemie-Liebhaber" würden sich über so ein Fantasy Häppchen freuen. Mir gefällt die Geschichte trotzdem, ich hinterfrage einfach nicht wie eine "Zauberformel" oder ein "Zauberspruch" funktioniert, und so fällt es leichter sich darauf einzulassen. Mir gefiel diese Andersartigkeit der Geschichte. Der Leser muss im ersten Band einiges verarbeiten. Die chemischen Elemente, die diese Geschichte beinhaltet, machen sie zu etwas Besonderes. Ein Buch mit einer solchen "Magie", in dem Fall mit einer chemischen Komponente, habe ich bisher noch nicht gelesen. Auch gibt es einiges über die Orden zu lernen. Wir entdecken diese bisher verborgene Welt mit Emilia gemeinsam. Mir hat der Handlungsverlauf sehr gut gefallen, auch wenn er durch die Einführung in die Orden und deren Besonderheiten manches Mal einen kleinen "Dämpfer" verpasst bekommen hat. Ich bin aber überzeugt davon, dass es in Band 2 sicher dafür schneller vorangehen wird. Auch der Schreibstil der Autorin macht es durch ihre klaren Beschreibungen einfach, sich auf die Geschichte einzulassen. Mit dieser Autorin hätte man sicher mehr Spaß auf Klassenausflügen gehabt. Humor kam auch nicht zu kurz. Fazit: Weg von dem Altbekannten in ein neues Abenteuer mit einer ganz für mich noch unbekannten Magie, der "Chemie". Wer auf der Suche nach etwas Neuem ist, dem dürfte "Kaleidra: Wenn das Dunkle ruft" sehr gefallen. Die Geschichte besticht durch Geheimnisse, Magie, Chemie und den Hauch des Unbekannten. Auch der Zeitverlauf der Vergangenheit stachelte mich als Leserin auf, mehr Erfahren zu wollen. Am Ende sind so viele Fragen offen, und diesen Cliffhanger habe ich so nicht kommen sehen. Ich brenne darauf herauszufinden wie es mit Emilia weitergehen wird.
Tolle Urban-Fantas- Geschichte mit viel Action und Romantik
von Wortewunder - 01.01.2021
Die 17-jährige Emilia liebt mathematische Rätsel. Als sie bei einem Museumsbesuch das berühmte Voynich-Manuskript ohne Probleme lesen kann, spürt sie, dass gerade etwas Besonderes geschieht. Das Manuskript gilt als nicht entschlüsselbar und als ein großes Geheimnis der Menschheit. Sie trifft kurz darauf auf den düsteren und geheimnisvollen Ben, der sie aus einer schwierigen Situation rettet. Emilia ist eine Silberalchemistin und verfügt über besondere Fähigkeiten, erfährt sie von Ben. Sie muss bald erkennen, dass sie ins Kreuzfeuer rivalisierender Geheimorden geraten ist, die sich ihre Begabungen zunutze machen wollen. Mit dem Goldalchemisten Ben als Beschützer an ihrer Seite gerät sie in ein Abenteuer, das ihr Leben komplett verändert. Kira Licht präsentiert mit "Kaleidra" eine ebenso mitreißende wie dicht gewobene, handlungsreiche Geschichte, deren Fäden die Autorin allerdings immer fest in den Händen hält. Emilia wird genauso wie der Leser unvorbereitet mit der Welt der Alchemisten konfrontiert und muss sich hier erst zurechtfinden. Die Autorin breitet den Aufbau der geheimnisvollen Logen der Silber-, Gold- und Quecksilberalchemisten Schritt für Schritt vor dem Leser aus. Dabei zeigt sich eine vielschichtige Welt voll von uralten Feindschaften und Allianzen, von magischen Artefakten und von Mitgliedern mit besonderen Fähigkeiten. Alchemisten können, je nach Ordenszugehörigkeit, bestimmte chemische Elemente nutzen und im Kampf einsetzen, was in der Geschichte des Öfteren recht spektakulär geschieht. Dass die Alchemisten wie eine Mischung aus dem hochmodernen Geheimdienst MI6 und einem mittelalterlichen Geheimorden wirken, macht die Story besonders reizvoll. Emilia wird vom Orden der Goldalchemisten gebeten, für sie das komplette Voynich-Manuskript zu entschlüsseln, weil sie der einzige Mensch ist, der es lesen kann. Doch dabei bleibt es nicht. Das Manuskript enthält Hinweise, wo die Bausteine für das Wasser des Lebens zu finden sind. Emilia und Ben begeben sich in mehreren Zeitreisen zu verschiedene Orten der Erde, um die Bausteine zu bergen. Die einzelnen Missionen sind zwar knapp, aber äußerst spannend erzählt und erinnern in ihrem Setting zum Teil an die Indiana-Jones Filme. Die ohnehin schon spannenden Szenen bekommen noch einen besonderen Kick, weil der Orden der als hinterhältig und bösartig geschilderten Quecksilber-Alchemisten Emilia und Ben verfolgen. Natürlich lässt es sich die Autorin nicht entgehen, bei einer der Missionen ein alchemistisches Kampf-Feuerwerk zu entzünden. Eine überraschende Wendung am Ende des Buches sorgen für einen Cliffhanger, der sehr neugierig auf den zweiten Band von "Kaleidra" macht. Trotz aller Action lässt die Autorin noch Raum für eine romantische Liebesgeschichte. Diese Story gewinnt ihren Reiz daraus, dass Ben fast schon unsympathisch wirkt, mit seinem schroffen, überheblichen Befehlston Emilia gegenüber. Erst im Laufe der Geschichte entdeckt Emilia, dass hinter diesem Verhalten noch deutlich mehr steckt. Lange Zeit bleibt offen, wie Ben denn nun wirklich zu Emilia steht. Der Leser rätselt, genauso wie Emilia, wie Bens kryptische Andeutungen zu verstehen sind. Der wohl schönste Moment dieser offenen, schwebenden Liebesstory ist der "Beweis" von Ben, dass er lügen kann. Sein absolut romantisches Liebesgeständnis macht er sofort zunichte, indem er es als Lüge kennzeichnet. Dass es Mitgliedern des Silber- und des Goldordens strengstens verboten ist, als Paar zusammen zu sein, erhöht den Romantikfaktor neben Bens schwer einzuschätzendem Verhalten noch zusätzlich. Sehr viel Wert legt die Autorin auf eine Ausarbeitung ihrer Figuren. Emilia ist mit ihrer Vorliebe für Mathematik und Naturwissenschaften, ihrem impulsiven Wesen und natürlich ihrer besonderen Fähigkeit der Entschlüsselung von Strukturen und Codes eine interessante Hauptfigur. Sie ist schlagfertig, witzig, mutig und lässt sich vom machohaften Verhalten Bens kein bisschen einschüchtern. Erst im Verlauf der Geschichte zeigen sich alle Facetten der Figur des Ben, die sich deutlich vom Bad-Boy-Grundmuster abheben. Hinter seinem verschlossenen, abweisenden Verhalten, verbirgt sich ein verantwortungsbewusster, ernsthafter und absolut zuverlässiger Mensch, ein echter Beschützer. Interessant ist bei der Figur, dass Ben sowohl Kampfmaschine als auch hochgebildeter Adliger ist. Wie sich der schroffe Ben langsam, aber stetig der fröhlichen, impulsiven Emilia gegenüber öffnet, ist differenziert und romantisch erzählt. Fazit: Kaleidra ist eine spannende Geschichte voller Action mit einer sehr romantischen Liebesstory. Hinzu kommt die Schilderung der wirklich interessanten, gut durchdachten Welt der Alchemisten. Diese Kombination macht das Buch zu einem tollen Fantasy-Schmöker und einer Leseempfehlung für alle Romantasy-Fans. rban-Fantasy Geschichte mit viel Action und Romantik
Tauche ein in die Welt der Alchemie
von Leseratte_SaSa - 15.12.2020
Sie liebt Rätsel und ist ziemlich gut in Mathematik und Chemie. Ihre beiden besten Freunde Matti und Tizi nennen sie liebevoll kleiner Nerd. Aber das genau diese Vorlieben ihr eine Tür öffnen würden. In eine Welt voller Geheimnisse und Abenteuer. Das hätte sich Emilia nie erträumen können. Den genau ein geheimnisvolles Manuskript das nur sie lesen kann öffnet ihr genau diese Tür. Und als sie dann auch noch den geheimnisvollen und verschlossenen Ben kennen lernt der ihr auch noch erzählt er sei ein Alchemist. Ein Gildalchemist. Und sie eine direkte Nachfahrin der Silberalchemistin Maria di Luca. Emilia konnte es nicht glauben. Sie eine Alchemistin? Und sie sollte bei dem Manuskript eine wichtige Rolle spielen. Nein danke. Die haben sie ja nicht mehr alle. Emilia beschloss ihnen nicht zu glauben. Bis zu jenem Moment zumindest als sie Überfällen wird. Fazit.: Wie nicht anders zu erwarten von der Autorin Kira Licht. War ich auch von diesem Buch gefesselt. Es ist eines der Bücher die man am liebsten langsam lesen will weil man nicht will das es endet. Es hat mir wieder sehr viel Spass gemacht ein Buch von ihr zu lesen. Ihr Schriftstil und erzählweise sind so toll das man ab den ersten Wörtern schon in die Geschichte hinein taucht. Emilia und Ben haben mir sehr gut gefallen. Es macht Spass diese zwei Charaktere zu begleiten und mit ihnen mitzufiebern. Vorallem aber finde ich ihren Beziehungsaufbau sehr sehr spannend. Das einzigste was ein bissal fies ist, ist der echt mega gemeine Cliffhanger. Der ist wirklich mehr als nur fies. Wie geht es weiter!!!!!!!!! Ich will es wissen. Jetzt heißt es leider abwarten und Tee trinken. Ich kann euch dieses Buch wirklich nur sowas von ans Herz legen. Den bis jetzt hab ich so ein Buch in der Art noch nicht gelesen. Was diese Thematik beinhaltet. Vorallem weil man an Orte gebracht wird die einen echt sehr sehr neugierig machen. Mehr sei nicht verraten.
Ein Fantasy-Buch, das seinesgleichen sucht.
von tines_bookworld - 13.12.2020
Mir fehlen nach Abschluss dieses Buches immer noch die Worte, doch mein Herz platzt fast vor lauter Gefühle. Wow! Kaleidra wurde schon bei Erscheinung sehr gehyped und ich war skeptisch, ob da wirklich etwas dran. Nun kann ich bestätigen, JA, lest es! Mein Leben ergibt nun einen Tag nach Beenden immer noch keinen Sinn mehr. Die Handlung rund um Alchemie, Emilia, Ben und das Voynich-Manuskript ist extrem gut ausgearbeitet und absolut fesselnd. Genau wie Emilia ist der Leser bei Eintritt in die Welt der Alchemisten erst einmal erschlagen von den ganzen neuen Begriffen, Ritualen und Möglichkeiten. Je mehr Fragen beantwortet wurden, umso mehr neue kamen hinzu - doch auf eine positive, beeindruckende Art! Dies zeigt vor allem, wie Komplex die Welt ist, die die Autorin hier erschaffen hat. Die Kritiken von zu viel Chemie kann ich absolut nicht nachvollziehen. Während keiner einzigen Szene wird vom Leser verlangt, ein Ass in dem Fach zu sein, es wird alles der Reihe nach erklärt. Und was wäre vor allem die Alchemie ohne Chemie, wo das Wort doch schon im Namen steckt? Während ihrer Missionen in Verbindung mit dem Voynich-Manuskript wird Emilia vom verschlossenen, geheimnisvollen Ben begleitet, einem Goldalchemisten. Ich kann nur sagen, dass diese Liebesgeschichte zwischen den beiden eine der besten war/ist, die ich seit langem gelesen habe. Während sich die beiden zu Beginn absolut nicht leiden können und sich regelmäßig Wortgefechte liefern - die übrigens so unglaublich humorvoll waren, dass mir fast die Tränen vor Lachen kamen - entwickelt sich durch die erzwungene gemeinsame Zeit ein gemeinsames Band, das stärker und stärker wird. Ich will nicht allzu viel verraten, doch die emotionalen Szenen zwischen Emilia und Ben haben mein Herz jedes. verdammte. Mal. schmerzen lassen. Auf eine gute Art. Ich habe so intensiv mitgefühlt wie lange nicht mehr, und ich vermisse die beiden jetzt schon. Wie soll ich bis März auf den 2. Teil warten?? Kaleidra war weiterhin gespickt mit unerwarteten Wendungen und einem finalen Cliffhanger, den ich niemals im Leben erwartet habe! Die Autorin hat mich da auf ganzer Linie überrascht, Hut ab! Auch die Rätsel im Verlaufe der Geschichte waren sehr ausgeklügelt und die chemischen Szenen super recherchiert/gewusst. Das alles hat die ganze Geschichte rund gemacht und war mir eine Freude zu lesen. Dieses Buch erhält von mir 5+/5 Sterne und ist eine absolute Kaufempfehlung. Kaleidra ist definitiv noch eines meiner Jahreshighlights geworden und hat sich wie ein vorfristiges Weihnachten angefühlt. Danke, Kira Licht, für dieses Meisterwerk! [3
konnte mich leider nicht mitreißen
von alles.aber.ich - 23.11.2020
Ich hab es als ebook gelesen und als gebundene Ausgabe hätte es 560 Seiten. Ich muss leider sagen, dass sind für den Handlungsbogen dieses Teils eindeutig zu viele. Es passiert nicht viel. Der Zusammenhang zwischen den drei Ordnen wird erklärt (aber es sind immer noch sehr viele Rätsel offen), man bekommt etwas Chemie-Unterricht. Ben und Emilia sind zwei tolle Charaketere, die von denen man von Anfang an ahnt, dass es eine tragische Wende nehmen wird. Die beiden machen sich auf die Suche nach den Zutaten des heiligen Wassers . Was irgendwie spannend ist, weil versteckt wurden sie von Mitgliedern aller drei Ordnen und dann ist es recht leicht sie nur zu zweit zu finden. Der Schreibstil ist zwischendurch spannend, andererseits zieht sich die ganze Geschichte auch, gerade versteh ich auch Emilias Freundeskreis nicht. Mal schauen ob ich den zweiten Teil auch noch lese. Das schlimmste für mich war dass zum Schluß Ende steht und nicht Fortsetzung folgt und woher weiß man dass sein Gedächtnis gelöscht wird? Ausserdem ist leider auch schon irgendwie vorhersehbar was passieren wird, also ob mich die anderen Teile überraschen können weiss ich nicht.
Actionreich und verdammt spannend!
von Fae - 22.11.2020
Die 17-jährige Emilia liebt Rätse aller Art. Bei einem Museumsbesuch bemerkt sie, dass sie das verschlüsselte Voynich-Manuskript lesen kann, welches als eines der größten, nie entschlüsselten Geheimnisse der Menschheit gilt. Als sie auf den Goldalchemisten Ben trifft, überschlagen sich die Ereignisse. Sie gerät ins Kreuzfeuer der rivalisierenden Logen, denn sie ist eine mächtige Nachfahrin des Silberordens. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Ich liebe das Cover. Es ist wunderschön und passt wirklich perfekt zum Buch! Der Schreibtisch ist sehr fesselnd, flüssig und sehr bildlich, ich war sofort von der Geschichte gefangen. In der Geschichte hat Chemie eine große Bedeutung und es war davon auch viel vorhanden, aber das habe sogar ich als Chemie-Niete verstanden, das ist echt klasse gemacht! Emilia mag ich total gerne, sie ist eine super Protagonistin! Sie ist schlau und super stark! Ben ist verschlossen, geheimnisvoll, heiß und beschützerisch, ich mag ihn super gerne! Es hat echt Spaß gemacht, die Wortgefechte der beiden zu verfolgen, ich habe viel gelacht, aber es flogen auch viele Funken! Auch Larkin ist mir super sympathisch, er ist so lustig und auch er liefert sich gute Wortgefechte. Newton, Emilias Hund, ist zuckersüß! Annmary mochte ich auch super gerne, aber sie hat mich echt noch geschockt... Dario und das Oberhaupt der Silberloge kann ich mal gar nicht leiden, die sind so unsympathisch. Tizi und Matti mochte ich auch gerne, auch wenn mich manches echt geschockt hat. Es gibt in dem Buch total viele Actionszenen, das ist so toll! Außerdem ist es total fesselnd und spannend, es gibt so viele unerwartete Wendungen und Schockmomente! Ich muss Band 2 haben, unbedingt! Dieses Buch ist grandios und definitiv ein Jahreshighlight! Ich kann es kaum erwarten bis Band 2 erscheint und der Cliffhanger ist ja so mega fies!
Phantastische Geschichte, die manchmal ein wenig unübersichtlich und kompliziert
von Feliz - 19.11.2020
Ich liebe das wunderschöne Cover des Buches. Die Verbindung aus einem schlichten, schwarzen Cover mit filigranen Kunstelementen lässt das Buch unglaublich edel wirken und passt hervorragend zum Inhalt des Werkes. Mir gefällt außerdem, dass auch das alchemistische Symbol für Salz in das Cover und auch auf dem Buchrücken eingearbeitet ist, weil es subtil auf die Kräfte von Emilia verweist, was man aber erst bei der näheren Betrachtung erkennt. Die Geschichte an sich klingt erstmal extrem spannend: Emilia Pandolfini ist fast mit der Schule fertig und genießt die Zeit nach den Prüfungen mit ihren besten Freuden Tizi und Matti in vollen Zügen. Doch dann ändert sich ihr Leben mit einem Schlag, als sie beim Besuch in einem Museum plötzlich die Schrift auf dem geheimnisvollen Voynich-Manuskript lesen kann, das eigentlich es der letzten verschlüsselten Geheimnisse der Menschheit ist. Als sie das Museum verlassen will, wird sie von dem düsteren Goldalchemisten Ben angesprochen, der ihr offenbart, dass sie die Nachfahrin einer großen Silberalchemistin ist und sie sich brauchen, um ein wichtiges Artefakt bergen zu können. Während sie zwischen die Fronten von rivalisierenden Orden gerät, kommt sie Ben immer näher, aber zwischen den beiden ist jede Berührung verboten¿ Der Schreibstil des Buches ist wirklich unglaublich gut und hat mich ab der ersten Seite abgeholt. Ich mochte, wie humorvoll vor allem die Begegnungen mit Ben immer wieder beschrieben wurden, sodass ich vor allem bei ihren Auseinandersetzungen immer wieder lachen musste. Gleichzeitig habe ich aber auch gebraucht, um richtig in die Geschichte zu finden. Das lag daran, dass man quasi von Anfang an, mit Informationen nur so überschüttet wird. Mit jeder Seite bekommt man neue Erkenntnisse und wird mit chemischen Fakten bombardiert, sodass man gar nicht hinterherkommt. Ich musste das Buch immer wieder aus der Hand legen, um kurz darüber nachzudenken, was denn gerade passiert ist. Das Problem dabei war, dass die Informationen nicht eine nach der anderen herauskommt, sondern erst keine und dann alles auf einmal. Mir fiel die Verarbeitung der Fakten manchmal wirklich schwer, vor allem weil ich keine große Chemikerin bin und da manchmal ein paar Sachen vorausgesetzt wurden, die mir aber fehlten. Ich mochte allerdings die Idee hinter der Geschichte an sich wirklich unglaublich gerne und ich war auf jedes neue Detail gespannt. Obwohl mich die neuen Sachen immer wieder überfordert haben, ging es Emilia ja ähnlich und ich konnte so ihre Überforderung und Hilflosigkeit ganz gut nachvollziehen, auch wenn es mir schwerfiel, das Buch in einem Zug durchzulesen. Auch bei den Figuren habe ich ein wenig gebraucht, um mit ihnen warm zu werden, obwohl mir das bei Emilia deutlich leichter fiel als bei Ben. Ich mochte sie eigentlich von Anfang an, konnte ihre Handlungen aber manchmal nicht so richtig nachvollziehen, bei Ben war das gefühlt eher andersrum. Ich mochte bei Emilia, dass sie zwar eine eher ruhige, zurückhaltende Person ist, die nicht im Mittelpunkt stehen will, dabei aber keine graue Maus ist, sondern weiß sich vor allem Ben gegenüber durchzusetzen und lässt sich nicht von ihm einschüchtern. Das war mir wirklich sympathisch, aber ich habe häufig nicht verstanden, warum sie sich dauernd in Gefahr gebracht hat, obwohl alle Alchemisten ihr immer wieder deutlich gemacht haben, wie sehr sie in Gefahr schwebt, seit die Alchemisten der Quecksilber-Loge sie angegriffen haben und dass das jeder Zeit wieder passieren könnte. Sie weiß am Anfang der Geschichte noch nicht wirklich viel über die Alchemisten und ich kann sogar verstehen, dass sie nach Antworten sucht, aber die Art und Weise ist mir an einigen Stellen zu naiv, sodass ich nach einer Zeit ein wenig genervt von ihren Handlungen war. Bei Ben konnte ich seine Handlungen fast immer theoretisch nachvollziehen, aber er verhielt sich Emilia gegenüber oft absolut empathielos und eiskalt, obwohl er sie braucht, um das Rätsel um das Voynich-Manuskript zu lösen. Ich konnte teilweise verstehen, warum er sich so verhält, er wurde seit frühester Kindheit zum Alchemisten ausgebildet und hat deswegen keinerlei Verständnis dafür aufbringen, dass für Emilia nicht auch ihre Mission an erster Stelle steht. Obwohl ich ihn durchaus theoretisch verstehe, dauert es für mich teilweise ein wenig zu lange bis er endlich auch mal seine ¿weichere` Seite aufblitzen lässt. Die Nebencharaktere hingegen sind absolute Highlights: Sie sind absolut authentisch und besonders, dass mir jeder einzelne im Gedächtnis bleiben wird. Ich mochte vor allem die Mitglieder der Gold-Loge wirklich gerne und fand jeden von ihn deutlich sympathischer als Ben zu Beginn der Geschichte. Ich war so froh, dass sie Emilia den Übergang in das Leben einer Alchemistin einfacher gemacht haben und sie immer wieder für lustige Situationen gesorgt haben. Deswegen fiebert man auch wirklich mir ihnen mit und ist bei dem ein oder anderem Verhalten wirklich gekränkt und fast schon persönlich beleidigt. Alles in allem habe ich die Geschichte vor allem wegen der interessanten Idee und der durchaus sympathisch gestalteten Charakteren überzeugt, auch wenn ich von den ganzen chemischen, physikalischen und historischen Fakten immer mal wieder überfordert war. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Teil der Reihe, nicht zuletzt wegen des krassen Cliffhangers, mit dem ich so gar nicht gerechnet habe.
Eine tolle Geschichte!
von Magische Bücherwelt - 18.11.2020
Ich liebe die Bücher der Autorin Kira Licht. Sie konnte mich mit jeder einzelnen Geschichte begeistern und faszinieren. Ich wusste deshalb genau, dass ich auch ihr neues Buch lesen möchte. Als ich mir den Klappentext durchgelesen habe, konnte sie mich bereits mit den wenigen Sätzen fesseln und begeistern. Ich musste das Buch einfach haben und direkt lesen, als es bei mir ankam. Das Cover ist doch einfach absolut traumhaft. Es ist mattiert und fühlt sich unglaublich sanft an. Es ist wirklich sehr besonders. Zudem spielen einige goldene Elemente eine Rolle, die hervorstechen. Die Details sind unglaublich schön und ich habe mich direkt verliebt in diesed wunderschöne Buch. Der Schreibstil von Autorin Kira Licht ist immer wieder ein ganz besonderer. Denn sie schreibt so unglaublich spannend und ich kann mir immer wieder alles ganz genau vorstellen. Jeder Moment ist so einzigartig und ich flog nur so durch die Seiten. Ihr Spannungsniveau hält sich immer ganz weit oben und ich verlor auch nie den roten Faden. Sie schreibt sehr bildlich und verständlich. Die Autorin schrieb eine grandiose Geschichte mit ganz neuen Ideen, die mich allesamt faszinieren und fesseln konnten. Ich wurde immer wieder überrascht und es gab einige unerwartete Wendungen. Als ich anfing zu lesen, konnte ich gar nicht mehr aufhören und wollte immer weiterlesen. Die Protagonisten Emilia und Ben waren so authentisch und wirkten si echt auf mich. Sie hatten ganz eigene Sorgen und Probleme. Natürlich auch einige Ecken und Kanten und doch musste ich sie beide einfach gern haben. Ich hatte einige Wünsche für sie und bin deshalb auch so gespannt auf den nächsten Teil. Ich muss einfach wissen, wie es mit den beiden weitergeht. Sie sind mir schnell ans Herz gewachsen. Die beiden erleben einige Abenteuer, decken Geheimnisse auf und finden sich in magischen Momenten wieder. Ich begleitete sie gern auf ihrem Abenteuer.
¿Wir waren zu mächtig um Feinde zu sein¿
von Kira Licht - 17.11.2020
Emilia, die Silberfee habe ich von Beginn an ins Herz geschlossen. Sie ist eine so liebenswerte und doch starke Persönlichkeit, die sich nichts gefallen lässt. Ihre Seele ist von Grund auf reiner Natur, dass sie sich Ihrer Stärke nicht bewusst ist. Ihre Familie ist ihr heilig, was ich sehr toll finde. Ben, Lord Hastings muss man tatsächlich nicht gleich mögen, dass ist geschmacksache aber ich find ihn klasse. Er ist kühl, distanziert und sehr zielstrebig. Seine Arbeit steht an erster Stelle und er hält sich an Regeln, wer das nicht tut, macht ihn damit sehr wütend und Emilia möchte nicht nach seiner Nase tanzen. Mit der Zeit spürt man, dass Ben aber auch eine sehr feinfühlige Seite hat, auch wenn er erst spät erkennt, was das Leben noch zu bieten hat außer die Loge und das Familienerbe. Emilia und Ben gehen gemeinsam auf die Reise nach den verschollenen Bausteinen für ein Elixier, dass unterblich macht. Das Manuskript ist sozusagen die Anleitung, wie man die Bausteine findet und das Rezept zur Herstellung zugleich. Allerdings benötigt es für die Herstellung des Elixiers eine Tria. Eine Tria besteht aus drei Alchemisten, jeweils einer aus den unterschiedlichen Logen. Damit ist Gold, Silber und Quecksilber gemeint. Da nur Emilia das Manuskript decodieren konnte und sie eine ungeheure Stärke ausstrahlt, war klar, dass sie diejenige sein muss, die mit Ben auf die Reise geht. Allerdings haben sie den Plan ohne die Quecksilberalchemisten gemacht. Denn die sind gerade nicht so gut auf die Gold- und Silberlogen zu sprechen. Während Gold und Silber eine Allianz sind, so ist Quecksilber das Gegenteil von gemeinsamen Frieden und gegenseitiges Helfen. Sie wollen alles für sich alleine und am liebsten auch Emilia, denn sie wollen das Wundermittel nicht teilen Kaleidra ist für mich ein wirklich gelungener Auftakt für eine bahnbrechende Fantasy Story. Ich muss gestehen, dass ich in Chemie nie gut war aber zum Glück, kann man im Buch immer wieder nachlesen, welche Elemente zu welcher Loge gehören ;-) Zu Beginn tat ich mir auch etwas schwer, allem zu folgen aufgrund der Elemente aber es war einfach so spannend, dass ich es nicht weg legen konnte. Auch die Vorstellung des Orouboros ist einfach unglaublich. Wie er dir mehr Kraft verleiht, wenn du ihn beherrscht¿ Dazu kommen die Regeln & Gesetze der Loge, die der unterbewussten Liebesgeschichte noch mehr Feuer verleihen. Ich kann es kaum erwarten den nächsten Teil zu lesen, denn das Ende war einfach grandios!
Silberfee und Goldjunge
von Katharina2405 - 14.11.2020
Der Roman "Kaleidra - Wer das Dunkel ruft" von Kira Licht ist der erste Band ihrer "Kaleidra" Trilogie. Emilia liebt Rätsel und hatte schon immer ein besonderes Talent dafür. Bei einem Museumsbesuch kann sie das Voynich-Manuskript lesen, das bis jetzt niemand vor ihr entschlüsseln konnte. Damit erregt sie die Aufmerksamkeit des Goldalchemisten Ben und seiner Loge. Sie versuchen gemeinsam mit ihren Verbündeten, den Silberalchemisten, ein großes Geheimnis der Menschheit zu entschlüsseln und dafür benötigen sie die Übersetzung des Voynich-Manuskripts und somit die Hilfe vom Emilia. Emilia eröffnet sich eine ganz neue Welt und ein großes Abenteuer beginnt. Meinung: Ich hatte echt Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden. Ungefähr die ersten 100 bis 150 Seiten waren für mich extrem zäh. Es sind einfach zu viele Informationen, die mich als Leser förmlich erschlagen und dazu recht trocken erzählt werden. Dazu kam sehr schnell der erste Kampf zwischen den Goldalchemisten und den Quecksilberalchemisten, bei dem mit Chemikalien gekämpft und um sich geschmissen wurde. Da konnte ich leider gar nicht mehr folgen und habe das ganze eher nüchtern heruntergelesen. Da habe ich für einen Moment wirklich überlegt das Buch abzubrechen. Aber ich bin zum Glück am Ball geblieben und es hat sich gelohnt. Die Erklärungen gerade am Anfang braucht es tatsächlich, da die Geschichte sehr komplex aufgebaut ist und auch den Anfang einer Trilogie darstellt. Die erklärenden Momente werden in den Folgebänden mit Sicherheit weniger. Auch in diesem Band entwirrt sich im Laufe der Geschichte einiges, nimmt Gestalt an und man versteht den Aufbau der Welt und ihrer Logen. Viele Kapitel enden mit einem kleinen Cliffhanger, so dass man wissen will wie es weitergeht, man taucht immer mehr in diese Welt ein. Ich fand es klasse, dass das Ganze mit dem Voynich-Manuskript auf etwas beruht, das wirklich existiert. Auch auf den Missionen von Emilia und Ben besuchen wir reale Orte. Die Missionen und die dazugehörigen Rätsel fand ich ausgezeichnet. Ich fand es jedoch sehr schade, dass einige doch stark gekürzt waren. Die Geschichte wird uns nur aus Sicht von Emilia erzählt, etwas was ich eigentlich nicht besonders mag, hier aber wunderbar passte. So erfährt man gleichzeitig mit Emilia alles über ihre neuen Gaben und ihre neue Welt, da hätte eine andere Perspektive gestört. Auch die zarte Liebesgeschichte zwischen Ben und Emilia hat mir sehr gefallen. Sie spielt nur eine marginale Rolle und trotzdem spürt man es knistern zwischen den beiden. Das Band, das die beiden verbindet, ist unterschwellig immer da, das ist der Autorin wunderbar gelungen. Fazit: Eine Geschichte, die mich erst auf den zweiten Blick für sich begeistern konnte. Daher gibt es von mir 4 Sterne. Da die Story mit einem echt miesen Cliffhanger endet, kann ich den zweiten Teil kaum erwarten, habe aber auch ein bisschen Sorge. Bei einem Folgeband ist es immer ein schmaler Grat, zwischen zu viel Wiederholung oder einer direkten Fortsetzung. Ich hoffe, es klappt bei "Kaleidra - Wer die Seele berührt", dem zweiten Teil, der im März 2021 erscheint, und wir Leser finden uns schnell wieder zurecht.
von Kersii - 13.11.2020
Ich kann Band 2 kaum erwarten, nachdem Band 1 so abrupt geendet hat! Die Idee mit den chemischen Elementen fand ich total cool!
Kein guter Start, aber dann immer besser!
von BiblioJess - 10.11.2020
Bei einem Museumsbesuch stellt Emilia fest, dass sie das sagenumwobene Voynich-Manuskript lesen kann - das, was bisher noch nie ein Mensch entschlüsseln konnte. Bevor sie selbst begreifen kann, was los ist, trifft sie auf den attraktiven, aber unnahbaren Goldalchemisten Ben und von da an überschlägt sich alles. Als Nachfahrin des Silberordens soll Emilia das Rätsel um das Manuskript lösen. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn auch ein rivalisierender Orden will es für sich beanspruchen - und für eigene Zwecke missbrauchen. Kaleidra hat mich unendlich neugierig gemacht! Neben einem superschönen Cover ist auch der Klappentext sehr ansprechend. Urban Fantasy, alte Geheimnisse, der Schauplatz Rom. Alles Pluspunkte und ich hab mich sehr auf das Buch gefreut. Leider hat es mir den Einstieg unglaublich schwergemacht. Neben so einigen Schussel-/Tippfehlern und ärgerlichen inhaltlichen Ungereimtheiten haben mich vor allem zwei Sachen gestört: Die erste Begegnung zwischen Emilia und Ben. Die war für meinen Geschmack total absurd. Das hätte man eleganter lösen können. Und generell die Einführung der Charaktere und der wichtigsten Begebenheiten. Die Personen wurden sehr steckbriefartig vorgestellt (Meine beste Freundin sieht so aus, ihre Haare haben Farbe XY, das sind ihre Eigenschaften. Ich bin so und so und habe diese Haarfarbe. Mein bester Freund ist Typ X in unserer Gruppe, ich Typ Y und meine Freundin Typ Z) und das mag ich gar nicht! Ich möchte das nicht aufgelistet bekommen, sondern das nebenbei immer mal zwischendurch während der Handlung erfahren. So ähnlich "plump" klangen auch die Ordenseinführungen (Wir sind der Goldorden. Wir wollen Weltfrieden. Und Orden XY ist böse, die wollen die Weltherrschaft). Das hat mich echt aufgeregt. Wobei die recht deutlichen Erklärungen über die Zusammenhänge der Alchemisten im Nachhinein schon hilfreich waren, denn auch so war ich teilweise etwas verwirrt von den ganzen Infos. Aber - ich mochte es dann ja doch noch total gern und ich möchte euch sagen wieso: Erstmal LIEBE ich die Idee dahinter. Fantasy mit Chemie, Mathematik gemischt - Alchemie, Dekodierung, Elemente des Periodensystems. Das ist mal was, das hatte ich noch nicht, und ich fand es super spannend. Auch das Grundgerüst mit dem Manuskript, den verschiedenen Orden und die vielen Details dahinter mochte ich sehr. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nahm die Handlung tatsächlich Fahrt auf, ich konnte so langsam warm werden mit den Charakteren und ich war schließlich doch noch gefesselt. Es blieb unvorhersehbar und spannend, kreativ geschrieben und machte Lust auf mehr. Echt gut gefallen haben mir außerdem die Dialoge von Ben und Emilia (sobald sie mehr miteinander reden), die sind wirklich besonders! Toll geschrieben und nicht so 08/15. Der Anfang des Buches hat mich leider ziemlich enttäuscht, aber ich bin froh, dass ich drangeblieben bin. Denn es wurde noch richtig gut und jetzt freue ich mich sehr auf Teil 2 und hoffe, dass der mich diesmal komplett überzeugen kann. Und Achtung: Dieses Buch hier hat einen mordsmäßigen, vollkommen schockierenden Cliffhanger, mit einem Plottwist kurz vor Ende, den ich gar nicht hab kommen sehen! Von mir bekommt Kaleidra (Band 1) schließlich doch noch 4 Sterne.
Mir fehlen die Worte!
von Diana - 08.11.2020
Inhalt Die 17-jährige Emilia weiß nicht, was sie erwartet, als sie plötzlich während eines Museumbesuches das mysteriöse und unlesbare Voynich-Manuskript lesen kann. Ab diesem Moment ändert sich alles für Emilia, denn sie lernt nicht nur den geheimnisvollen - und gutaussehnden - Goldalchemisten Ben kennen, sondern erfährt auch, dass sie die Nachfahrin des uralten Silberordens ist und Gaben besitzt, von denen sie nichts wusste. Während sie versucht mit diesen Informationen klar zu kommen und mit ihren Gefühlen zu kämpfen hat, wird sie Teil einer wichtigen Mission und gerät in viele gefährliche SItuationen. Es wird schnell klar, dass die Zeit für Emilia und ihre Verbündeten davon läuft und dass viele Geheimnisse unter der Oberfläche lauern. Meinung Diese Geschichte ist ein absolutes Meisterwerk. Kira Licht hat mich bisher mit all ihren Büchern begeistern können und besonders ihre Fantasybücher zeigen, was für eine einfallsreiche, kreative und geniale Autorin sie ist. Aber mit diesem Buch hat sie noch einmal weitere hundert - quatsch, hundertfünfzig Prozent, gegeben! Ich weiß wirklich nicht, wo ich anfangen soll, denn das Buch war von Anfang bis Ende wirklich ununterbrochen spannend und fantastisch. Und das bei 560 Seiten! Kira Licht hat es sogar geschafft, dass ich diese große Seitenzahl viel zu kurz fand. Es endete zu schnell und ich will Mehr! Ich bin beeindruckt davon, wie sie es geschafft hat, die Spannung durchgängig zu halten, bzw. sehr oft sogar zu steigern. Es kam mir vor, als würde jedes Kapitel immer spannender werden, obwohl das vorherige bereits intensiv und packend war. Als ich mit der Geschichte begonnen habe, habe ich erwartet, dass sie mir gefallen wird, aber dass ich wie ein Zombie an den Seiten hänge und nicht genug bekomme, habe ich nicht kommen sehen. Man wird als Leser flüssig, aber auch schnell in das Geschehen eingeführt und ehe man es sich versieht, lernt man eine unglaubliche Welt kennen, die neben unserer existiert. Emilia ist einer der Gründe, warum der Einstieg so gut funktioniert. Ich habe sie sofort ins Herz geschlossen und unglaublich sympathisch gefunden! Das lag vor allem daran, weil ich mich wirklich gut mit ihr identifizieren konnte. Genauso wie sie liebe ich Rätsel und die Art wie sie mit der Situation umgegangen ist, fand ich beeindruckend. Grundsätzlich ist sie eine wirklich starke und tougher Persönlichkeit, die ihre Familie, Freunde und ihren kleinen Wauwau über alles liebt! Die Mischung aus Liebenswürdigkeit und gleichzeitige Sturheit, sowie Stärke, machen sie für mich zu einer bewundernswerten Persönlichkeit. Sie alleine ist schon ein Grund, warum ich unbedingt weiterlesen möchte. Aber dann gibt es noch so viel mehr. Wenn ich bei den Personen bleibe, dann muss ich auf jeden Fall noch Ben erwähnen. Ben ist der perfekte Gegensatz zu Emilia! Die beiden zusammen sind einfach nur perfekt, denn während Ben wirklich sehr verschlossen und prinzipientreu ist, bewirkt Emilia sehr oft, dass er am explodieren ist. Ihre Gespräche miteinander sind dann jedes Mal ein Highlight an sich und ich bekomme nicht genug davon. Am beeindruckendsten finde ich tatsächlich die Entwicklung von Ben, denn im Laufe der Geschichte lernt man tiefere Seiten an ihm kennen, die ihn mir immer sympathischer gemacht haben. Außerdem ist er Brite! :D Neben den beiden Hauptcharakteren gibt es aber noch so viele andere tolle Personen. Neben Emilias Freunden, gibt es noch die britische Goldloge, die wirklich fantastisch sind. Das ist ein weiterer Grund, warum ich Kiras Geschichten liebe. Sie erschafft nicht nur einzigartige Hauptpersonen, sondern verleiht auch einer wirklich großen Menge an Nebencharakteren einen ganz persönlichen Charme und eine so starke Lebendigkeit, die mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Außerdem haben die Charaktere immer individuelle Persönlichkeiten, sodass ich oftmals nicht glauben kann, dass Kira sie alle selbst ins Leben ruft. Ich habe bereits erwähnt, dass diese Geschichte, im Vergleich zu Kiras sowieso schon beeindruckenden Büchern, eine Leistung an sich ist. Der Grund dafür ist, dass die Geschichte dieses Mal eine gefährlichere und düsterere Aura und Ausstrahlung bekommen hat, die mich wirklich fasziniert. Diese Mischung aus beeindruckender Alchemie, schwarzer Magie, einer gefährlichen Mission, intensiven Gefühlen, beeindruckenden Charakteren und einzigartigen Freundschaften ist fesselnd, packend und perfekt! Eigentlich nutze ich ungern das Wort perfekt, da es übertrieben wirkt, aber während ich am Schreiben bin, kam es mir so oft in den Kopf, sodass ich es jetzt einfach nehmen werde. Denn die Geschichte war für mich perfekt. Ich kann natürlich nicht garantieren, dass sie auf alle diesen Effekt hat, aber für mich war sie es. Neben den guten, tollen Charakteren, die Kira geschaffen hat, gab es auch die Bösewichte, die ich ebenfalls sehr überzeugend fand und die der Geschichte Spannung verliehen haben. Auch die einzelnen Missionen waren intensiv, aufregend und geheimnisvoll. Mir haben es besonders die Rätsel angetan, die ständig gelöst werden mussten und ich LIEBE es, dass Kira Licht sich wirklich intensiv für ihre Geschichten mit historischen und wissenschaftlichen Thematiken auseinandersetzt, um ihre Geschichten so authentisch wie möglich zu machen. Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich kann ihre bemerkenswerte Arbeit und ihre ganze Leidenschaft beim Lesen praktisch fühlen. Der Anfang und der Hauptteil haben mich also beeindruckt. Fehlt nur noch das Ende und auch hier kann ich eigentlich nur weiter an meiner Lobrede schreiben. Wirklich Leute, dieses Ende... Ich habe es nicht kommen sehen. Würde ich das Buch noch einmal lesen, mit diesem Wissen, ich würde es trotzdem nicht kommen sehen. Als ich den letzten Satz gelesen habe, war ich geschockt, sprachlos und mein Mund stand offen! Mein Mund stand tatsächlich offen, weil es so überraschend kam. Auch jetzt noch kann ich es nicht glauben! Diese Cliffhanger hat es wirklich in sich und ich weiß nicht, wie ich es bis April aushalten soll! Schreibstil Da mir die Geschichte anscheinend so gut gefallen hat - Untertreibung des Jahres - habe ich auch den Schreibstil geliebt. Besonders der Humor, der Biss von Emilia und die Auseinandersetzungen zwischen Emilia und Ben haben mir gezeigt, warum ich Kira Licht so liebe. Die Geschichte wurde zwar nur aus Sicht von Emilia geschrieben, aber es gab ab und zu Einschübe aus der Sicht einer anderen Person. Da ich jedoch nicht spoilern möchte, lasse ich es offen stehen und sage nur, dass ich diese Einschübe unglaublich interessant fand und dass sie gemeinsam mit dem gefühlvollen Prolog meine Überlegungen auf Hochtouren gebracht haben. Cover Das Cover ist wunderschön, perfekt und großartig! Eigentlich kann ich dazu nicht mehr sagen, denn ich habe mich auf den ersten Blick verliebt. Diese mystische Aura und das Geheimnisvolle, sowie Dunkle und Gefährliche, dass die Alchemie verkörpert, wird meiner Meinung nach wirklich wunderbar im Cover deutlich. Wie gesagt, es war Liebe auf den ersten Blick! Fazit Es hat einfach alles gestimmt! Die Idee, die Charaktere ,die Gefühle, Magie, ... Ich kann euch die Geschichte nur empfehlen, denn sie ist etwas ganz besonderes und einzigartiges. Ein vergleichbares Buch habe ich noch nie gelesen, was einer der unzählbaren Gründe dafür ist, dass ich diese Geschichte liebe. Ich weiß wirklich nicht, wie ich es bis April aushalten soll, bis ich endlich weiterlesen kann. Besonders nicht nach diesem Ende ... Das Buch kann von mir nur mehr als fünf Sterne erhalten, denn ich fand es perfekt! Und kann Kira Licht eigentlich nur dankbar dafür sein, dass sie diese unglaubliche Welt aufs Papier gebracht hat!
Grandioser Reihenauftakt
von buecherhafen - 08.11.2020
Magie ist das, was der normale Mensch mit den Naturwissenschaften nicht mehr erklären kann. Kira Licht schafft es immer wieder mit neuen Ideen den Leser zu überraschen. Erst kamen die apokalyptischen Reiter in Lovely Curse und jetzt die Alchemisten mit Kaleidra. Kaleidra ist eine gute aber anspruchsvolle Geschichte. Damit meine ich nicht, dass es schwer zu lesen ist, sondern eher das man sich am Anfang schwer tut, den ganzen Input zu verarbeiten, weil man nicht weiß, was ist für die Geschichte wichtig und was nicht. Zum Glück lernen wir zusammen mit Emilia die Welt der Alchemisten schnell kennen. Ebenso werden wichtige Informationen mehrmals wiederholt, sodass es nicht schlimm ist, wenn man sich nicht alles merken konnte. Der Schreibstil von Kira Licht ist großartig. Er ist flüssig, gut zu lesen und hat die perfekte Portion Humor. Emilias sarkastische, ironische Gedanken haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Sie ist eine super coole Protagonistin, die man einfach gern haben muss. An ihren moralischen Vorstellungen kann sich so mancher eine Scheibe abschneide. Neben Emilia haben wir Ben, den männlichen Hauptprotagonisten. Obwohl ich genau solche Charaktere mag, habe ich sehr lange gebraucht um mit Ben warm zu werden. Dazu muss ich gestehen, dass er selbst zum Ende nicht mein Favoriten Charakter geworden ist. Aber trotzdem steckt hinter ihm, eine Menge positiver Eigenschaften. Auch wenn ich darauf jetzt nicht weiter eingehen möchte, sind die weiteren Nebencharaktere alle durchweg sympathisch. Jeder hat seine Rolle und passt auf den Punkt in die Geschichte. Mir hat das Lesen unglaublich viel Spaß gemacht, ich konnte zu keinem Moment voraussagen, was als nächstes passieren wird. Fast jede meiner Theorien war falsch, und das passiert wirklich nur ganz selten. Eine hervorragend ausgearbeitete Geschichte mit unglaublich viel Herzblut und tollen Weisheiten. Achja und ich liebe dieses Cover!!! Ich glaube neben Crescent City, optisch mein Jahreshighlight. Zu guter Letzt kann ich nur sagen: Willkommen in der Welt der unbegrenzten Möglichkeiten. Ich hoffe du bist gut in Chemie
Einfach Top und sehr spannend!
von Sabrina M. - 08.11.2020
Meinung: Kira Licht konnte mich schon mit ihrer "Lovely Curse" - Dilogie und ihrem sehr emotionalen, bildgewaltigen und lebendigen Schreibstil überzeugen. Demnach schwang dieses Mal eine gewisse Erwartung mit und ich war sehr gespannt, ob sie mich wieder mitreißen und begeistern wird. Schnell kam ich in die Handlung hinein, auch wenn viele Fragezeichen zu Beginn aufkamen. Klar es wäre schon langweilig, wenn zum Auftakt schon alles in Sack und Tüten wäre, und der Plan schon verraten ist. Mir persönlich gefiel die Einführung in die neue Reihe der Autorin sehr gut, da ich selbst ein Rätsel-Freak bin und so sympathisierte ich direkt mit Emilia als Hauptprotagonistin. Die Handlung an sich ist sehr schwungvoll und erlebnisreich gestaltet. Es kam sehr schnell eine Grundspannung auf, die sich wie ein roter Faden bis zum Ende hindurchzog. Auch die Wahl ihrer Protagonisten und deren Inszenierungen sind Kira Licht super gelungen.Mir gefiel total der Facettenreichtum der unterschiedlichen Charaktere. Es kamen schnell Sympathien und auch Antisympathien auf. Für mich immer noch ein Rätsel sind definitiv die Geheimorden. Man erfährt einige Fakten und lernt so ihre Beweggründe etc. kennen. Dennoch bin ich sehr gespannt, ob im nächsten Band noch etwas mehr Tiefgang in dieses undurchsichtige Gefilde aufkommt. Wie bereits erwähnt Emilia ist ein wahrer Herzensmensch. Auf Anhieb war sie mir sympathisch und auch die Handlung schweißte mich mit ihr immer mehr zusammen. Man muss sie einfach mögen. Ihr "Gegenpart" Ben ist und bleibt ein emotionales Rätsel. Dachte man, dass die Fassade bröckelt, so kämpft er verzweifelt darum diese aufrecht zu halten. Ich hoffe so sehr, dass er im nächsten Band noch für einige Überraschungen sorgen wird. Aber wie ich Emilia einschätze, wird sie auch von diesem Rätsel die Lösung finden! *lach* Hach ja, dass Ende¿mhm¿ ein wirklich sehr gut gesetzter, mega gemeiner und Neugier erweckender Cliffhanger. Ehrlich - Ich würde soooo gerne direkt mit Band zwei weiterlesen wollen. Fazit: Einfach Top! Sehr überzeugend ist die Art, wie Kira Licht ihre Idee präsentiert und mit sehr facettenreichen Protagonistin schmückt! Klar wie Kloßbrühe handelt es sich bei diesem Reihenauftakt um eine Leseempfehlung.
Plötzlich Alchemistin
von Sonjalein1985 - 07.11.2020
Inhalt: Von einem Tag auf den anderen ändert sich das Leben der 17-jährigen Emilia komplett. Denn sie entdeckt, dass sie eine Alchemistin ist und dem Silberorden angehört. Zusammen mit dem Goldalchemisten Ben soll sie das legendäre Voynich-Manuskript entschlüsseln und so das Wasser des Lebens, ein Heilmittel für alle Krankheiten, herstellen. Doch das Manuskript zerfällt immer schneller und ein verfeindeter Orden schmiedet bereits finstere Pläne. Außerdem fühlt sich Emilia immer mehr zu Ben hingezogen und dies, obwohl schon Berührungen zwischen Alchemisten aus verschiedenen Orden verboten sind. Meinung: "Kaleidra - Wer das Dunkel ruft" ist der erste Teil einer neuen Trilogie der Autorin Kira Licht, die bereits mit anderen Reihen wie "Lovely Curse" oder "Gold und Schatten" überzeugen konnte. Dieses Mal geht es um Alchemisten, Geheimorden und ein großes Rätsel, das die Figuren lösen müssen. Im Mittelpunkt steht Emilia. Die 17-Jährige ist ein ganz normales Mädchen, das kurz vor ihrem Schulabschluss steht und eigentlich die letzten Tage mit ihren besten Freunden genießen möchte, bevor sich ihre Wege trennen. Emilia liebt Rätsel und ist eher ruhig und zurückhaltend. Trotzdem lässt sie sich nichts gefallen und ist sehr schlagfertig. In erster Linie gegenüber Ben, der sie, gerade zu Anfang, eigentlich in einer Tour nur beleidigt. Ben ist ein Alchemist aus Leidenschaft. Er lebt für seine Arbeit und ist ernst und sehr direkt. Seine Karriere ist bereits vorgezeichnet und für ihn ist es etwas Persönliches, das Voynich-Manuskript zu entschlüsseln, da er so auch die Verfehlung seines Vorfahren wieder ausbügeln könnte. Am besten gefallen haben mir aber die Alchemisten Murphy und Larkin. Murphy ist ein liebenswerter Computernerd und Larkin ein exzentrischer, tätowierter Bibliothekar, der am liebsten barfuß rumläuft. Mit beiden versteht sich Emilia schnell sehr gut. Die Geschichte und das ganze Drumherum, also die Orden, die Bösen, die Hintergründe und die Missionen, bei der sich Emilia und Ben immer wieder in Gefahr begeben sind gut gemacht. Gerade alles rund um die Crux, Alchemisten die zwischen Leben und Tod schweben und Zerstörung bringen, hat mir gut gefallen. Allerdings konnte mich das Buch stellenweise nicht richtig packen. Wer aber Bücher mit Fantasy, Alchemisten und Rätseln mag, wird sicher auf seine Kosten kommen. Fazit: Gut gemachte Geschichte, die mich stellenweise aber einfach nicht packen konnte.
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