Dr. Martin Knapmeyer, Jahrgang 1967, studierte Geophysik in Frankfurt und promovierte in Bochum über eine bildgebende seismologische Untersuchung der hellenischen Subduktionszone. Als Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt war er an seismischen Experimenten der ESA-Mission Rosetta auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko und der NASA-Mission InSight auf dem Mars beteiligt. Er ist einer der Preisträger des AAAS Newcomb-Cleveland Preises von 2023, der für die seismologische Vermessung des Eisenkerns des Mars verliehen wurde. Seine Faszination für den Mond wurde bereits durch die Apollo-Missionen geweckt, seine ersten selbstgemachten Landkarten wiesen allerdings den Weg zu geheimen Piratenschätzen.