Ihr habt euer absolutes Kinderbuchhighlight schon längst im Regal stehen?
Das wollen wir doch mal sehen!
Dann kennt ihr sicher noch nicht die "Geschichten vom Räuber Murmeldick".
Dem besten Räuber aller Zeiten, der mit seinem dreiköpfigen Banditengespann auch die unmöglichsten Dinge stehlen kann.
Matthias Fuhrland hat in Zusammenarbeit mit Illustratorin Julia Kössler eine einzigartige, fantastische kleine Räuberwelt geschaffen. Mit außergewöhnlichen Charakteren, wunderbar humorvollen Geschichten und einer ganz besonderen Gestaltung, die Ihresgleichen sucht (siehe auch https://www.murmeldick.de).
Im tihfen dunklen Walt findet der sympathische, zuversichtliche und sehr fantasievolle Räuber nach einem kleinen Aufruf drei einzigartige Weggefährten, die bereit sind, Murmeldick bei seinen Raubzügen zu unterstützen:
Eule Huhulda hat ein Auge darauf, dass die oftmals verrückten Pläne des weltbesten Räubers auch umsetzbar sind. Aus der Luft hat sie immer den besten Blick auf das Geschehen. Währenddessen beweist sich Eichhörnchen Knicknacki vor allem als gewiefter Schlösseknacker. Und der Augenklappen tragende Fuchs Kowalski überzeugt mit seinem besonderen Spürsinn und seinem Jagdtalent.
Wie gut, dass Murmeldick immer wieder neue, aberwitzige Pläne schmiedet, die die Bande vor große, aber keinesfalls unmögliche Herausforderungen stellt, wie man vielleicht vermuten möchte. Ihr seid euch sicher, ein Mond lässt sich nicht klauen? Da muss ich euch aber leider enttäuschen. Unser Räuberchef lässt sich so schnell nicht davon abbringen, ein Stück des Satellitens zu stehlen, um ihre gemeinsame Höhle zu erleuchten. Vielleicht kommt ihr selbst nicht auf diese grandiose Idee, aber Murmeldick und seine Freunde wissen, dass der Lampenmacher von der diebischen Elster mit gehobelten Mondkäsescheiben beliefert wird, um diese in Laternen zu füllen. Also begibt sich das super geniale Diebesquartett auf die große Mission, diesem Schlitzohr ein paar Mondstrahlen zu stibitzen.
Und wenn ihr jetzt denkt, es kann nicht verrückter werden, dann kennt ihr Räuber Murmeldick noch nicht. Denn der Langfinger schafft es sogar, den Wind und noch viele weitere Dinge zu klauen, die wir selbst als unstehlbar abtun würden. Und wenn er dann mal zur Ruhe kommt, genießt der Protagonist unserer Geschichte eine große Tasse Räuberkaffee. Apropos: Den von Murmeldick angepriesenen Bohnensaft gibt es wirklich! Die Dresdner Kaffeerösterei bietet 100% gestohlenen Kaffee für waschechte Räuber an. (siehe Bilder)
Übrigens: Unser Gauner aus dem tihfen dunklen Walt ist nicht nur ziemlich einfallsreich, auch musikalisch hat er einiges auf dem Kasten und gibt immer wieder sein ohrwurmtaugliches Räuberlied (mit wechselnden Strophen) zum besten. Per QR-Code könnt ihr der tiefen, warmen Stimme des Ganoven lauschen.
Für uns ist das Kinderbuch von Matthias Fuhrland eine echte Überraschung und gleichzeitig ein absolutes Highlight. Erfrischend, äußerst unterhaltsam und super witzig! Wir haben wirklich viel gelacht, mitgesungen, mitgesprochen und ich bin ganz beeindruckt, wie viel Herzblut und Engagement in diesem Buchprojekt steckt. Wir hoffen sehr auf einen Folgeband!