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Wir werden jung sein

Roman

(302 Bewertungen)15
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Buch (gebunden)
24,00 €inkl. Mwst.
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Ihr Leben gerat aus den Fugen, als die Teilnehmer einer Medikamentenstudie an der Berliner Charite_ plotzlich jünger werden. Jakob ist gerade seiner ersten Liebe begegnet und verliert auf einmal jegliche Lust. Jenny wünscht sich seit vielen Jahren vergeblich ein Kind und wird plötzlich schwanger. Wenger, ein schwerkranker Immobilienpatriarch, verabschiedet sich mit einem rauschenden Fest von der Welt, um kurz darauf - zur Verzweiflung seiner Erben - wieder aufzublühen. Und Verena, die zweifache Olympiasiegerin über 100 Meter Freistil, hat ihre Profizeit längst hinter sich, als sie bei einem Schaukampf der Ex-Stars überraschend neue Rekorde aufstellt. Als die Öffentlichkeit von ihrer Verjüngung erfährt, überschlagen sich die Ereignisse.

Ein ungeheuer hellsichtiger Roman, der seinen Protagonisten voller Witz und Wärme durch das verrückteste Jahr ihres Lebens folgt. Und der wie nebenbei die großen ethischen und gesellschaftlichen Fragen stellt, die sich ergeben, wenn die weltweit auf Hochtouren laufende Forschung zur biologischen Verjüngung des Menschen Erfolg hat.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
07. März 2024
Sprache
deutsch
Auflage
1. Auflage
Seitenanzahl
300
Autor/Autorin
Maxim Leo
Verlag/Hersteller
Produktart
gebunden
Gewicht
436 g
Größe (L/B/H)
206/130/33 mm
ISBN
9783462003758

Portrait

Maxim Leo

Maxim Leo


, 1970 in Ostberlin geboren, ist gelernter Chemielaborant, studierte Politikwissenschaften, wurde Journalist. Heute schreibt er gemeinsam mit Jochen Gutsch Bestseller über sprechende Männer und Alterspubertierende, außerdem Drehbücher für den »Tatort«. 2006 erhielt er den Theodor-Wolff-Preis. Für sein autobiografisches Buch »Haltet euer Herz bereit« wurde er 2011 mit dem Europäischen Buchpreis ausgezeichnet. 2014 erschien sein Krimi »Waidmannstod«, 2015 »Auentod«. 2019 erschien sein autobiografisches Buch »Wo wir zu Hause sind«, das zum Bestseller wurde. Maxim Leo lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Berlin.


Pressestimmen

»Extrem kurzweilig, sehr skurril und komisch, aber auch total lebensnah [...] ich würde dafür fünf Sterne geben.« Mona Ameziane, Podcast Zwei Seiten

»Ein toller Roman, der einerseits heiter und vergnügt wie eine Komödie daherkommt, andererseits aber voller Weitsicht große ethische und gesellschaftliche Fragen stellt.« Daniel Schieferdecker, esquire.de

»Das alles liest sich süffig, teils wie ein Krimi. [...] Maxim Leo entwirft eine fein konstruierte Blaupause für den Umgang mit einer medizinischen Revolution, die kommen wird.« Andrea Schwyzer, NDR Kultur

»Es ist ein intellektuelles Vergnügen, Leo in seinen Entwurf zu folgen. Seine Figuren sind so vielschichtig und liebenswert, dass man sie nur zu gern begleitet bei ihrem verrückten Abenteuer.« Solveig Bach, ntv.de

»Maxim Leo schreibt witzig und vergnüglich. Schafft auf 300 Seiten nahezu perfekt und mit leichter Hand den literarischen Drahtseilakt zwischen Roman und Sachbuch.« Christine Westermann, stern

Bewertungen

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Von Jasika am 03.07.2024
"Ein griechischer Philosoph hat mal gesagt: Erst die Sterblichkeit gibt uns Menschen die Möglichkeit, unsterbliche Dinge zu tun." Jakob, Wenger, Verena und Jenny haben eines gemeinsam, sie sind schwer herzkrank und Probanden für ein neues Medikament. Dieses wirkt tatsächlich, kranke Herzmuskelzellen konnten sich regenerieren, z. B. kann Verena, eine ehemalige Schwimm-Olympia-Siegerin, schnellere Ergebnisse erzielen als jemals zuvor, so dass ihr Doping vorgeworfen wird. Bei den Untersuchungen stellt der zuständige Arzt fest, dass sich das biologische Alter seiner Patientin verändert hat, sie ist innerhalb eines Jahres acht Jahre jünger geworden. Jakob ist Teenager und zum ersten Mal verliebt, er kann sich seiner Freundin aber nicht körperlich nähern, Prozesse in seinem Körper haben sich zurückgebildet. Jenny möchte schwanger werden, aber trotz aller Versuche mit künstlicher Befruchtung bleibt das ersehnte Mutterglück aus. Bis sie doch plötzlich auf natürliche Weise schwanger wird, doch mit welchen Folgen für das Kind? Karl Wenger hat eine Immobilienfirma geleitet und damit Millionen erarbeitet. Nun feiert er seinen achtzigsten Geburtstag und möchte sterben. Sein Geist ist noch wach, aber sein Körper hat hat ihn schon lange im Stich gelassen. Er möchte die Firma seinen Kindern überlassen, die sich jedoch momentan anderen Aufgaben gewidmet haben. Maxim Leo schreibt abwechselnd aus Sicht der vier Probanden, sowie weiterhin aus der Perspektive von Miriam, einer Professorin im Deutschen Ethikrat sowie Martin, Leiter des Forschungsprojektes. Dieser hat zwar ein Mittel entwickelt, welches alles verändern könnte, da es die Herzmuskelschwäche tatsächlich heilt und somit einen sensationellen Durchbruch in der Medizin erzielt. Aber er ist nicht in der Lage, die Wirkung zu steuern. Auf diese Art enthält der Leser unterschiedliche Einblicke in eine solche Medikamentenstudie, innerhalb der Gegenwart. Anregende Überlegungen aus sozialer, demografischer und ökonomischer Sicht werden aufgeworfen, z. B. wie wirkt sich die Medikamenteneinnahme auf das Leben der unterschiedlich alten Probanden aus, welche Auswirkungen hat das Mittel global? Werden dieses nicht alle nehmen wollen, die Bevölkerung würde immer älter werden, es es wäre kein Platz für neues Leben, für Babys. Ist das überhaupt moralisch und ethisch vertretbar? Die aufgeworfenen Gedanken sind durchaus interessant und spannend zu lesen, werden allerdings nur oberflächlich behandelt. Die weitreichenden Folgen des Einsatzes eines solchen Verjüngerungsmedikaments werden leider nur angerissen, aber eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Materie erfolgt nicht. Mir fehlt insbesondere ein weitreichender Ausblick auf die ferne Zukunft. Die Kernaspekte einer solchen Utopie oder Dystopie wurden nicht behandelt. Wie macht sich das Medikament in zehn, zwanzig, dreißig Jahren bemerkbar? Welche (unerwünschten) Nebenwirkungen treten auf? Wie hat sich die Welt, ja die Menschheit seither verändert? Der Schreibstil des Autors ist jedoch sehr lebendig, das Buch liest sich schnell weg. Fazit: Für mich wird das Potential leider nicht ausgeschöpft, da die wesentlichen Kriterien einer solchen Zukunftsvision außer acht gelassen werden. Der Roman hört quasi am Höhepunkt auf, schade.
Von wanderer.of.words am 15.06.2024

Das ewige Leben?

Ein Medikament, das die Zellen verjüngt und mit dem das biologische Alter sinkt, die Probanden sind plötzlich wieder fitter, die Haut wird jünger und die Organe arbeiten besser. Nur für den gerade mal 16 Jahre alten Jakob hat das alles dramatischere Folgen, im ersten Jahr wird er um acht Jahre jünger, also wieder zum Kind, was erwartet ihn im zweiten Jahr? Neben den direkten Auswirkungen auf die vier Protagonisten und ihr Leben schreibt Maxim Leo auch über die Reaktionen der Öffentlichkeit. Andere Staaten und die WHO gieren nach dem Medikament. Die Kirche verteufelt es. Anti-Aging-Firmen geraten in Panik. Und er wirft auch viele moralische Fragen auf: Wenn die Alten nicht mehr sterben, dürfen die Jungen dann irgendwann keine Kinder mehr bekommen? Wie soll entschieden werden, wer ein solches Medikament bekommt? Obwohl mir das Buch grundsätzlich gut gefallen hat, hatte ich am Ende das Gefühl, dass es sein Potential nicht komplett ausgeschöpft hat. Das Gedankenexperiment hinter der Story fand ich super, hätte mir aber gewünscht, dass der Autor mehr der aufgeworfenen Fragen im Roman zu Ende geführt hätte. Fazit Ein starker Debütroman, der viele ethische und gesellschaftliche Fragen aufgreift. An vielen Stellen kommt ganz unweigerliche die Frage auf, wie man selbst sich entscheiden würde.