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Mein Familienkompass

Was brauch ich und was brauchst du?. Ungekürzte Neuausgabe.
Buch (gebunden)
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»Ein Kompass, wie ihn Familien heute brauchen: klug, inspirierend und herzenswarm.« Herbert Renz-Polster

Entspannte Eltern, zufriedene Kinder: So stellen wir uns ein gelungenes Familienleben vor.
Zwischen Alltagsstress und dem schlechten Gewissen, den … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Mein Familienkompass
Autor/en: Nora Imlau

ISBN: 3550200862
EAN: 9783550200861
Was brauch ich und was brauchst du?.
Ungekürzte Neuausgabe.
Ullstein Verlag GmbH

25. August 2020 - gebunden - 400 Seiten

Beschreibung

»Ein Kompass, wie ihn Familien heute brauchen: klug, inspirierend und herzenswarm.« Herbert Renz-Polster

Entspannte Eltern, zufriedene Kinder: So stellen wir uns ein gelungenes Familienleben vor.
Zwischen Alltagsstress und dem schlechten Gewissen, den eigenen Idealen nicht gerecht zu werden, gehen jedoch oft die Freude und Leichtigkeit verloren. Verständnisvoll und fachkundig leuchtet Bestseller-Autorin Nora Imlau aus, wie das familiäre Miteinander wieder gelingen kann: ohne Perfektionsdruck, dafür mit viel Raum für die individuellen Bedürfnisse der Großen wie der Kleinen.

Ein bestärkendes Handbuch für alle, die ihre Kinder respektvoll und zugewandt begleiten und dabei die eigenen Bedürfnisse nicht aus dem Blick verlieren wollen.

Trailer

Portrait

Nora Imlau, geboren 1983, ist Buchautorin, Journalistin und Referentin. Diverse Bücher: So viel Freude, so viel Wut (Kösel), Babybauchzeit (Beltz), Das Geheimnis zufriedener Babys (GU). Journalistisch schreibt sie seit vielen Jahren u.a. für ELTERN und ELTERN family, ZEIT online, chrismon und wird regelmäßig von überregionalen Medien interviewt. Sie hält regelmäßige Vorträge sowohl auf Fachkongressen und Fortbildungen, als auch bei Veranstaltungen im Bereich der Familienbildung. Sie ist aktiv auf Facebook, Twitter und Instagram. Mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt sie in Süddeutschland.

Pressestimmen

»In ihrem neuesten Buch beschreibt ELTERN-Autorin Nora Imlau, wie sich die Bedürfnisse von Kindern und Eltern miteinander in Einklang bringen lassen.« Nora Imlau, Eltern
Bewertungen unserer Kunden
Gelungenes Buch
von jojo - 28.10.2020
Mein Familienkompass von Nora Imlau hat mich sehr interessiert. Ich habe bisher noch kein Buch von der Autorin gelesen und war positiv überrascht. Da ich als Mutter zweier Kinder schon viele Bücher über Familie, Familienleben und Erziehung gelesen habe, fand ich die Schilderungen der Autorin sehr authentiscch und nachvollziehbar. Man bekommt durch die Lektüre dieses Buches auf viele Erziehungsthemen einen anderen Blickwinkel. Man fühlt sich von der Autorin verstanden und ermutigt, auch wenn das Familienleben manchmal nicht einfach ist. Es werden viele Ideen angeschnitten, wie man zu einem erfüllteren Familienleben gelangen kann. Ich kann diesen Familienratgeber allen Eltern nur wärmstens empfehlen!
Erwartungen erfüllt
von bri114 - 20.10.2020
Ein Sachbuch, das nicht nur Erziehungsratgeber, sondern auch Helfer für die Eltern sein möchte. Autorin Nora Imlau versteht ihr Handwerk. Ihre jahrelange Arbeit als Journalistin merkt man ihrem Buch an. Das Cover ist genretypisch, das Autorinfoto lässt sie offen, sympathisch und ehrlich wirken. "Mein Familienkompass" von Nora Imlau ist im Ullstein Buchverlag erschienen und umfaßt 400 Seiten. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich daher sehr gut lesen. Als Frau, Mutter und Journalistin stellt Nora die Frage: Wie kriege ich alles unter einen Hut? Die Familie soll für alle ein Nest sein, in dem die Kinder aber auch wir Eltern das bekommen, was wir gerade brauchen! Nora Imlau beschreibt die historischen Hintergründe der Erziehungsentwicklung, wissenschaftlichen Erkenntnisse und anhand eigener Erfahrungen, warum wir etwas glauben (zu wissen) oder handeln. Oftmals wider besseren Wissens.  Dennoch fehlt der erhobene Zeigefinger, vielmehr macht sie deutlich, daß wir alle immer mal wieder (aus oft nachvollziehbaren Gründen) falsch liegen. (und warum) Daß dies aber kein Versagen ist, sondern zum einen menschlich und zum anderen, wir lern- und anpassungsfähig sind und es ändern können. Und Perfektion uns in diesem Bereich nicht weiterbringt. Mir gab dieses Buch einige Anregungen zum Nachdenken, Reflektieren und Erkenntnisse, warum mein Verhältnis zu meiner Mutter und meiner Tochter so ist, wie es ist.  Das Buch hat alle Erwartungen erfüllt, es nicht nur Ratgeber, sondern ein echter Helfer, wenn es um Familien geht. Danke!
Tatsächlich ein Kompass, ein Richtungsweiser, ein Wegbegleiter für das Elternsei
von Gedankenfeuer - 20.10.2020
Das Cover ist schlicht gehalten: Nora Imlau als bekannte Autorin lächelt einem darauf strahlend, selbstbewusst, glücklich und entspannt entgegen. Eine Motivation, dieses Buch in die Hand zu nehmen, um selbst zu dieser inneren Haltung zu finden. Der Inhalt ist in drei große Kapitel (Wo wir herkommen, Wo wir stehen, Wie Familie gelingen kann) unterteilt, übersichtlich gegliedert und sinnvoll aufgebaut. Das Buch ist trotz seines Umfangs sehr gut zu lesen, es ist verständlich und flüssig formuliert, selbst die gut recherchierten wissenschaftlichen Hintergründe sind interessant und lebendig beschrieben und wirken weder trocken noch langweilig. Nora Imlau ist eine Autorin, die ganz klar weiß, wovon sie schreibt. Sie scheut sich auch nicht, Einblick in ihr Privatleben zu geben und ihre eigenen Erfahrungen und Erlebnisse rund um das Thema Familie, Beziehung und Erziehung mit den Lesern zu teilen, um ihre Erkenntnisse daraus einfühlsam und verständlich zu formulieren. Dies macht sie sehr sympathisch wie auch authentisch und vermittelt dem Leser daher nicht das Gefühl, dass sie als Expertin besserwisserisch über allen und allem steht. Somit ist das Buch wie der Titel auch schon treffend zum Ausdruck bringt, kein Ratgeber sondern vielmehr ein Richtungs- und Wegweiser. Nora Imlau bringt mehrfach die Ansammlung von gesellschaftlichen Ansprüchen, die an die heutige Elterngeneration gestellt werden und die überhöhten Ideale auf den Punkt und entlastet durch die Widersprüche, die sie darin erkennt und aufzeigt, ihre Leserschaft enorm. Sie macht deutlich, dass jede Familiensituation individuell ist und daher individuelle "Lösungen" benötigt. Nicht für jede Familie ist derselbe Weg der richtige. In unserer Verschiedenheit liegt unsere Stärke und unsere Kraft. Eine weitere zentrale Botschaft des Buches ist, dass es normal und menschlich ist, Fehler zu machen, dass gut genug in vielen Fällen besser ist als der Anspruch perfekt zu sein. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, es hat mir auch sehr gut getan, mich selbst und meine Ansprüche an mich kritisch zu reflektieren und es ist eine Wohltat für die 24-7 im Dauerseinsatz befindliche Mutterseele vor Augen geführt zu bekommen, dass weniger mehr ist. Ich bin mir sicher, dass dieser Kompass für viele Eltern Entlastung und Aufatmen im Familienalltag zur Folge hat. Zielsetzung zu 100% erreicht! Daher eine absolute Lese-Empfehlung von meiner Seite.
EIn Standartwerk für beziehungsorientierte Elternschaft
von Franziska Seifert - 19.10.2020
Nora Imlau hat mit diesem Werk ein absolutes Standartwerk für Elternschaft heute geschrieben. Gut recherchiert, mit viel Fachwissen und trotzdem super verständlich beleuchtet sie, wie unsere Bilder von Elternschaft entstehen und wie wir dabei unseren Weg finden können. Dafür beleuchtet sie einerseits die historische Entwicklung vom Blick auf Kindheit und beschreibt, wie sich dieser Blick auch heute noch auswirkt. Dem schließt sich ein Teil an, was aktuelle Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Erziehung und Bindung herausgefunden haben und führt dann aus, wie aus diesen Erkenntnissen stressfrei und im Einklang mit unsere individuellen Werten Familie gelebt werden kann. Auch hat sie immer wieder die Bedürfnisse aller Familienmitglieder im Blick. Ich schätze den Schreibstil sehr, der den Leser abholt und mitnimmt. Außerdem ist die undogmatische Herangehensweise sehr angenehm. Positiv ist noch die Möglichkeit der Kreativitwerkstatt hervorzuheben. Damit haben Eltern die Möglichkeit, das im Buch gelesene und erarbeitete kreativ umzusetzen um auf diese Wiese die Inhalte auf einem anderen Kanal zu verinnerlichen.
Der etwas andere Ratgeber
von Bianca Neumeier - 19.10.2020
Ich war ja schon sehr von der Leseprobe begeistert und bin teilweise mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen. Vor allem mit einigen Fragen, die mich zum Teil sehr beschäftigen. Das Buch beginnt in dem Nora Imlau eine theoretische Einführung in das Thema Erziehung gibt. Woher kommen unsere Werte, wie haben wir sie in unserer Kindheit wahrgenommen und wie geben wir diese weiter, um nur einen Teil der Einführung zu nennen. Diese Einführung geht über ca. ein Viertel des Buches und da dies mein erster wirklicher "Ratgeber" ist, fand ich es teilweise schon etwas trocken. Es ist wirklich nur rein geschriebener Text ist. Ich will damit nicht sagen, dass es langweilig ist, ganz im Gegenteil, es ist sogar sehr interessant, aber man muss sich anfangs schon durchkämpfen. Was ich sehr gut finde, das Nora Imlau in dem Buch auch klarstellt, dass es nicht den einen richtigen WEG für alle gibt, den jeder ist verschieden und jede Familie funktioniert anders. Und was auch sehr wichtig ist, man sollte sich nicht mit anderen Familien vergleichen und schon gar nicht mit welchen die ihr Leben öffentlich zur Schau stellen (z.B. Facebook oder Instragram). Sie gibt in dem Buch auch keine Tipps, denn man muss seinen eigenen Weg finden, wie das Familienleben bei einem funktioniert, egal welche Erziehungsformen man anwendet. Jeder muss selbst sehen, was für sein Kind das Beste ist und wie die eigenen Kinder zufrieden sind. Denn glückliche bzw. zufriedene Kinder ergeben entspannte Eltern und das ist das Ziel, was am Ende des Tages jeder gerne hätte. Schön ist auch in dem Buch wie Nora Imlau auch Beispiele aus ihrem eigenen Leben bringt, sei es wie sie aufgewachsen bzw. erzogen wurde oder wie sie dies nun bei ihren Kindern macht. Das lockert das ganze schon etwas auf und es gibt auch ein bisschen Einblick in ihr Familienleben. Sie erweckt in dem Buch das Gefühl, dass sie mit uns, dem Leser, auf einer Ebene steht und genauso ihre Fehler gemacht und daraus ihre Erkenntnisse gewonnen hat, die sie nun mit uns teilt. Sie stellt sich keinesfalls über den Leser, was mir hier sehr gut gefällt. Fazit: Es ist ein sehr schönes Buch, jedoch eher weniger ein Ratgeber, sondern mehr ein Kompass, wie der Titel schon sagt. Das Buch regt sehr zum Nachdenken an und gibt auch die einen oder anderen Tipps, wie man Probleme auch lösen kann. Eine kleine Sache muss ich noch erwähnen, die mich ein bisschen gestört hat, und zwar, dass in dem Buch wirklich nur reiner Text abgedruckt wurde. Es gab nicht einmal eine halbe leere Seite zur Auflockerung, sondern es wurde der Fokus voll und ganz auf den Text gelegt. Die vielen Informationen, Erklärungen oder auch teilweise Statistiken hätte man gut und gerne mit der einen oder anderen Grafik oder Diagramm auflockern können, sodass es nicht ganz so monoton beim Lesen rüberkommt. Ich kann das Buch aber auf alle Fälle sehr empfehlen.
Sehr hilfreich!
von Mausele09 - 15.10.2020
Als Mutter zweier Kinder war ich doch sehr gespannt darauf, ob mir dieses Buch tatsächlich im Alltag eine Hilfe sein würde. Und ich muss wirklich sagen, dass ich dieses Buch in einem Zug durchgelesen habe. Die Autorin schreibt sehr authentisch und sie ist mir auf Anhieb sympathisch gewesen. Nora Imlau vermittelt Eltern, dass sie nicht perfekt sein müssen, damit die Kindererziehung gelingt. Ein sehr interessanter Aspekt, der mich zum Nachdenken angeregt hat, war die Aussage der Autorin, dass das innere Bauchgefühl nicht aus der Intuition heraus entsteht, sondern dass das Gehirn auf Erlebnisse zurückgreift, die wir meist unbewusst aus der Kindheit mitgenommen haben. Fazit: das Buch Mein Familienkompass - Was brauch ich und was brauchst du? ist ein tolles Buch, dass ich Eltern wärmstens empfehlen kann. Ich werde dieses Buch gerne weiterempfehlen und auch das ein oder andere Mal verschenken. Von mir gibt es ganze fünf Sterne!
Nicht immer auf geradem Weg Richtung Norden.
von lacastra - 15.10.2020
Man hat das Gefühl, Erziehung scheint heute um einiges schwieriger zu sein als noch vor ein paar Jahren, zu groß scheint mittlerweile der Einfluss von Medien aller Art. Dass man sich die Vorbilder eher nicht aus sozialen Medien aussucht, sollte wahrscheinlich klar sein, aber wie weiß man den richtigen Weg? Dafür bietet die Autorin zumindest nützliche Hinweise...neben vielen anderen informativen Themen.
Ratgeber mit vielen Infos
von Nadine S. - 26.09.2020
Nora Imlau hat mit dem "Familien Kompass" einen besonderen Ratgeber geschaffen. Wer allerdings auf eine passende Schablone für alle Familienprobleme, Missverständnisse und Alltaghindernisse gehofft hat, wird hier enttäuscht. Die Autorin spricht sich für den individuellen Weg aus: es gibt kein falsch und richtig, schwarz und weiß. Sie versucht aber, den Leser an die Hand zu nehmen. Mit viel Verständnis und grundsätzlichen Hinterfragungen alter Erziehungsstile wird ein neuer Weg des Alltags aufgezeigt: Respekt, Liebe und Verständnis. Für mich persönlich ist die Durchleuchtung der Gesellschaft und ihrer Grundsätze und -werte sehr interessant. Warum sind wir so wie wir sind? Was kann ich an mir, und somit auch für meine Kinder, ändern? Warum reagieren wir in manchen Situationen so unangebracht? Die Selbstreflektion ist ein schwieriger und langer Weg. Das Cover ist gut gewählt. Das freundliche Bild der Autorin und die Hintergrundinformationen ihrer Person, lassen den Ratgeber sofort authentisch wirken. Allerding ist der Schreibstil und der Buchaufbau herausfordernd. Die kleine Schrift und die vollgepackten Seiten mit Informationen waren für mich überschwemmend. Man benötigt sehr hohe Konzentration, um auch wirklich den kompletten Inhalt zu registrieren und zu verinnerlichen. Das ist allerdings mein einziger Kritikpunkt. Der Ratgeber ist absolut empfehlenswert!
toller Ratgeber
von inya - 21.09.2020
Nach der Leseprobe fand ich diesen Ratgeber für Erziehung und Familie so interessant, dass ich ihn mir gleich gekauft habe. Auch das Cover mit der Autorin finde ich sehr ansprechend. Nun habe ich das gesamte Buch gelesen und ich finde den Ratgeber noch immer sehr ansprechend, ehrlich und hilfreich. Er zeigt viele verschiedene Wege in der Kindererziehung und in dem Familienleben auf und man kann sehr viel aus dem Buch herausziehen. Dies ist mein erstes Buch von der Autorin Nora Imlau und ich denke nicht, dass es das letzte Buch gewesen sein wird. Ich finde ihren Schreibstil sehr angenehm und fand es sehr gut lesbar, obwohl es ein Sachbuch ist. Man kann auch gut einzelne interessante Passagen nochmals lesen.
Prädikat besonders wertvoll
von SalMar - 14.09.2020
Wenn ich wählen kann zwischen Sachbuch und Roman, dann gehen die Sachbücher meistens als Verlierer hervor. Auf diesen Ratgeber habe ich mich allerdings sehr gefreut, da ich bereits zwei Bücher von Nora Imlau gelesen hatte und immer sehr begeistert gewesen war. Anfangs war ich etwas erschrocken: Beinahe 400 dichtbeschriebene Seiten, keine Grafiken oder Ähnliches zum Auflockern und kaum einmal eine halbe weiße Seite zum "Verschnaufen". Doch das Buch liest sich überraschend schnell. Es ist definitiv kein "leichter" Ratgeber für nebenbei und auch sprachlich wie gedanklich anspruchsvoll. Es gibt so manchen Moment, in dem einem ein doch recht unangenehmer Spiegel vorgehalten wird. Aber wer sich auf die Lektüre einlässt und bewusst liest, wird hier einen kleinen Schatz finden, wie ich meine. Das Buch ist voll mit unzähligen gut recherchierten fachlichen Informationen auf der einen Seite, aber auch persönlichen Gedanken und Erfahrungen von Frau Imlau auf der anderen. Es gibt so gut wie keine Wiederholungen (wie man das etwa aus englischsprachigen Ratgebern kennt), auch nicht für Leser, die bereits andere Bücher von ihr kennen. Im ersten Drittel gab es ein oder zwei Kapitel, die ich etwas zäh, weil sehr theoretisch, fand, aber insgesamt wurde die Thematik so spannend vermittelt, dass ich es wirklich gerne gelesen habe. Es regt sehr zum Nachdenken an und die Ideen und Gedanken fanden, zumindest für mich, unmittelbar im persönlichen Alltag Anwendung. Ich kann dieses Buch wirklich jedem, der Kinder hat, uneingeschränkt empfehlen. Bei uns bekommt es einen festen Platz in der Familienbibliothek.
Tolles Buch
von Frimada - 13.09.2020
Ich habe bereits viele Bücher von Nora Imlau gelesen. Und auch viele andere Erziehungsratgeber. Zum einen interessieren sie mich als Mutter, zum anderen habe ich eine pädagogische Ausbildung und halte mich deshalb auf dem Laufenden. Ich mag sehr gerne die Bücher von Jesper Juul, und Nora Imlau entspricht meiner Vorstellung, wie ich mit meinen Kindern leben möchte, auch sehr. Darum habe ich mich auch auf ihr neues Buch total gefreut! Das Buch ist dicker, als ich erwartet habe, und wenn man es wirklich konzentriert lesen und alles durchdenken möchte, braucht man zum Lesen auch eine ganze Weile. Nachdem ich es jetzt einmal fertig gelesen habe, werde ich es direkt nochmal lesen und dabei an den für mich wichtigsten Stellen Post-its kleben. Im Grunde wirkt dieses Buch wie eine Zusammenfassung aller gängiger Erziehungsratgeber. Nora Imlau erklärt unterschiedliche Erziehungsmethoden, stellt viele Dinge vor und gibt den Lesern damit unheimlich viele Informationen an die Hand. Es ist aber kein Buch, in dem man Anleitungen findet, wie man in bestimmten Situationen handeln sollte. Im Gegenteil macht Frau Imlau immer wieder deutlich, was wichtig ist und dass jeder Mensch seine eigene (Vor-) Geschichte mitbringt und dementsprechend handelt. Ich finde das Buch wirklich gut, aber es ist auch eine anspruchsvolle Lektüre.
Wegweisend
von Trin - 12.09.2020
In ihrem neusten Ratgeber "Mein Familienkompass" schafft es Familienexpertin Nora Imlau wieder einmal, Leserinnen und Leser direkt bei ihren Bedürfnissen abzuholen. Verantwortungsvolle Eltern sein, harmonisches Familienleben führen - das sind große Attribute, denen viele Mütter und Väter nachstreben. Oft geraten Eltern im Alltag an unterschiedlichen Stellen aber an ihre Grenzen. Sie fragen sich: Was ist richtig? Was mache ich falsch? Nora Imlau holt die Eltern genau dort wertschätzend und ressourcenorientiert ab und bestärkt sie dabei: "Ihr seid tolle Eltern! Ihr seid die Experten für eure Kinder!" Um Erziehungsthemen auf den Grund gehen zu können, braucht es Hintergrundinfos. Von früher Prägung, über Bindung bis hin zu Grenzsetzung im Alltag - die Autorin schreibt fachlich und wishsenschaftlich fundiert, aber dennoch für jederman verständlich. Das macht dieses Buch zu einem wahren Kompass durch den Familienalltag.
Wegweisend
von Trin - 12.09.2020
In ihrem neusten Ratgeber "Mein Familienkompass" schafft es Familienexpertin Nora Imlau wieder einmal, Leserinnen und Leser direkt bei ihren Bedürfnissen abzuholen. Verantwortungsvolle Eltern sein, harmonisches Familienleben führen - das sind große Attribute, denen viele Mütter und Väter nachstreben. Oft geraten Eltern im Alltag an unterschiedlichen Stellen aber an ihre Grenzen. Sie fragen sich: Was ist richtig? Was mache ich falsch? Nora Imlau holt die Eltern genau dort wertschätzend und ressourcenorientiert ab und bestärkt sie dabei: "Ihr seid tolle Eltern! Ihr seid die Experten für eure Kinder!" Um Erziehungsthemen auf den Grund gehen zu können, braucht es Hintergrundinfos. Von früher Prägung, über Bindung bis hin zu Grenzsetzung im Alltag - die Autorin schreibt fachlich und wishsenschaftlich fundiert, aber dennoch für jederman verständlich. Das macht dieses Buch zu einem wahren Kompass durch den Familienalltag.
Entlastung für Eltern
von regenprinz - 09.09.2020
Der Untertitel von Nora Imlaus Familienkompass lautet passenderweise "Was brauch ich und was brauchst du?" und bereits diese Fragestellung zeigt, dass es in diesem Sachbuch darum geht, die Bedürfnisse aller zu berücksichtigen bzw. im Familienleben in Einklang zu bringen. Mir hat gut gefallen, dass dafür kein neues Patentrezept geliefert wird, sondern anhand von Beispielen und Fragestellungen die Hintergründe ausgeleuchtet werden, warum man leicht an den eigenen Erwartungen scheitern kann. Oder bei welchen Reaktionen wahrscheinlich die eigenen Kindheitserfahrungen eine Rolle spielen und man sich unangemessen verhält, ohne dass einem die möglichen Zusammenhänge in der Situation bewusst sind. Der Familienkompass lädt die LeserInnen dazu ein, einfach mal genauer hinzuschauen und für sich selbst zu prüfen und zu hinterfragen, wo und warum es manchmal ganz schön hakt im Familienalltag. Das Buch macht z.B. aufmerksam, dass Kinder eigentlich auf Kooperation statt Konfrontation aus sind und es bei Konflikten daher sinnvoll sein kann, den Blickwinkel zu ändern. Es regt dazu an, sich nicht aufzureiben im "Marathon an Selbstbeherrschung" oder dem aktuellen (Selbst-)Optimierungswahn zu verfallen, gerade da an moderne Eltern ständig so viele widersprüchliche Erwartungen herangetragen werden, dass sie gar nicht zu erfüllen sind. Stattdessen gilt es, auf die eigenen Kräfte und Reserven zu achten, damit man sie vor allem dafür einsetzen kann, wofür sie gebraucht werden und wichtig sind. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen; allerdings bietet es eine Fülle an Überlegungen und Denkanstößen, die aufgrund des nur durch gelegentliche Überschriften unterbrochenen Fließtextes rasch untergehen. Hier hätte ich es besser gefunden, wichtige Kernpunkte etwas mehr hervorzuheben. So bietet nur das Inhaltsverzeichnis vorne Orientierung. Fazit: Ein unterhaltsamer Elternratgeber, der viele Aspekte aufgreift und Verständnis schafft, der entlastet und gleichzeitig Mut macht - für ein Familienleben, in dem sich alle wohlfühlen können und keiner zu kurz kommt.
Der Ursprung unserer Sichtweise liegt in dem Umfeld in dem wir aufgewachsen sind
von Sanda-Maria - 08.09.2020
Ein schönes Sachbuch/Erziehungsratgeber. Der Anfang eines Buches ist meiner Meinung nach sehr wichtig, eigentlich das wichtigste. Der Anfang dieses Buches hat mir sehr gefallen und die Autorin hat es geschafft mein Interesse dadurch zu wecken und durch die gesamte Lektüre zu behalten. Ganz besonders interessant fand ich, dass die Autorin die meisten Erfahrungen auf der Kindheit zurückführt und den Ansatz, dass dort auch alles einen Ursprung hat. Das Umfeld, in dem wir aufgewachsen sind, unsere Familie, deren Denkweise aber auch der Gesellschaft spielen in unserer weiteren Entwicklung und in unserer Vorstellung über die richtige Erziehung eine beträchtliche Rolle. Das alles beeinflusst später unsere eigene Meinung von Erziehung und die Art wie wir unsere eigenen Kinder erziehen möchten. Trotz allem, auch wenn wir das alles wissen ist das so stark in uns drinnen verankert, dass wir manches nur schwer anders machen können. Ein toller Ansatz und empfehlenswertes Buch.
Tolle Denkanstöße
von Jarlina - 08.09.2020
Für einen Ratgeber finde ich das Cover gelungen, denn es spricht den Leser auf eine sympathische Art an. Ich finde den Schreibstil des Buches gut zu lesen. Bei der Lektüre bin ich auf viele hilfreiche Tipps und Denkanstöße getroffen. Ich mag es, dass die Autorin den Kindern sehr zugewandt ist. Immer wieder schafft sie es, einem hilfreiche Sichtweisen auf die Perspektive der Kinder zu vermitteln. Die Erklärungen und Argumente waren für mich gut verständlich. Sehr hilfreich sind auch die vielen praxisnahen Bezüge, die vor allem im zweiten Teil des Buches einen großen Raum einnehmen. Sicher werde ich das Buch in Zukunft noch des Öfteren zur Hand nehmen und das eine oder andere nochmal nachlesen. Insgesamt ein wertvoller Ratgeber für ein harmonisches Familienleben.
Sehr guter Überblick über Entwicklungen, Erkenntnisse und praktischen Tipps
von DrAmaya - 07.09.2020
"Mein Familienkompass" von Nora Imlau ist am 31.08.2020 beim Ullstein Buchverlag erschienen und umfasst 400 Seiten. Die Autorin zeigt in diesem Buch die Richtung zu einem modernen, liebevollen Familienleben, in dem die Bedürfnisse aller - also der Kinder und der Eltern - gewahrt werden. Das Buch ist in Fließtext-Form verfasst und gibt einen breiten Überblick unterschiedlicher Glaubenssätze, historischer Entwicklungen, Erkenntnissen aus der Wissenschaft und persönlichen Erfahrungen und Tipps. Der Schreibstil ist flüssig und das Buch lässt sich daher sehr gut lesen. Was ich besonders gut finde ist, dass die Autorin aufgrund ihrer Erfahrungen aufzeigt, dass man natürlich mit so einem Ratgeber nicht jeder Situation beikommen kann. Sie macht den Leser daher darauf aufmerksam, dass natürlich immer der Kontext in spezifischen Situationen berücksichtigt werden muss und dass jeder seinen eigenen Weg finden muss, fernab des Perfektionismus, der in sozialen Medien und Co. vorgelebt wird. Das Buch bietet somit Motivation und auch Hilfestellung für unterschiedlichste Situationen. In den unterschiedlichen Sektionen des Buches findet man hier auch immer wieder konkrete Beispiele und auch Anregungen, wann man sich selbst hinterfragen sollte. Manche Abschnitte des Buches fand ich sehr wortreich, eine kurze und knackige Zusammenfassung oder eine kleine Merkbox hätte vermutlich den Lesefluss noch besser unterstützt. Sehr positiv anzumerken finde ich aber auch, dass dieses Buch auch durchaus für Leute ohne Kinder lesenswert und extrem interessant ist, weil es einem Anreize gibt zu verstehen, warum man welche Charaktereigenschaften entwickelt hat. Also ich kann das Buch sehr empfehlen, es hat mir einige sehr gute Denkanstöße gegeben :)
Erfüllt die Erwartungen
von phil09 - 06.09.2020
Als feststand, dass Nora Imlau ein neues Buch veröffentlicht, war die Vorfreude bereits groß und die hohen Erwartungen wurden auch erfüllt. Besonders bei Familien mit zwei oder mehr Kindern stoßen Eltern bald an ihre Belastungsgrenzen. Eine Balance zwischen den Bedürfnissen aller Familienmitglieder zu finden, fällt oft schwer. Das kennt Nora Imlau als vierfache Mutter nur zu gut und lässt die LeserInnen an ihren Erfahrungen teilhaben. Dabei geht sie sympathischer Weise sehr behutsam und unaufdringlich vor. Ihr Schreibstil ist leicht verständlich und man erkennt sich oft wieder. Der Familienkompass hilft wortwörtlich dabei den eigenen Weg zu finden und ihn dann auch zuversichtlich und mit einem Wertefundament selbstbewusst zu gehen. Alle Familienmitglieder sollen sich liebenswert und einfach gut fühlen. Das klappt am besten, wenn man mit den eigenen Werten im Einklang lebt. Nora Imlau schickt die LeserInnen auf eine Spurensuche, um das Familienleben auf neue Füße zu stellen und den Erziehungsrucksack neu zu packen. Zwischen Perfektionismus und Alltagsstress gibt es dank des Familienkompasses doch noch Hoffnung darauf die Eltern zu werden, die man sein möchte.
Liebevolle Anleitung für zugewandte Erziehung
von Lina - 04.09.2020
Die Journalistin und Autorin Nora Imlau hat gerade den Corona-Lockdown mit vier Kindern unterschiedlichster Altersstufen und einen Umzug gewuppt, da bringt sie auch noch ihr neues Buch raus. Natürlich mit dem ganzen Drum und Dran, Reise zur Buchpremiere, Lesung, Interviews, ständig den Instagram Account mit News füttern und ganz nebenbei eine Online-Kreativwerkstatt auf die Beine stellen. Mit Ratgebern wie dem ¿Geburtsbuch`, ¿Mein kompetentes Baby` und ¿So viel Freude, so viel Wut` hat sie sich unter bedürfnisorientierten Eltern bereits einen Ruf als die Expertin für sämtliche Themen rund um Babies und Kinder erworben. Nun also kommt der 400 Seiten starke Familienkompass mit dem Zusatz "Was brauch` ich und was brauchst du?", der am 31. August beim Ullstein Verlag erschien. Nora Imlau schreibt über ihr Buch, es sei das Elternhandbuch, das sie sich für sich selbst als Ratgeber für ihren Start in die Elternschaft gewünscht hätte. In der heutigen Welt folgt das, was man unter Erziehung versteht, nicht mehr einem großen Mainstream mit festen, allgemein akzeptierten Regeln, an denen man als Eltern nur festhalten muss, um seinen Nachwuchs gesellschaftskonform groß zu bekommen. Die Möglichkeiten, sich zu Erziehungsthemen zu informieren sind mannigfaltig und zu jeder Strömung, jeder Idee findet sich die passende Community im Netz. Hinzu kommen tradierte ¿Wahrheiten` darüber, wie Kinder sind und behandelt werden müssen und natürlich bekommt man von den Großeltern und auch gerne mal vo völlig Fremden an der Supermarktkasse gratis die tollsten Geheimtipps dazu. Insgesamt ergibt sich für Eltern ein riesiger, unübersichtlicher Flickenteppich, teils verwirrender, teil widersprüchlicher und in den meisten Fällen auch völlig kontraintuitiver Erziehungsweisheiten. Wie gut wäre es, wenn da endlich mal jemand Ordnung rein brächte, mit Wissenschaftlichkeit die verschiedenen Annahmen sortiert und bewertet und uns am Ende das Handbuch für eine gelungene Eltern-Kind-Beziehung in die Hand drückte. Nichts Geringeres will dieses Buch bewerkstelligen. Im ersten Teil nimmt Nora Imlau uns die Illusion, frei zu sein in unseren Entscheidungen und Ansichten. Sie erklärt, wo Glaubenssätze herkommen und wie sie über Generationen vererbt werden und in uns schlummern, bis wir selbst Kinder haben und plötzlich feststellen, dass wir Dinge tun und sagen, die wir in unserer Elternschaft so nie wollten. Das Erbe der behavioristisch geprägten Erziehung des frühen 20. Jahrhunderts wirkt in uns nach und behindert uns darin, die liebevollen, zugewandten Eltern zu sein, die wir gerne wären. Diese Glaubenssätze gilt es ausfindig zu machen, zu begutachten und nötigenfalls über Bord zu werfen. Stattdessen brauchen wir Werte, die zur individuellen Familie passen und eine übergeordnete Orientierungshilfe, einen Nordstern, wie die Autorin ihn nennt, an dem wir uns in unserer Erziehung ausrichten. "Wo wir stehen" wird im zweiten Teil dargelegt. Der aktuelle Stand der Wissenschaft dient hier als Richtschnur dessen, was Heranwachsenden guttut und die Beziehung zu ihren Eltern stärkt. Hier legt Nora Imlau ihre Erziehungsphilosophie anschaulich dar und steckt den Rahmen der bedürfnisorientierten Elternschaft so ab, wie sie sie versteht. Dabei grenzt sie zugleich ab von diversen Strömungen, die ebenfalls Teil der weit verzweigten Community von Eltern sind, die sich als bedürfnisorientiert verorten. Wichtig ist ihr hierbei die Gleichwürdigkeit des Kindes, also der Fakt, dass ein Kind ein vollständiger Mensch mit Menschenrechten ist, im Gegensatz zu der überholten und doch noch weit verbreiteten Annahme, man müsse es erst zu einem guten Menschen formen (auch so ein Glaubenssatz). Sie wirbt für gewaltfreie Erziehung und setzt auf Kooperation statt Strafe. Der Praxisbezug folgt nun im dritten und umfangreichsten Teil. Wie kann dieses neue Miteinander im Alltag aussehen? Welche Rolle spielen die Bedürfnisse der Kinder und auch die der Eltern? Nicht umsonst fragt schon der Titel sowohl nach den Bedürfnissen aller, auch der der Erziehenden. Wie kann ein Erwachsener die Führung übernehmen, ohne zu drohen und zu strafen? Wie vermitteln wir unseren Kindern unsere Regeln und Grenzen und was sollen wir tun, wenn sie einfach nicht kooperieren wollen? Nora Imlaus "Familienkompass" ist ein absolut lesenswertes Handbuch für gelingende Elternschaft im Sinne der Bedürfnisorientiertheit. Viele Aha-Momente in Bezug auf die eigene Kindheit und unser - manchmal sogar für uns selbst unerklärliches - Elternverhalten sind garantiert und machen das Buch zum Assistenten beim Ausmisten alter Glaubenssätze. Die Autorin schafft es, da bestärkend und aufmunternd auf elterliche Schultern zu klopfen, wo herkömmliche Ratgeber mit erhobenem Zeigefinger daherkommen. Die von ihr propagierte Authentizität und Unperfektheit ist erfrischend. Das Lesevergnügen brauchte ein wenig Zeit, denn nach so manchem Absatz musste ich aus dem Text aussteigen, um das Gelesene zu reflektieren. Ich bin froh und dankbar, dieses Buch gelesen zu haben.
Liebevolle Anleitung für zugewandte Erziehung
von Lina - 04.09.2020
Die Journalistin und Autorin Nora Imlau hat gerade den Corona-Lockdown mit vier Kindern unterschiedlichster Altersstufen und einen Umzug gewuppt, da bringt sie auch noch ihr neues Buch raus. Natürlich mit dem ganzen Drum und Dran, Reise zur Buchpremiere, Lesung, Interviews, ständig den Instagram Account mit News füttern und ganz nebenbei eine Online-Kreativwerkstatt auf die Beine stellen. Mit Ratgebern wie dem ¿Geburtsbuch`, ¿Mein kompetentes Baby` und ¿So viel Freude, so viel Wut` hat sie sich unter bedürfnisorientierten Eltern bereits einen Ruf als die Expertin für sämtliche Themen rund um Babies und Kinder erworben. Nun also kommt der 400 Seiten starke Familienkompass mit dem Zusatz "Was brauch` ich und was brauchst du?", der am 31. August beim Ullstein Verlag erschien. Nora Imlau schreibt über ihr Buch, es sei das Elternhandbuch, das sie sich für sich selbst als Ratgeber für ihren Start in die Elternschaft gewünscht hätte. In der heutigen Welt folgt das, was man unter Erziehung versteht, nicht mehr einem großen Mainstream mit festen, allgemein akzeptierten Regeln, an denen man als Eltern nur festhalten muss, um seinen Nachwuchs gesellschaftskonform groß zu bekommen. Die Möglichkeiten, sich zu Erziehungsthemen zu informieren sind mannigfaltig und zu jeder Strömung, jeder Idee findet sich die passende Community im Netz. Hinzu kommen tradierte ¿Wahrheiten` darüber, wie Kinder sind und behandelt werden müssen und natürlich bekommt man von den Großeltern und auch gerne mal vo völlig Fremden an der Supermarktkasse gratis die tollsten Geheimtipps dazu. Insgesamt ergibt sich für Eltern ein riesiger, unübersichtlicher Flickenteppich, teils verwirrender, teil widersprüchlicher und in den meisten Fällen auch völlig kontraintuitiver Erziehungsweisheiten. Wie gut wäre es, wenn da endlich mal jemand Ordnung rein brächte, mit Wissenschaftlichkeit die verschiedenen Annahmen sortiert und bewertet und uns am Ende das Handbuch für eine gelungene Eltern-Kind-Beziehung in die Hand drückte. Nichts Geringeres will dieses Buch bewerkstelligen. Im ersten Teil nimmt Nora Imlau uns die Illusion, frei zu sein in unseren Entscheidungen und Ansichten. Sie erklärt, wo Glaubenssätze herkommen und wie sie über Generationen vererbt werden und in uns schlummern, bis wir selbst Kinder haben und plötzlich feststellen, dass wir Dinge tun und sagen, die wir in unserer Elternschaft so nie wollten. Das Erbe der behavioristisch geprägten Erziehung des frühen 20. Jahrhunderts wirkt in uns nach und behindert uns darin, die liebevollen, zugewandten Eltern zu sein, die wir gerne wären. Diese Glaubenssätze gilt es ausfindig zu machen, zu begutachten und nötigenfalls über Bord zu werfen. Stattdessen brauchen wir Werte, die zur individuellen Familie passen und eine übergeordnete Orientierungshilfe, einen Nordstern, wie die Autorin ihn nennt, an dem wir uns in unserer Erziehung ausrichten. "Wo wir stehen" wird im zweiten Teil dargelegt. Der aktuelle Stand der Wissenschaft dient hier als Richtschnur dessen, was Heranwachsenden guttut und die Beziehung zu ihren Eltern stärkt. Hier legt Nora Imlau ihre Erziehungsphilosophie anschaulich dar und steckt den Rahmen der bedürfnisorientierten Elternschaft so ab, wie sie sie versteht. Dabei grenzt sie zugleich ab von diversen Strömungen, die ebenfalls Teil der weit verzweigten Community von Eltern sind, die sich als bedürfnisorientiert verorten. Wichtig ist ihr hierbei die Gleichwürdigkeit des Kindes, also der Fakt, dass ein Kind ein vollständiger Mensch mit Menschenrechten ist, im Gegensatz zu der überholten und doch noch weit verbreiteten Annahme, man müsse es erst zu einem guten Menschen formen (auch so ein Glaubenssatz). Sie wirbt für gewaltfreie Erziehung und setzt auf Kooperation statt Strafe. Der Praxisbezug folgt nun im dritten und umfangreichsten Teil. Wie kann dieses neue Miteinander im Alltag aussehen? Welche Rolle spielen die Bedürfnisse der Kinder und auch die der Eltern? Nicht umsonst fragt schon der Titel sowohl nach den Bedürfnissen aller, auch der der Erziehenden. Wie kann ein Erwachsener die Führung übernehmen, ohne zu drohen und zu strafen? Wie vermitteln wir unseren Kindern unsere Regeln und Grenzen und was sollen wir tun, wenn sie einfach nicht kooperieren wollen? Nora Imlaus "Familienkompass" ist ein absolut lesenswertes Handbuch für gelingende Elternschaft im Sinne der Bedürfnisorientiertheit. Viele Aha-Momente in Bezug auf die eigene Kindheit und unser - manchmal sogar für uns selbst unerklärliches - Elternverhalten sind garantiert und machen das Buch zum Assistenten beim Ausmisten alter Glaubenssätze. Die Autorin schafft es, da bestärkend und aufmunternd auf elterliche Schultern zu klopfen, wo herkömmliche Ratgeber mit erhobenem Zeigefinger daherkommen. Die von ihr propagierte Authentizität und Unperfektheit ist erfrischend. Das Lesevergnügen brauchte ein wenig Zeit, denn nach so manchem Absatz musste ich aus dem Text aussteigen, um das Gelesene zu reflektieren. Ich bin froh und dankbar, dieses Buch gelesen zu haben.
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