"Die Sommergäste" von Tess Gerritsen, übersetzt von Andreas Jäger, hat mir persönlich wieder einmal ausgesprochen gut gefallen. Es ist der zweite Band der Reihe rund um den Martini-Club. Die bisher erschienen Bände der Reihe sind unabhängig lesbar, da jedes Buch immer einen ganz eigenen Fall behandelt hat, lediglich was unseren Club und auch Polizistin Jo angeht, gibt es das ein oder andere wo die Geschichte dann natürlich jeweils auf den nächsten Band aufbaut, aber innerhalb der ersten beiden Bände ist das meiner Meinung nach gar kein Problem¿¿. Die Geschichte ansich spielt in der kleinen Küstenstadt Purity in Maine, in der jeden Sommer die wohlhabenden Feriengäste ihre Häuser am Maiden Pond beziehen. Als dort ein Mädchen verschwindet und wenig später menschliche Überreste im See entdeckt werden, kommen lange verborgene Geheimnisse nach und nachans Licht. Während die offiziellen Ermittlungen nur langsam vorankommen, schaltet sich Maggie gemeinsam mit dem Martini-Club ein und greifen Ermittlerin Jo tüchtig unter die Arme, auch wieder auf ihre ganz charmante Art und Weise.Der Kriminalfall ansich war für mich persönlich von Anfang an sehr fesselnd und sorgte mit mehreren überraschenden Wendungen dafür, dass ich bis zum Schluss mitgerätselt habe was hinter dem Verschwinden des Mädchens aber auch mit der Leiche im See auf sich hat. Einige Twists habe ich wirklich nicht vorhergesehen und besonders ans Herz gewachsen sind mir wie schon im ersten Band ("Die Spionin") Maggie und die übrigen Mitglieder des Martini-Clubs. Mit ihrer sympathischen Art, ihrem Humor und ihrem starken Zusammenhalt verleihen sie der Geschichte meiner Meinung nach einen ganz besonderen Charme und auch Dynamik! Wie gesagt, obwohl "Die Sommergäste" der zweite Band der Reihe ist kann das Buch in meinen Augen problemlos unabhängig vom ersten Teil gelesen werden, da der eigenständige Fall im Mittelpunkt steht. Fazit: Für mich ein rundum gelungener Krimi, der Lust auf weitere Abenteuer des Martini-Clubs macht, ich freue mich jetzt schon drauf¿