"Wer keine Angst hat kann auch nicht mutig sein."Wie viel kann ein Mensch eigentlich ertragen? - Dies war meine dauerhafte Frage im Kopf, während ich dieses Buch gelesen habe.Ich habe Grace und West begleitet, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein können, doch eine Sache verbindet sie - DER SCHMERZ.Grace trägt ihn offen zur Schau, denn sie hatte einen Unfall und ist dadurch mit Brandwunden gekennzeichnet, dagegen trägt West ihn innerlich versteckt und lässt keinen nah genug an sich heran.Ihre Welten sind komplett verschieden und doch kommen sie sich auf der gemeinsamen Arbeit im Food-Truck näher, und das heißt nicht, dass es positiv ist.¿"Ich bin dankbar, weil dein schlimmster Tag mir die beste Vision von dir geschenkt hat."Mein Fazit:Das Buch hat mir nochmal verdeutlich wie grausam und hässlich Menschen von innen sein können... Wenn etwas nicht der Norm entspricht, dann versuchen viele erst gar nicht etwas zu hinterfragen, sondern werden direkt fies. Trotzdem fand ich das Grace eine schöne und deutliche Entwicklung hatte. Ich habe ihre kleinen Schritten gesehen, die Einfluss auf ihr wahres Ich hatten. Für mich hat West eine kleinere Entwicklung durchlebt, jedoch brauchte er gar nicht diese Selbstsicherheit wie Grace... Er brauchte etwas ganz anderes und hat es sich auch wortwörtlich erkämpften.Ich habe seine Güte gegenüber gewissen Leuten geliebt, doch leider war ich gar kein Fan von seiner Sprechweise. Ich bin einfach kein Fan von "vulgärer Sprache" und hier war es mir einfach zu viel.Dieses Buch geht wirklich unter die Haut und hat eine Thematik, die nicht jeder ertragen kann. - Jedoch wenn man es schafft es zu lesen, dann fühlt man automatisch mit und will nur ein Teil davon sein. Zudem unterstützt der tolle Schreibstil den Lesefluss.Hier will ich auch nicht zu viel verraten, denn diese Reise sollte jeder selbst antreten.4¿¿ Von mir