Ich kenne ja schon so einige Geschichten von Kristina Lagom und habe diese auch unheimlich geliebt, sodass ich diese hier ebenfalls lesen musste.
Maya ist eine taffe, selbstbewusste und recht abgeklärte junge Frau, die genau weiß, wie sie in ihrem Leben agiert. Doch als sich ihre Eltern trennen, erfährt sie Dinge, die sie mehr als nur aus der Bahn werfen und schließlich der Auslöser sind, dass sie sich nach Fuerteventura auf die Suche nach ihrem Erzeuger begibt.
Tja, und dort beginnt somit der erste Band der Wavehearts und Frau Autorin stürzt nicht nur Maya in ein sehr amüsantes Gefühlschaos mit jeder Menge Hachschmachtmomente, sondern bei mir gibt es innerlich mehr als nur einen Fangirlkreischmoment. Spätestens ab dem Moment, wo die Lady auf den blonden Surferboy trifft.
Ist doch blond nunmal so gar nicht ihr Ding und so nen Poser schon mal gar nicht. Zumindest meint Maya das sehr vehement und Luke, der Surflehrer, ist andersrum auch eigentlich dagegen, etwas für diese kleine Deutsche empfinden zu wollen. Warum, das erfahren wir auch in der Geschichte.
Allein dieses Gefühlswirrwarr beschreibt Kristina so herrlich, dass mir das Lesen unheimlich viel Spaß bereitet und ihr Schreibstil ohne Probleme dafür gesorgt hat, dass ich mit den beiden im Cafë Auszeit mein Getränk genossen habe oder quasi das Meeresrauschen zwischen den Zeilen hören konnte.
Kristina schafft es eben mit ihrem Schreibstil wieder on Point all die widersprüchlichen Emotionen herauskitzeln, so dass frau/man sich irgendwie gar nicht dagegen wehren kann mitzufiebern und das Buch regelrecht durch zu suchten, nur weil die Neugier so groß ist, zu erfahren, wie es ausgeht. Jedenfalls ging es mir so und ich habe es sehr geliebt.
Wer jetzt gerne wissen möchte, ob Maya denn ihren Vater auf der Insel findet oder was noch so los war und warum, der schnappt sich am besten das Buch und begibt sich mit auf die Suche. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf den zweiten Teil, der nur leider erst im Frühjahr erscheint .
Hier gilt aber eindeutig: ganz große Surferliebe und eine sehr dicke Leseempfehlung von mir