Einfach nur empfehlenswert!
Elizabeth Zott ist Chemikerin in einer Zeit in der die Gesellschaft für weibliche Naturwissenschaftler noch nicht wirklich reif ist. Außerdem ist sie Geliebte, dann auch Mutter und plötzlich wird sie zum Fernsehstar. Aber Elisabeth Zott wäre nicht Elisabeth Zott, wenn sie diese Bühne nicht völlig anders gebrauchen würde....Geschrieben wurde das Buch von Bonnie Garmus, einer in England lebenden Amerikanerin. "Eine Frage der Chemie" ist ihr Debütroman, der in 40 Ländern veröffentlicht wurde.Er ist erschienen bei Piper, umfasst 457 Seiten und ist eingeteilt in 45 angenehm lange Kapitel.Ehrlich gesagt musste ich auf die Lektüre ein wenig draufgehoben werden. Obwohl das Buch ja jetzt schon so lange Zeit in den Topsellerlisten ist, hätte ich es mir wahrscheinlich nie gekauft. Nun habe ich es geschenkt und in einer Challenge als als nächstes zu lesendes Buch ausgewählt bekommen. Zum Glück!Ich habe schon lange kein so gutes Buch mehr gelesen. Es ist thematisch mal etwas ganz anderes. Auf keinen Fall trivial, aber so gut und gefällig geschrieben, dass es mich auf keinen Fall überfordert hat. Bonnie Garmus ist es gelungen mit Elizabeth Zott ein Charakter zu kreieren, der einfach klasse ist. Und sie ist nicht die einzige Person in diesem Buch mit absolutem Liebhabepotential. Auch die Schilderung der damaligen Zeit mit aller Geselllschaftskritik kommt nicht zu kurz. Es ist aber kein bitterer Roman. Bonnie Garmus verfügt über einen derart subtilen Homor, dass ich weit mehr als nur ein paar Mal schmunzeln oder sogar richtig lachen musste.Das Buch hat seinem mega Erfolg völlig zu recht.