Nach einem Vorfall im letzten Schuljahr ist Addie für ihre Mitschüler und Lehrer zur Persona non grata geworden.
Glücklicherweise gibt es einen Lehrer, der Addie unvoreingenommen begegnet und ihr Talent zum Schreiben fördert.
So eine Lehrkraft ist doch ein Traum oder nicht?
Für die missverstandene, einsame Addie ist Herr Bennett der einzige Grund, der ihren Schultag erträglich macht.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Eve (der unnachgiebigen Mathelehrerin), Nate (dem allseits beliebten und gutaussehenden Englischlehrer) und Addie (dem derzeitigen Mobbingopfer der Schule) erzählt.
Schnell merkt man, dass die Ehe von Eve und Nate alles andere als glücklich ist und beide ihre Geheimnisse gut zu verbergen wissen.
Auch Addies Vorfall im letzten Jahr wird nach und nach aufgedeckt.
Während man beginnt, die einzelnen Puzzlestücke zusammenzusetzen, fängt man automatisch an, eigene Theorien aufzustellen.
Dieses Mal lag ich auch überraschend oft richtig, weil ab einem Punkt in der Handlung viele Geschehnisse grob zu erahnen waren.
Aber diejenigen, die schon einmal eins ihrer Bücher gelesen haben, wissen, dass es immer eine Überraschung gibt.
Dieser Thriller ist natürlich keine Ausnahme.
Das Ende war einfach der Hammer!
Da denkst du dir nichts Böses, hast dir deine Meinung über die Charaktere und ihr Schicksal gebildet, denkst, jetzt kommt ein kurzer Epilog nach dem Motto Alles toll, allen gehts bestens weit gefehlt.
Mit nur einem Satz, einem kurzen Satz, kurz vor dem Ende stellt Freida McFadden alles auf den Kopf.
Meine Meinung, die ich mir über 400 Seiten gebildet habe, ist völlig wertlos.