Ich wollte dieses Buch lieben. Ich hab's versucht. Wirklich. Ich liebe Sci-Fi, ich liebe badass Heldinnen, ich liebe dramatische Raumstation-Verschwörungen mit Laserschwertern und tödlichen Turnieren. Klang nach dem perfekten Buch für mich. Tja... sagen wir so: Heavenbreaker hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt ¿Unsere Hauptfigur Synali ist die uneheliche Tochter eines Barons, der seine Probleme mit Auftragskillern regelt. sie ist eine Richterin und findet sich schnell in einem Wettkampf wieder. Der Anfang war vielversprechend.¿ Problem 1: Perspektiv-Chaos DeluxeIch hätte wirklich gerne gewusst, aus wessen Sicht ich da gerade lese. Es gibt leider keine Kapitelüberschriften, keine Hinweise. Ich bin leider oft durcheinandergekommen. Mein Gehirn beim Lesen: ¿¿¿¿ Problem 2: Holpriger SchreibstilManche Sätze fühlen sich an wie ein poetischer Monolog aus einem Theaterstück, andere wie der Versuch, Shakespeare im Weltall zu channeln - und das in der Mitte eines Kampfes. Da wollte ich Spannung, bekam aber eine wortreiche Umarmung des Nichts. Danke, aber nein danke.¿ Problem 3: Synali - die Rachemaschine ohne GesichtSie will Rache. Punkt. Mehr habe ich über sie irgendwie nicht erfahren. Emotionaler Tiefgang? Charakterentwicklung? Fehlanzeige. Selbst ihre Gegenspieler waren spannender, besonders Rax, der bringt wenigstens ein bisschen Leben in die Geschichte.¿ Was gut war:Der Cup (also der tödliche Wettkampf) war detailliert und kreativ, leider zu detailliert.¿ Hörbuch: Ich bin irgendwann auf das Hörbuch umgestiegen in der Hoffnung, dass es für mich dann besser funktioniert. Hat's nicht. ¿¿ Fazit:Coole Idee, leider verwirrend umgesetzt. Mein Lesefluss war ungefähr so stabil wie ein Raumschiff mit Loch im Rumpf. Und obwohl ich das Potenzial sehe, werde ich die Reihe nicht weiterverfolgen.