. Wie wäre es mit einem kleinen Abenteuer in den hohen Norden, um die tanzenden Polarlichter zu bestaunen? Doch sei gewarnt: Pass gut auf, dass du nicht selbst zur nächsten dunklen Legende wirst
Spannend, wenn auch weniger düster als erhofft, bleibt Polarblut ein lohnendes Leseerlebnis! Besonders für alle, die sich gerade erst in das Genre wagen. 4/5
. Aber worum geht es genau
Tromsø. Ein brutaler Mord am Tourismusunternehmer Glen Solberg erschüttert die Gegend, doch noch bevor die Ermittlungen von Anta Thorsen und Hans Vigeland richtig Fahrt aufnehmen können geschieht ein weiterer Mordfall. Ein Mann wird in einer abgelegenen Waldhütte tot aufgefunden
Nun gilt es herauszufinden, ob die Fälle eventuell miteinander verbunden sind
. In Polarblut Tödliches Leuchten begleiten wir vor allem das Ermittlerduo Anta und Hans durch die Handlung. Doch auch viele andere Figuren treten ins Licht
ihre Kollegen, Zeugen, Verdächtige!
All jene, die auf die eine oder andere Weise in die Mordfälle verstrickt sind. Dadurch entsteht ein sehr detailliertes, facettenreiches Bild der Geschehnisse. Besonders Anta und Hans lernen wir dabei intensiv kennen
eigenwillig, mit Ecken und Kanten und dennoch auf eine sympathische Art, die sie greifbar und lebendig macht.
. Alle Charaktere sind authentisch gezeichnet, wodurch die Fälle glaubhaft wirken. Fast so, als könnten sie sich tatsächlich irgendwo im realen Leben abspielen. Es gibt keine überdrehten Wendungen oder übertriebenen Effekte, sondern zwei solide, spannende Kriminalfälle, die einen nachvollziehbaren Verlauf nehmen und zufriedenstellend aufgelöst werden.
. Einzig ein wenig Dunkelheit fehlte mir!
Mehr Düsternis, eine tiefer gehende depressive Stimmung hätten das Buch noch stärker ins Nordic-Noir-Genre gehoben. Dennoch bleibt die Neugier auf Anta und Hans bestehen und ich würde sie gerne noch näher kennenlernen.
. Wer also einen spannenden, gut strukturierten Kriminalroman sucht,
liegt mit Polarblut richtig.
Eine klare Leseempfehlung!