"Vermisst" war das erste Buch, das ich von Christine Brand gelesen habe. "Der Fall Lucas" ist mittlerweile der dritte Fall rund um die Privatermittlerin Malou Löwenberg. Diesmal möchte ihre todkranke Klientin Lana vor ihrem Tod noch einmal ihren Bruder sehen - er soll vor sechsundzwanzig Jahren zwei Frauen ermordet haben und ist seitdem verschollen...wird Malou den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?
Die Autorin erzählt spannend und kurzweilig und die über 500 Seiten lesen sich dadurch wirklich recht zügig. Es herrscht eine durchgehende Spannung ohne großes Blutvergießen und man freut sich immer wieder, wenn man das Buch aufschlagen darf. Die Hauptprotagonistin, aber auch die Nebencharaktere, sind sympathisch und dadurch kommt es in der Geschichte auch zu sehr emotionalen Szenen, die keinen kalt lassen.
Neben dem Kriminalfall ist Malou auch auf der Suche nach ihren leiblichen Eltern, was sich recht schwierig gestaltet. Sie wuchs bei liebevollen Pflegeeltern auf und möchte nun, mit einigen Hinweisen, ihre wahren Wurzeln zurückverfolgen.
Die Auflösung ist gut durchdacht und enthält einige Wendungen, die man so nicht geahnt hat. Ein richtig guter Krimi! Christine Brand hat mich mit ihrer Geschichte wirklich begeistern können und ich hoffe, dass es noch weitere Fälle rund um Malou Löwenberg geben wird, die ich definitiv lesen möchte.