Rezension:Der Roman von Felicitas Fuchs spielt in der Nachkriegszeit. Die beiden Mädchen Linda und Irmi begegnen sich zum ersten Mal in der Schule und werden im Laufe der Zeit beste Freundinnen. Obwohl sie in völlig unterschiedlichen Verhältnissen leben, tut das ihrer Freundschaft keinen Abbruch.Lindas Leben beginnt von Anfang an unter schwierigen Bedingungen. Sie wächst bei Pflegeeltern und in Kinderheimen auf und muss schon früh viel Leid erfahren.Irmi hingegen lebt in ganz anderen Verhältnissen. Sie wächst bei ihren Eltern auf und finanziell fehlt es ihr an nichts, außer an der Liebe und Zuneigung ihrer Eltern.Gemeinsam meistern Linda und Irmi die Jahre des Wirtschaftswunders, die Studentenproteste und all die Sorgen und Ängste, die ihr Leben mit sich bringt.Fazit:Was für ein berührender und ergreifender Roman!Der Schreibstil von Felicitas Fuchs hat mir wieder sehr gut gefallen, und ich konnte mich vollkommen in die Geschichte fallen lassen. Die Atmosphäre in diesem Buch war teilweise wirklich schwer zu verkraften. Was die beiden Mädchen durchleben müssen, ist oft sehr grausam und bedrückend. Und doch halten die beiden fest zusammen und unterstützen sich gegenseitig.Linda lässt nur schwer Nähe zu, während Irmi mit unglaublichen Problemen innerhalb ihrer Familie zu kämpfen hat. Gerade diese unterschiedlichen Lebensgeschichten und die tiefe Freundschaft zwischen den beiden machen den Roman für mich so besonders.Ein wunderschöner, wenn auch sehr ergreifender historischer Roman, den ich gerne weiterempfehle.Von mir erhält "Rosen im Asphalt" 4 von 5 Sternen. Einen Stern ziehe ich ab, weil stellenweise Dinge ausführlicher beschrieben wurden, die für mich unnötig waren und mich in der Geschichte nicht besonders interessiert haben.