Leider zu kurz
Klappentext: "Nach einem traumatischen Verlust lebt Ex-Soldat Finn MacLeod zurückgezogen in den schottischen Highlands - sicher hinter Mauern aus Schweigen und Schuld.Bis Fotografin Maisie Campbell mitten im Schneesturm in seinem Graben landet - und mit einem einzigen Lächeln alles ins Wanken bringt, was er sich mühsam aufgebaut hat.Sie ist gestrandet. Er ist wütend. Und keiner von beiden ist bereit für die Funken, die zwischen ihnen fliegen.Maisies Karriere liegt in Trümmern, ihr Selbstvertrauen ist gebrochen. Doch in dem verschlossenen Highlander erkennt sie etwas, das es wert ist, gerettet zu werden. Während draußen der Sturm tobt, beginnt zwischen ihnen ein anderes Feuer zu lodern - heiß, gefährlich und voller Gefühl.Was als unfreiwillige Zuflucht beginnt, wird zu einer Begegnung, die alles verändert.Zwischen Eis und Feuer, Nähe und Angst, entdecken zwei verlorene Seelen, dass Liebe selbst die tiefsten Wunden heilen kann.Aber was bleibt, wenn der Schnee schmilzt?"Ich lese sehr gerne Winterbücher, auch im Sommer. Also habe ich mich richtig gefreut auf dieses Buch. Das Cover ist ziemlich einfach, ein verschneites Häuschen. Es sagt eh alles aus, was man wissen muss. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch gekauft hätte, wenn ich ihm irgendwo im Geschäft begegnet wäre.Die Schreibeweise ist eine sehr angenehme, flüssige, mit der Fähigkeit eine sehr gute Atmosphäre aufzubauen.Die Hauptdarsteller Finn und ;Maisie, sind beide sehr realistisch beschrieben und der Leser kann sich leicht in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen.Ich bin anfangs sehr leicht in die Geschichte reingekommen. Ich habe sie genossen, sie wurde auch etwas in die Länge gezogen, aber besonders gestört hat mich das nicht. Und dann ging irgendwie alles viel zu schnell, passierte zu viel, sogar Sprünge von sechs Monaten und zwei Jahren gab es in den letzten 40 Seiten. Schade, um die tolle Geschichte. Überzeugt hat sie mich, leider, nicht ganz, aber ganz schlecht war die Erzählung auch nicht. Deswegen drei Punkte.Was ich herausgelesen habe: Kreativität und Liebe heilen die verwundeten Seelen. Ein toller Ansatz.