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Produktbild: Die linkshändige Frau | Peter Handke
Produktbild: Die linkshändige Frau | Peter Handke

Die linkshändige Frau

Erzählung

(31 Bewertungen)15
148 Lesepunkte
Buch (kartoniert)
14,80 €inkl. Mwst.
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Sie war dreißig Jahre alt und lebte in einer terrassenförmig angelegten Bungalowsiedlung am südlichen Abhang eines Mittelgebirges, gerade über dem Dunst einer großen Stadt. Sie hatte Augen, die, auch wenn sie niemand anschaute, manchmal anschaute, manchmal aufstrahlten, ohne daß ihr Gesicht sich sonst veränderte.

Produktdetails

Erscheinungsdatum
31. August 1976
Sprache
deutsch
Untertitel
Erzählung.
Seitenanzahl
130
Autor/Autorin
Peter Handke
Verlag/Hersteller
Produktart
kartoniert
Gewicht
188 g
Größe (L/B/H)
15/120/200 mm
ISBN
9783518030226

Portrait

Peter Handke

Peter Handke wird am 6. Dezember 1942 in Griffen (Kärnten) geboren. Die Familie mütterlicherseits gehört zur slowenischen Minderheit in Österreich; der Vater, ein Deutscher, war in Folge des Zweiten Weltkriegs nach Kärnten gekommen. Zwischen 1954 und 1959 besucht Handke das Gymnasium in Tanzenberg (Kärnten) und das dazugehörige Internat. Nach dem Abitur im Jahr 1961 studiert er in Graz Jura. Im März 1966, Peter Handke hat sein Studium vor der letzten und abschließenden Prüfung abgebrochen, erscheint sein erster Roman Die Hornissen. Im selben Jahr 1966 erfolgt die Inszenierung seines inzwischen legendären Theaterstücks Publikumsbeschimpfung in Frankfurt am Main in der Regie von Claus Peymann.

Seitdem hat er mehr als dreißig Erzählungen und Prosawerke verfasst, erinnert sei an: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970), Wunschloses Unglück (1972), Der kurze Brief zum langen Abschied (1972), Die linkshändige Frau (1976), Das Gewicht der Welt (1977), Langsame Heimkehr (1979), Die Lehre der Sainte-Victoire (1980), Der Chinese des Schmerzes (1983), Die Wiederholung (1986), Versuch über die Müdigkeit (1989), Versuch über die Jukebox (1990), Versuch über den geglückten Tag (1991), Mein Jahr in der Niemandsbucht (1994), Der Bildverlust (2002), Die Morawische Nacht (2008), Der Große Fall (2011), Versuch über den Stillen Ort (2012), Versuch über den Pilznarren (2013).

Auf die Publikumsbeschimpfung 1966 folgt 1968, ebenfalls in Frankfurt am Main uraufgeführt, Kaspar. Von hier spannt sich der Bogen weiter über Der Ritt über den Bodensee 1971), Die Unvernünftigen sterben aus (1974), Über die Dörfer (1981), DasSpiel vom Fragen oder Die Reise zum sonoren Land (1990), Die Stunde da wir nichts voneinander wußten (1992), über den Untertagblues (2004) und Bis daß der Tag euch scheidet (2009) über das dramatische Epos Immer noch Sturm (2011) bis zum Sommerdialog Die schönen Tage vonAranjuez (2012) zu Die Unschuldigen, ich und die Unbekannte am Rand der Landstraße (2016).

Darüber hinaus hat Peter Handke viele Prosawerke und Stücke von Schriftsteller-Kollegen ins Deutsche übertragen: Aus dem Griechischen Stücke von Aischylos, Sophokles und Euripides, aus dem Französischen Emmanuel Bove (unter anderem Meine Freunde), René Char und Francis Ponge, aus dem Amerikanischen Walker Percy.

Sein Werk wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. Die Formenvielfalt, die Themenwechsel, die Verwendung unterschiedlichster Gattungen (auch als Lyriker, Essayist, Drehbuchautor und Regisseur ist Peter Handke aufgetreten) erklärte er selbst 2007 mit den Worten: »Ein Künstler ist nur dann ein exemplarischer Mensch, wenn man an seinen Werken erkennen kann, wie das Leben verläuft. Er muß durch drei, vier, zeitweise qualvolle Verwandlungen gehen. «

2019 wurde Peter Handke mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet.


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LovelyBooks-BewertungVon mariameerhaba am 29.01.2023
Es ist wirr, kurzgehackt und so mechanisch geschrieben, dass der Autor die Schönheit der Sprache gänzlich vernachlässigt. Es wirkt gestellt, wie ein eigenartiges Theaterstück mit schrägen Figuren, die nicht funktionieren wollen.Der Ehemann trennt sich von seiner Frau aus einer Laune heraus, einfach so, ohne dass man seine Entscheidung verstehen kann. Es passiert und gleichzeitig scheint er sich, damit nicht abfinden zu können, benimmt sich komisch, bedroht seine Frau, schlägt sie und wünscht ihr anschließend einen schönen Tag.Ich weiß nicht, was der Autor mit diesem Buch zu bewirken versucht, aber der Stil ist so schrecklich, dass ich bei der Hälfte Kopfschmerzen davon bekommen habe. Schließlich war es mir die Prämisse völlig egal. Ich habe das Buch abbrechen müssen.
LovelyBooks-BewertungVon sci_fi_fan am 12.08.2022
Nicht mehr zeitgemäß.
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