
Persönliche Erfahrung bleibt der Dreh- und Angelpunkt aktueller feministischer Debatten - kein Wunder also, dass essayistische Texte, die lived experience und ihre Reflexion ins Zentrum stellen, zum feministischen Leitgenre aufgestiegen sind. Annika Klanke zeigt erstmals, wie Essayist*innen von Margarete Stokowski über Mely Kiyak bis zu Monika Rinck Erfahrung im Essay formen, politisieren und reflektieren. Sie kartiert zentrale Modi der Essayistik der 1990er- bis in die 2020er-Jahre, rekonstruiert abgeschnittene feministische Genealogien und bietet eine geschlechtertheoretisch informierte Neuformierung des feministischen Erfahrungsbegriffs für die Gegenwart.
Es wurden noch keine Bewertungen abgegeben. Schreiben Sie die erste Bewertung zu "Feministische Essayistik der Gegenwart" und helfen Sie damit anderen bei der Kaufentscheidung.