
This publication compares the two artists Tracey Emin and Richie Culver, both of whom deal with themes such as emotionality, authenticity, and gender images. The starting points are self-staging and public responses to Emin's and Culver's artistic work. How do culturally encoded emotions, autobiographical narratives, and gender images intertwine in the two oeuvres? Does Culver's work reveal the appropriation of a previously female-encoded emotionality, or a shift towards a gender-neutral artistic identity? A comparative reading of their work highlights specific modes of self-presentation and affective addressing - in the field of tension between subjectivity, pop culture, and art-historical inscription.
Mit Tracey Emin und Richie Culver werden in diesem Buch zwei Künstler*innen gegenübergestellt, die sich mit Themen wie Emotionalität, Authentizität und Geschlechterbildern beschäftigen. Ausgangspunkte sind Selbstinszenierung und öffentliche Resonanz auf das künstlerische Schaffen sowohl von Emin als auch von Culver. Wie verschränken sich kulturell codierte Emotionen, autobiografische Narrative und Geschlechterbilder in den beiden Oeuvres? Zeichnet sich in Culvers Werk eine Aneignung vormals weiblich codierter Emotionalität ab oder ein Wandel hin zu einer geschlechtsunspezifischen künstlerischen Identität? Anhand einer vergleichenden Werklektüre werden spezifische Modi der Selbstinszenierung und affektiven Adressierung herausgearbeitet - im Spannungsfeld von Subjektivität, Popkultur und kunsthistorischer Einschreibung.
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