Der Klappentext von A Witching Tale aus dem Isegrim Verlag hat mich sofort angesprochen und ich wurde definitiv nicht enttäuscht.
Die Geschichte rund um Gwen, ihre verstorbene Zwillingsschwester Marsha sowie die weiteren Figuren wie Tante Kate, Riley und Mary hat mich von Anfang an gefesselt. Auch wenn ich an ein, zwei Stellen bereits eine Ahnung hatte, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, hat das der Spannung überhaupt keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Die Autorin schafft es immer wieder, überraschende Wendungen einzubauen, die mich erneut gepackt haben.
Besonders hervorheben möchte ich die unglaublich bildhafte Beschreibung der Charaktere und Schauplätze. Ich hatte beim Lesen ständig lebendige Bilder im Kopf und konnte komplett in die Geschichte eintauchen genau das macht für mich ein richtig gutes Buch aus.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Ehrlich gesagt war ich fast ein bisschen enttäuscht, als das Buch zu Ende war ich hätte sehr gerne noch länger in dieser Geschichte verweilt, auch wenn sie einen stimmigen Abschluss gefunden hat.
Die Handlung wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt und bewegt sich sowohl in der Gegenwart als auch im 17. Jahrhundert. Diese Wechsel verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und machen sie besonders spannend.
Was mich im Nachhinein besonders fasziniert hat: Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten. Die sogenannten Hexen von Belvoir sowie die Familie Rutland hat es im 17. Jahrhundert tatsächlich gegeben ein Detail, das dem Buch im Nachgang noch einmal eine ganz besondere Wirkung verleiht.
Fazit:
Eine atmosphärisch dichte, spannende Geschichte mit historischen Bezügen, die mich komplett in ihren Bann gezogen hat und die ich jedem empfehlen kann, der düstere, geheimnisvolle Erzählungen liebt.