Hm das Buch und ich konnten nicht warm werden
"Der verschwundene Buchladen" von Evie Woods erzählt von mehreren Menschen, deren Schicksale auf unerwartete Weise miteinander verknüpft sind. Im Mittelpunkt steht ein geheimnisvoller Buchladen in Dublin, der scheinbar verschwindet und nur von bestimmten Menschen gefunden werden kann. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart entfaltet sich eine Geschichte über Neuanfänge, verborgene Geheimnisse, Mut und die besondere Magie, die Bücher auf Menschen ausüben können. Dabei verbindet die Autorin historische Elemente mit einer sanften, märchenhaften Atmosphäre, ohne dass die Handlung dabei ihren Fokus auf die persönlichen Geschichten der Figuren verliert.Leider war das nicht meine Geschichte. Obwohl die Grundidee wirklich interessant klingt und der geheimnisvolle Buchladen viel Potenzial bietet, konnte mich die Handlung über weite Strecken einfach nicht fesseln. Immer wieder habe ich gemerkt, dass meine Gedanken abschweifen und ich nur schwer in die Geschichte eintauchen konnte. Auch mit den Figuren bin ich leider nicht warm geworden. Mir fehlte eine emotionale Verbindung zu den Charakteren, sodass mich ihre Erlebnisse und Entwicklungen kaum berührt haben. Dadurch fiel es mir schwer, mitzufiebern oder mich wirklich für ihren Weg zu interessieren.Der Schreibstil ist angenehm und leicht zu lesen, und ich kann durchaus verstehen, warum viele Leserinnen und Leser dieses Buch mögen. Die Atmosphäre rund um den geheimnisvollen Buchladen hat ihren Charme und die Botschaft der Geschichte ist schön. Für mich persönlich wollte der Funke jedoch leider nicht überspringen. Deshalb bleibt "Der verschwundene Buchladen" für mich ein Buch mit einer tollen Idee, das mich emotional aber nicht erreichen konnte.