Dieser abschließende Band der Broken-Trilogie hat mich emotional noch einmal ganz schön mitgenommen auf eine gute, aber auch herausfordernde Weise.
Die Geschichte knüpft an Savannahs schwierigen Weg an: Sie versucht, die Bruchstücke ihrer Vergangenheit zusammenzufügen und endlich wieder zu sich selbst zu finden. Zu viel wurde ihr genommen, zu viel ist in ihr zerbrochen, und sie steht an einem Punkt, an dem sie sich fragen muss, wer sie überhaupt ist und wem sie vertrauen kann. Gleichzeitig wartet Cole geduldig im Hintergrund, kämpft mit seiner eigenen Hoffnung und versucht, ihr zu zeigen, dass Liebe und Zuversicht stärker sein können als ihre tiefsten Ängste. Dabei schwebt immer die Frage mit: Können sie gemeinsam die Schatten ihrer Vergangenheit vertreiben, oder werden sie noch einmal zerbrechen?
Was mir besonders gefallen hat, war die Mischung aus Spannung und emotionaler Tiefe. Der Roman verbindet Elemente von Romantik und Thriller-Momente mit Szenen, die deutlich machen, wie schwer innere Heilung sein kann. Die Figuren wirken lebendig und verletzlich gerade Savannahs innere Kämpfe haben mich oft berührt und nachvollziehbar gemacht, wie sehr sie sich an jedem kleinen Schritt Richtung Mut abarbeiten muss. Es ist keine perfekte, glatte Reise, sondern eine mit Stolpersteinen, Zweifeln und ehrlichen Momenten.
Natürlich ist das hier kein Buch, das nur aus dramatischen Höhepunkten besteht. Es nimmt sich zwischendurch Raum, langsam zu atmen und die Beziehung zwischen den Charakteren wachsen zu lassen. Genau das hat für mich geholfen, echtes Mitfiebern zu entwickeln sei es bei romantischen Momenten, inneren Konflikten oder Actionszenen, wenn die Vergangenheit wieder an die Tür klopft.
Im Vergleich zu den anderen beiden Bänden der Reihe ist dieser Abschluss zwar emotional und in der Beziehungsentwicklung stark, aber für mich persönlich kam er stellenweise etwas ruhiger und leichter vorhersehbar daher als erwartet.