Ich mag ungewöhnliche Figurenkonstellationen. Da war mir klar, dass ich "Roadtrip mit Opa" unbedingt lesen möchte.
Insgesamt gelingt es der Autorin gut, die Nähe und Verbundenheit zwischen Sol und ihrem Großvater zu beschreiben. Dabei schreckt sie aber auch nicht davor zurück, die Protagonisten schwierige Themen besprechen zu lassen. Das ist ein Verhältnis, das sicher jeder gerne zu seinen Großeltern hätte
Die Kapitel sind recht kurz, wodurch der Roadtrip manchmal ein wenig stressig wirkt. Da die Kapitel jeweils einem Ort gewidmet sind, hätte ich gern mehr über die Orte gelesen. Hier wurde sich mehr auf die Beziehung zwischen den Figuren konzentriert.
Die Handlung wird gut aufgebaut. Während manche Stränge ein wenig vorhersehbar sind, kommen andere deutlich überraschender. Insgesamt lässt sich das Buch gut und flüssig lesen. Die letzten Kapitel gefielen mir besonders gut. Hier fand mehr "Show" statt "tell" statt und ich konnte noch mehr mit den Figuren mitfiebern.
Mein Fazit:
Ich möchte schon länger einen Roadtrip durch Norwegen machen und das Buch hat nochmal einige Punkte und Orte auf die Liste gesetzt.
Wer weiß, vielleicht trete ich in den nächsten Jahren in die Fußstapfen von Solveig und Raik?
Von mir gibt es jedenfalls 4 von 5 Sternen und eine Empfehlung für einen tollen Debütroman!