Bretonische Spezialitäten

Kommissar Dupins neunter Fall. 5. Auflage.
Buch (kartoniert)
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Mord à la carte!

Diese ersten schönen Sommertage im Juni wären perfekt für einen heiteren Ausflug nach Saint-Malo. Aber zu seinem Leidwesen muss Kommissar Dupin dort ein Polizeiseminar besuchen, es geht um die engere Zusammenarbeit zwischen den breton … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: Bretonische Spezialitäten
Autor/en: Jean-Luc Bannalec

ISBN: 3462054015
EAN: 9783462054019
Kommissar Dupins neunter Fall.
5. Auflage.
Kiepenheuer & Witsch GmbH

16. Juni 2020 - kartoniert - 344 Seiten

Beschreibung

Mord à la carte!

Diese ersten schönen Sommertage im Juni wären perfekt für einen heiteren Ausflug nach Saint-Malo. Aber zu seinem Leidwesen muss Kommissar Dupin dort ein Polizeiseminar besuchen, es geht um die engere Zusammenarbeit zwischen den bretonischen Départements.
Als Dupin in einer Pause durch die Markthallen der Altstadt schlendert, ereignet sich unmittelbar vor seinen Augen ein Mord. Die Täterin flieht. Sie ist die Schwester des Opfers, beide Frauen sind berühmte Küchenchefinnen der Region. Schnell stellt sich heraus: Das war bloß der Anfang einer heimtückischen Mordserie. Gemeinsam mit den Kommissaren der anderen Départements ermittelt Dupin in einem Wettlauf gegen die Zeit. In der Austernstadt Cancale, im hochherrschaftlichen Seebad Dinard und in der einzigartigen Restaurantszene Saint-Malos stoßen sie dabei auf haarsträubende Familiengeheimnisse, tragische Verwerfungen und unglaubliche Geschichten.

Interview

büchermenschen
EXKLUSIV INTERVIEW:
Vive la Bretagne

BRETONE MIT LEIB UND SEELE: So stellten sich Leser Jean-Luc Bannalec vor, der sich wie kaum ein anderer auskennt mit Land, Leuten und Lebensgefühl. Und der so betörend über die schönsten Orte im äußersten Westen Frankreichs schreibt, dass er mit jedem seiner Krimibestseller immer mehr Feriengäste ans "Ende der Welt", ins Finistère, lockt. Bevor nun sein Commissaire Georges Dupin seinen neunten Fall löst und in Saint-Malo "Bretonische Spezialitäten" genießt, hat der Autor sein eigenes Geheimnis gelüftet: Bannalec ist das Pseudonym von Dr. Jörg Bong - für uns aber bleibt der Name Gütesiegel für Gourmet-Krimis.

Wann, wie und wo haben Sie die Bretagne für sich entdeckt? War es Liebe auf den ersten Blick? Oder auf den zweiten?
Ein Blitzschlag, coup de foudre, nennen es die Franzosen - Liebe auf den ersten Blick. Eine Reise vor fast drei Jahrzehnten, es war sofort um mich geschehen. Ich habe mich in dieses magische Fleckchen Erde vernarrt. Frankreich habe ich mein ganzes Leben lang geliebt, eine tiefe Neigung...

Portrait

Jean-Luc Bannalec ist der Künstlername von Jörg Bong; er ist in Frankfurt am Main und im südlichen Finistère zu Hause. Die ersten acht Bände der Krimireihe mit Kommissar Dupin wurden für das Fernsehen verfilmt und in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2016 wurde der Autor von der Region Bretagne mit dem Titel »Mécène de Bretagne« ausgezeichnet. Seit 2018 ist er Ehrenmitglied der Académie littéraire de Bretagne.

Leseprobe

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Pressestimmen

»Auch die neunten Bretagne-Ferien in Krimiform von Bannalec bieten fast so viel Unterhaltung wie ein echter Urlaub an diesem von der Schöpfung bevorzugten Flecken Erde.« Salomé Schmid-Widmer, Schweizer Familie

»Ein hochinteressante und knifflige Fall. [...] Spannend, verlockend und überraschend bis zum Schluss.« Ulli Wagner, SR 3 Saarlandwelle

»Jean-Luc Bannalec nimmt den Leser erneut mit auf eine Reise in die zauberhafte Bretagne, bei der natürlich auch die Kulinarik nicht zu kurz kommt.« Lichtenfelser Wochenblatt

»Es gibt Bücher, bei denen man bedauert, wenn man sie zu Ende gelesen hat. Zu diesen gehört bei mir der jüngste Band der Krimireihe von Jean-Luc Bannalec.« Volker Feuerstein, Fuldaer Zeitung

»Bannalecs neuer Roman ist auch eine kulinarische Reise. Man bekommt Appetit beim Lesen.« Julia Gaß, Ruhr Nachrichten

»[...] Bannalec verbindet [ ] in wahrer Meisterschaft Krimi-Handlung und Atmo.« Hilke Maunder, meinfrankreich.com

»Der Kriminalfall um die beiden schwesterlich verfeindeten Restaurant-Chefinnen [ ] ist stimmig und mit überraschenden Wendungen konstruiert.« Harald Suerland, Westfälische Nachrichten

»Dupin zu lesen bedeutet, im Kopf eine Bretagne-Reise an wechselnde Orte zu unternehmen.[...] Jean-Luc Bannalec erfreut seine Fans wie immer mit viel Ortskenntnis und Begeisterung für Kulinarik.« Meike Schnitzler, Brigitte

»Jean-Luc Bannalec nimmt seine Leser mit auf eine furiose Verbrecherjagd - und auf eine besondere kulinarische Reise.« Renate Grimming, Magdeburger Volksstimme

»Ein gut gebutterter, von einem Aromen-Orchester und bretonischem Buchweizen begleiteter, angenehm zu lesender Krimi, im Abgang mit dem Geschmack erlesenen Rhums und dem für Dupin so wichtigen Lebenselexier, un petit café.« Philipp Elph, Krimilese

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Bewertungen unserer Kunden
Eine weitere, unterhaltsame Reise nach Frankreich
von denise - 04.08.2020
Das Buch "Bretonische Spezialitäten" beinhaltet den neunten Fall von Kommissar Dupin. Es wurde von Jean-Luc Bannalec geschrieben und ist im Verlag Kiepenheuer & Witsch erschienen. Beim Namen des Autors handelt es sich um den Künstlernamen von Jörg Bong. Dieses Mal verschlägt es Monsieur le Commissaire, wie Kommissar Dupin im Buch häufig von seinen Gesprächspartnern genannt wird, nach Saint-Malo. Dort findet ein Polizeiseminar statt, an dem je eine Präfektin bzw. ein Präfekt der vier bretonischen Departments sowie einer von dieser/diesem bestimmte Kommissarin bzw. bestimmter Kommissar teilnimmt. Bereits bei dem Gedanken an das Seminar läuft Dupin ein kalter Schauer über den Rücken. Immerhin ist Saint-Mail insbesondere für seine bretonischen Köstlichkeiten bekannt. Das ist eher etwas für Dupin als das Polizeiseminar. Dieses ist auch der Grund, warum er sich in der Pause des Seminars in die Markhalle von Saint-Servan begibt und dort Käse kauft. Dabei wird er Zeuge eines Mords. Er versucht mit einem "geliehenen" Auto die Täterin zu verfolgen und zu stellen. Dieses misslingt ihm allerdings. Er konnte ja nicht ahnen, dass die Täterin bekannt ist. Bei diesem einen Mord wird es allerdings nicht bleiben. Auch bei diesem Fall ist es nicht erforderlich, die vorangegangenen Fälle von Dupin zu kennen, da alle wichtigen Informationen, beispielsweise über handelnde Personen, in diesem Buch enthalten sind. Dem Autor gelingt es wie bereits bei früheren Fällen durch Ortsbeschreibungen sowie die genaue Benennung von Geschäften und Restaurant das Gefühl zu vermitteln, dass man selbst vor Ort ist. Auch die Verwendung von französischen Begriffen lässt ein entsprechendes Feeling aufkommen. Der Hauptcharakter ist eine angenehme Person mit einer besonderen Liebe zu gutem Essen, die ich auf seinen Ermittlungen gerne begleitet habe. Es ist wieder eine unterhaltsame Geschichte, die ich unter anderem wegen des französischen Feelings gerne gelesen habe.
Ausserhalb Dupins Komfortzone
von Bücher in meiner Hand - 18.06.2020
Seine schlimmsten Befürchtungen sind eingetroffen - Dupin muss mit zwei anderen Kommissaren unter genauer Aufsicht der Präfekten am anderen Ende der Bretagne ermitteln. Dupin sollte eigentlich an einer Weiterbildung in Saint-Malo teilnehmen, doch bei seinem mittäglichen Marktbesuch wird eine Frau erstochen, die Täterin flüchtet, aber sie ist bekannt. Es ist die Schwester des Opfers und auch wenn die beiden miteinander konkurrenzierten, fehlt das Mordmotiv. Die Täterin verweigert jegliche Aussage, das ist das eine, aber dass es nicht bei einem Mord bleibt, das verkompliziert die Sache ungemein. Die Kommissare ermitteln zu dritt, zu Dupins Erleichterung relativ autonom, aber es wird ein harter Fall für die drei. Sie kurven in der Gegend herum und so lernt man das Gebiet um Saint-Malo, besonders Cancale und Dinard, auch ein wenig kennen. Ebenso kommen die titelgebenden Spezialitäten der Gegend ins Spiel und auf den Tisch, kein Wunder, denn hier geht es um zwei Köchinnen und die Weiterbildung wird von gemeinsamen abendlichen Dinners gekrönt. Riwal und Kadeg agieren für einmal nur minim im Hintergrund, doch ihr Wissen und ihre Recherchen sind wie immer gefragt und sorgen für neue Anhaltspunkte. Dieser andere Blickwinkel macht den neunten Fall sehr interessant, so dass mich Bretonische Spezialitäten sehr gut unterhalten hat. Unweigerlich rätselt man mit. Macht sich Gedanken über ein mögliches Motiv und Täter, und fragt sich, ob die Kommissare eventuell etwas übersehen. Es ist einer der besten bretonischen Fälle, wenn man von einigen unterlassenen Nachforschungen/Fragen rund um den Tatort am Anfang absieht. Fazit: Dupin ermittelt ausserhalb seiner Komfortzone, aber ebenso erfolgreich wie immer. 5 Punkte.
Weckt Sehnsucht nach der Bretagne
von Bibliomarie - 18.06.2020
Kommissar Georges Dupin wird zu einem Seminar verdonnert, das die polizeiliche Zusammenarbeit in den verschiedenen bretonischen Departments verbessern soll. Es wäre ein Ärgernis, wenn nicht die Schulung mit Besuchen von Spitzenrestaurants und Spezialitätenverkostungen aufgelockert wäre. Trotzdem findet Dupin noch Zeit den örtlichen Markt aufzusuchen um Käse zu auszuwählen, da wird er Augenzeuge am Mord einer jungen Frau. Er verfolgt die Täterin, doch sie entwischt ihm, trotz eines zwangsrequiriertem Autos. Die Tote war die Chefin eines Sternelokals, aber nicht nur deswegen beschließen die Seminarleiter das Thema gleich in der Praxis zu testen. Drei Kommissare bilden das Brit-Team und sollen gemeinsam ermitteln. Für Einzelgänger Dupin keine schönen Aussichten, auch vermisst er sein heimatliches Team, obwohl Nolwenn auch per Telefon mit Rat zur Seite steht. Ein vertrackter Fall und Dupin auf fremdem Terrain, aber in gewohnter Form. Zwischen reichlich Petit Cafés und gemeinsamen Aktionen gibt es noch genügend Freiraum für seine Intuition. Neben der Krimihandlung, die fast in den Hintergrund gerät, spielt die Smaragdküste und vor allem die bretonische Küche eine führende Rolle. Der geneigte Leser darf sich mit Dupin an Köstlichkeiten erfreuen, in Kreationen der Spitzenküche und in die Welt der feinen Rumsorten eintauchen. Das machte immer schon den Charme der Dupin-Reihe aus. Trotzdem war es mir - auch wenn mir öfters der Mund wässrig gemacht wurde - zu viel. Der Fall selbst ist dramatisch und führt Dupin in die stolzen Familien von St.Malo, die ihren Ursprung bis auf die Korsaren zurückführen. Die Ermittlungen selbst schienen mir dabei etwas konfus, vielleicht weil Dupin sich nicht recht heimisch fühlte und sein gewohntes Bauchgefühl erst langsam auf Touren kam. Aber wie gewohnt eloquent geschrieben, mit reichlich Tempo und viel Liebe zur Landschaft, ist es ein unterhaltsamer Krimi und reines Lesevergnügen. Wiederum ein Buch, dass Lust auf die Bretagne macht und mit der Karte in der Umschlagklappe gleich zur Reiseplanung verführt.
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