V is for Virgin. Kellywood-Dilogie 1

Originaltitel: V is for Virgin. Empfohlen ab 14 Jahre. 1. Aufl. 2020.
Buch (kartoniert)
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Valeries Herz ist gebrochen. Ihr Freund hat sie verlassen, weil sie nicht mit ihm schlafen möchte, sondern damit bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte bei YouTube viral geht, wird die Siebzehnjährige landesweit unter dem Namen Virgin Val bekan … weiterlesen
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Produktdetails

Titel: V is for Virgin. Kellywood-Dilogie 1
Autor/en: Kelly Oram

ISBN: 3846600989
EAN: 9783846600986
Originaltitel: V is for Virgin.
Empfohlen ab 14 Jahre.
1. Aufl. 2020.
Übersetzt von Stephanie Pannen
ONE

29. Mai 2020 - kartoniert - 336 Seiten

Beschreibung

Valeries Herz ist gebrochen. Ihr Freund hat sie verlassen, weil sie nicht mit ihm schlafen möchte, sondern damit bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte bei YouTube viral geht, wird die Siebzehnjährige landesweit unter dem Namen Virgin Val bekannt. Das Chaos scheint perfekt, als dann auch noch Rockstar Kyle Hamilton vor ihr steht: Der Leadsänger der Band Tralse hat es sich zum persönlichen Ziel gemacht, sie zu verführen. Doch mit einer Sache hat Kyle nicht gerechnet: Val bereitet ihm ganz schönes Herzklopfen ...

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle - neuer Lesestoff von Erfolgsautorin Kelly Oram!


Portrait

Kelly Oram schrieb mit 15 Jahren ihre erste Kurzgeschichte - eine Fan Fiction über ihre Lieblingsband, die Backstreet Boys, womit ihre Familie sie heute noch aufzieht. Sie ist süchtig nach Büchern, redet gern und viel und liebt Zuckerguss. Mit Cinder & Ella feierte sie bei ONE einen Überraschungserfolg. Sie lebt mit ihrem Mann, vier Kindern und einer Katze am Rande von Phoenix, Arizona.


Pressestimmen

"Wunderbarer Liebesroman rund um ein kontroverses Thema." Tageblatt für den Kreis Steinfurt, 22.08.2020

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Chaotisch-lustige Sommerlektüre
von Social Media Team - Hugendubel Buchhandlung München Karlsplatz - 21.07.2020
Ahhh, es gibt ein neues Buch von Kelly Oram und ihr müsst es einfach lesen! Val Jensen wird von ihrem Freund verlassen - weil sie sich gegen Sex vor der Ehe entschieden hat und nicht mit ihm schlafen will. Als ihre Geschichte dann auch noch auf YouTube viral geht, ist das Chaos perfekt und Val ist nur noch unter dem Namen Virgin Val bekannt. Doch davon will sie sich auf keinen Fall unterkriegen lassen und startet kurzerhand eine Kampagne um Unterstützer und Gleichgesinnte zu finden. Und als wäre Vals Leben nicht bereits aufregend genug, steht plötzlich Rockstar Kyle Hamilton vor ihr und versucht, ihr den Kopf zu verdrehen... Klingt das nicht wunderbar chaotisch? Vals Geschichte macht wirklich Spaß und ist ein tolles Buch für den Sommer!
Bewertungen unserer Kunden
Wow, ich bin begeistert! :D
von Blubb0butterfly - 09.10.2020
Eine außergewöhnliche Geschichte braucht eine ebenfalls außergewöhnliche Protagonistin und das ist in diesem Fall Valerie. Valerie unterscheidet sich von der Jugend heutzutage durch einen entscheidenden Punkt: Sie möchte sich ihr erstes Mal bis zur Ehe aufsparen. Eine mutige Entscheidung, die in der heutigen Gesellschaft auf widersprüchliche Resonanz trifft. Sex spielt im heutigen Zeitalter keine besondere Rolle mehr. Es wird gelebt, aber nicht unbedingt immer mit tiefen Gefühlen. Ihre Entscheidung beruht auf ihrer eigenen Entstehung. Sie ist überzeugt, das Richtige für sich selbst zu tun. Nie im Leben hätte sie damit gerechnet, solchen Zuspruch in der Gesellschaft zu finden. Natürlich gibt es auch die Gegner oder solche, die ihre Entscheidung zum Wanken bringen wollen. An erster Stelle steht da Kyle, der Leadsänger der erfolgreichen Rockband Tralse. Er lebt das sprichwörtliche Leben eines Rockstars frei nach dem Motto "Sex, Drugs and Rock`n`Roll". Deshalb ist Valerie, besser bekannt als Virgin Val, eine Herausforderung, der er nicht widerstehen kann. Doch womit beide nicht gerechnet haben, ist die tiefe Verbindung zwischen ihnen. Aber kann es ein Happy End geben? Beide sind so gegensätzlich wie nie und sie beharrt auf ihrer Überzeugung. Nichts kann sie davon abbringen. Auch nicht ein sexy Rockstar? ¿¿ Die Thematik finde ich sehr außergewöhnlich und doch so wichtig! Die Autorin beschreibt die Geschehnisse so realistisch, dass ich mir das alles bildhaft vorstellen kann. Über Sex redet man nicht, auch wenn wir uns selbst als offen und tolerant bezeichnen. Es gehört zu den Tabuthemen, aber gerade deshalb ist es umso wichtiger darüber zu reden. Frei seine Einstellung dazu äußern zu können, ohne dafür verurteilt zu werden. Deshalb finde ich Valerie wirklich sehr mutig und es sollten mehr solcher Persönlichkeiten ihre Stimme erheben, um Gleichgesinnten Mut zuzusprechen. Dass die Geschichte nicht mit einem typischen Happy End abschließt, finde ich völlig in Ordnung und es würde auch nicht wirklich zu Valerie passen. Außerdem folgt ja noch eine Fortsetzung. ¿¿ Mir sind noch ein paar Fragen offen geblieben, vor allem weil der Epilog doch vier Jahre nach der Handlung stattfand. Aber ich hoffe, dass diese im zweiten Band beantwortet werden. ¿¿ Wirklich unfassbar gut! Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen! Ich konnte mit dem Lesen einfach nicht aufhören. Die Autorin weiß, wie sie ihre Leser und Leserinnen fesselt. ¿¿ ¿¿¿¿¿ von ¿¿¿¿¿
Hoher Unterhaltungsfaktor, aber Thematik teilweise grenzwertig
von Lenisworldofbooks - 11.08.2020
Valerie möchte mit dem Sex bis zur Ehe warten. Aus diesem Grund hat ihr Freund mit ihr Schluss gemacht. Sie wird als Virgin Val bekannt und steckt viel Energie in ein Projekt. Als dann auch noch der Rockstar Kyle auftaucht, der sie unbedingt von ihrem Vorhaben abbringen möchte, ist das Chaos perfekt. Der Schreibstil in diesem Buch ist wunderbar flüssig zu lesen und der Unterhaltungsfaktor war wirklich sehr hoch. Es ist eine nette Geschichte für zwischendurch. Besonders Vals Leidenschaft, die sie in das Projekt steckt, hat mich begeistert. Mir war es an der ein oder anderen Stelle zu viel Drama, das sehr überzogen dargestellt wurde. Viel wird immer total hochgeschaukelt. Dadurch wirkte einiges auf mich ziemlich unrealistisch. Die Aussage, dass man auch nein zu Sex sagen kann und sich dafür nicht schämen muss fand ich an sich sehr gut und auch wichtig! Das Buch spricht dadurch eine sehr wichtige Thematik an. Die Umsetzung fand ich allerdings nur teilweise gelungen. Die Jungfräulichkeit wird ein bisschen zu hoch gelobt. Es kommt fast so rüber, als wär es schlecht Sex zu haben. Auch ein paar Handlungen von Val fand ich nicht wirklich in Ordnung. Val fand ich ziemlich sympathisch und ihr Energie habe ich immer wieder bewundert. Sie hatte für meinen Geschmack jedoch ein bisschen zu viele Männer in kurzer Zeit. Kyle ist schon sehr Macho-mäßig. Stellenweise habe ich ihn total gehasst, weil er einfach kein Nein akzeptiert. An manchen Stellen fand ich ihn aber dann doch ganz süß. Am liebsten mochte ich Isaac. Ein Buch, das mich ganz gut unterhalten konnte und ich habe nicht bereut es gelesen zu haben. 3/5 Sterne.
Ein Tabu was keines bleiben sollte!
von Kati - 09.07.2020
Ein Buchcover in Pink, das heißt für mich Klischee, aber durch die farbwechselnden Bänder und dem Buchtitel wird das Thema für Frauen wie auch Männern gleichermaßen gültig. Eine gelungene Komposition. Trotz kurzer Zeitsprünge ist es leicht in der Geschichte mitgenommen zu werden. Kurzweilig und ehrlich geschrieben. . Valerie ist eine 17 jährige Schülerin und hat für sich beschlossen Sex erst mit ihrem Ehemann zu haben. Doch wer in diesem Alter sollte das verstehen oder gar selber für sich entschieden haben? Ihr Freund Zach kann das nicht verstehen, und so verlässt er Valerie als sie ihm dies beichtet. Schnell macht diese Neuigkeit nicht nur in der Schule die Runde und Ihr Spitzname, Virgin Val ist geboren. Als dann auch noch der Leadsänger der Band Tralse, Kyle Hamilton, vor ihr steht ist das Chaos perfekt. Kyle hat sich zum persönlichen Ziel gesetzt Virgin Val zu verführen, doch wie im realen Leben, hat das selbige seine eigenen Regeln. . Beim lesen des Buches kamen mir die Gedanken warum ich, und viele andere auch, glauben mit der Masse mit schwimmen zu müssen? Warum ist es in diese doch so aufgeschlossenen Zeit so schwer NEIN zu sagen, zu Dingen für die man eigentlich noch nicht bereit ist? Die Geschichte von Val hat mich zum nachdenken angeregt ob ich selber Nein sage wenn ich etwas nicht möchte. Ein Als Jugendbuch geschrieben, aber es werden Themen aufgegriffen die genauso gut Erwachsene betreffen. Ich durchlief eine Unmenge an unterschiedlichen Emotion und Gefühlen und auch Tränen liefen das eine oder andere Mal. Eine Buch, das in der Schule als Lektüre mit aufgenommen werden sollte.
sehr enttäuschend
von rikeslibrary - 06.07.2020
Der Beginn des Buchs hatte wirklich potential. Valerie wird von ihrem Freund verlassen und beginnt damit für sich selbst und ihre Jungfräulichkeit einzustehen, indem sie Schmuck mit V-Anhängern für Virginity und A-Anhängern für Abstinence herstellt und die Erlöse an eine Stiftung spenden möchte. Das Buch könnte somit eine tolle Message vermitteln, nämlich die, dass es ok ist sich Zeit zu lassen, es eine persönliche Entscheidung ist ob man schon sehr früh Sex haben möchte, oder eben sogar bis zur Ehe wartet, doch kam diese Message leider bei mir nicht wirklich an. Es begann bereits damit, dass ich es völlig überzogen fand, dass es direkt jeden in Valeries Schule und die Medien beschäftigt, dass sie noch Jungfrau ist. Das Mädchen geht noch zur Schule, ist vielleicht maximal 18 und noch Jungfrau. Na und? Sollte jetzt jeder eine TV Show kriegen, der noch Jungfrau ist? Das fand ich ziemlich überdramatisiert und hatte für mich bereits eher den gegenteiligen Effekt, denn in diesem Buch wird es als etwas absonderliches dargestellt, etwas über das sich absolut jeder lustig macht und ich hatte das Gefühl, dass die Art und Weise, wie V von ihren Mitschülern behandelt wird jungen Leserinnen eher noch mehr Druck machen würde keine Jungfrau zu bleiben, als ihnen Mut zu geben für sich selbst und ihre Überzeugungen einzustehen. Rockstar Kyle hat bereits recht früh seinen ersten Auftritt in diesem Buch, ich hatte mir jedoch dann irgendwie eine andere Entwicklung zwischen den beiden vorgestellt als ich sie bekommen habe. Kurz gesagt: Kyle ist ein sexistisches ***, sieht nur Vs lange Beine, was er auch in jedem zweiten Satz und mit Hilfe des Spitznamens "Legs" betont und möchte Val ins Bett kriegen. Val findet das nicht ok, wehrt sich gegen seine anzüglichen Sprüche, findet ihn aber gleichzeitig unglaublich anziehend. Wow, what a surprise. Wie sie einen Kerl so anziehend finden kann, der sie so dermaßen abwertend behandelt, ihre Einstellung zur Jungfräulichkeit so wenig ernst nimmt und einfach nur übergriffig ist, war mir ein Rätsel. Tiefgründige Gespräche und Gefühle zwischen den beiden blieben gänzlich aus, Kyle war aber sowieso nur ein Nebencharakter der jede paar Kapitel mal kurz für einige Beleidigungen in Erscheinung getreten ist. Der Epilog lässt jedoch erahnen, dass es im zweiten Band möglicherweise besser wird. Anfangs fand ich Val tatsächlich noch recht angenehm. Sie setzt sich für ihre Message und sich selbst ein und gibt anderen auch mal Konter. Im Laufe des Buches wendet sich ihre anfängliche Stärke aber immer mehr dem negativen zu. Sie behandelt ihre Freunde mies und nutzt sie aus, wird wütend wenn andere nicht den gleichen Weg wie sie gehen, bezeichnet Mädchen die bereits Sex haben als Schlampen, urteilt je nach Aussehen oder religiösen Ansichten über andere und genießt es auch irgendwo im Rampenlicht zu stehen. Insgesamt habe ich in Valerie leider einfach keine Vorbildfunktion finden können. Als wäre das noch nicht genug, kam dann noch das grauenvolle Ende dazu, indem sämtliche Register eines klischeehaften kitschigen Teenie-Film Endes gezogen wurden, das mir dann leider endgültig den Rest gegeben hat. Insgesamt konnte ich bis auf den flüssigen und lockeren Schreibstil leider nicht viel Gutes in diesem Buch finden. Eine Protagonistin, die meiner Meinung nach nicht wirklich als Vorbild geeignet ist, eine unrealistische Thematisierung von Jungfräulichkeit und ein vollkommen dreister, unsympathischer und männlicher Protagonist haben mir persönlich die Lust auf die Fortsetzung gründlich verdorben. 2 Sterne für den netten Schreibstil.
Ab und an etwas viel, aber wirklich schön zu lesen
von Dark Rose - 17.06.2020
Achtung: Band 1 einer Dilogie! Val ist im letzten Jahr der Highschool, 18 Jahre alt und noch Jungfrau. Das geht auch eigentlich niemanden etwas an, aber als ihr Freund unbedingt mit ihr schlafen will, sagt sie ihm, dass sie mit Sex bis zur Ehe warten will - nicht aus religiösen oder moralischen Gründen, sondern einfach, weil sie das für sich so entschieden hat. Ihre leibliche Mutter hat sie mit 15 bekommen und ihr in einem Brief einen Wunsch mit auf den Weg gegeben, sie soll mit Sex warten, bis es für sie der richtige Zeitpunkt ist und der, so Val, ist erst gekommen, wenn es der "richtige" Mann für den Rest ihres Lebens ist. Ihr Freund ist es offensichtlich nicht, denn er macht direkt mit ihr Schluss und verbreitet am nächsten Tag in der Schule der Grund für Trennung sei, dass sie so schlecht im Bett gewesen sei. Val rastet daraufhin aus und verkündet vor der gesamten Schule, was wirklich los ist. Daraufhin erntet sie sehr, sehr viel Spott aber geht auch viral. Von heute auf morgen ist sie "Virgin-Val". Als sie dann auch noch dem angehenden Rockstar Kyle begegnet, sieht er in ihr scheinbar seine größte Herausforderung. Er will unbedingt der sein, der "Virgin-Val" auf den "richtigen" Weg bringt. Oder ist da doch mehr? Wir alle kennen ja die Berichte über die USA und den Kult, der dort regelrecht betrieben wird darum, mit Sex bis zur Ehe zu warten. Es stehe in der Bibel und sei moralisch das einzig richtige, Britney Spears, Keuschheitsringe, etc. Ich konnte darüber immer nur den Kopf schütteln. Aber hier geht es eben nicht um so einen Kult. Es geht um ein Mädchen und ihre Entscheidung, die ungeahnte Wellen schlägt und sie plötzlich den Fokus der Aufmerksamkeit rückt. Die ganze Sache gerät vollkommen außer Kontrolle, aber anstatt sich zu verstecken, geht Val in die Offensive, jedes Mal. Sie merkt, dass sie für andere ein Vorbild ist, dass sie etwas bewirken und anderen helfen kann. Ja, sie redet darüber, dass die mit Sex warten will und dass sie das für richtig hält, aus ihren Gründen, aber sie missioniert nicht, sie inspiriert. Sie erzählt immer wieder einfach ihre Geschichte, was ihre Gründe sind und warum sie das als für sich richtig empfindet und vielleicht auf für manch andere. Aber sie ist keine Fanatikerin, sie verurteilt niemanden, der es anders hält. Und genau das macht in meinen Augen den Unterschied. Ok, ja, manchmal ist es etwas viel und auch mal zu viel, aber die Geschichte an sich fand ich dafür so schön, dass sie das dann wieder ausgleichen konnte. Ich liebe Val und ich bin richtig stolz auf sie! Ich meine, es ist hart genug, wenn man in der heutigen Zeit so von der Norm abweicht - ihre Gründe finde ich übrigens richtig toll und nachvollziehbar, endlich mal kein religiöser Fanatismus bei dem Thema! - und sich dann noch so einen Mist vom eigenen Freund anhören zu müssen. Da kann sie einem echt nur leid tun. Und schlimmer noch er tut das, was so viele Highschool Kids machen: er verbreitet schreckliche, gemeine und verletzende Lügen über sie! Die meisten Teenie Mädchen würden heulend aufs Klo rennen und sich verstecken. Aber nicht Val. Sie verkündet die Wahrheit vor versammelter Mannschaft! Ich war da echt richtig beeindruckt und stolz auf sie! Ich bewundere sie für ihre Stärke. Klar kommt kurz darauf der "Was hab ich nur getan"-Moment, aber das ist in der Situation total normal und macht Val noch sympathischer. Und vor allem macht es sie sympathisch, dass sie das immer wieder durchzieht. Sie wird in die Ecke gedrängt und geht in die Offensive. Sie wehr sich, verteidigt ihre Entscheidung und vor allem lässt sie sich nicht von Kyle einfach um den Finger wickeln. Ja, sie findet ihn heiß und er bringt ihre Hormone zum Amoklaufen, aber trotzdem wirft sie nicht direkt ihre Prinzipien über Bord. Im Gegenteil, sie gibt im Kontra! Kyle ist ein Idiot. Von Anfang an und er hat auch immer wieder "Idiot-Anfälle", aber er kann auch anders sein, nur zeigt er das so gut wie nie. Ich bin gespannt, ob sich das in Band 2 ändern wird. Ich muss ehrlich sagen, mehr als einmal hätte ich ihm gern eine geknallt, aber dann wieder war er fast süß mit seinen idiotischen Aktionen, hinter denen wohl auch eine gute Portion Unsicherheit steckt. Fazit: Ich war skeptisch, aber ich fand das Buch wirklich richtig gut. Ich denke es kommt darauf an, wie sehr man sich mit Val identifiziert und wie sehr einem Kyle auf die Nerven geht, ob einem das Buch gefällt oder nicht. Immer wieder ist es ein wenig "over the top" - zu viel. Was ich aber echt toll fand war, wie Val ihre innere Stärke entdeckt. Sie kämpft für sich und für alle, die so sind wie sie und deswegen anecken. Ich meine, seien wir ehrlich, irgendwie reagieren wir alle mit Unverständnis, wenn sich jemand ü18 als Jungfrau outet und das, obwohl es uns wirklich nichts angeht. Es ist faszinierend, worüber wir uns alles ein Urteil erlauben und ein Buch, wie dieses, führt uns das vor Augen. Man mag von Vals Entscheidung und ihren Gründen halten, was man will, aber ich persönlich fand es wirklich passend. Ich kann ihre Gründe nachvollziehe und vor allem fand ich es toll, dass sie zwar Leute anspricht, aber niemanden missioniert. Sie versucht anderen nicht ihre Sicht der Dinge aufzudrängen, sie spricht sie nur drauf an und bringt sie zum Nachdenken. Wie gesagt, Kyle ist ein Idiot und nervt immer wieder, er ist ziemlich unreif, kann aber auch anders, allerdings nur sehr selten. Ich persönlich fand das Buch wirklich gut. Es bekommt von mir 5 Sterne. Ich freue mich schon auf Band 2 - er ist schon vorbestellt!
gutes Buch
von mymagicalbookwonderland - 15.06.2020
Rezension Buchname: V is for Virgin (Kellywood-Dilogie, Band 1) Autor: Kelly Oram Seiten: 336 (Print) Verlag: ONE; Auflage: 1. Aufl. 2020 (29. Mai 2020) Sterne: 3,5 Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in hellen Buchstaben im mittleren und unteren Bereich. Es wurde in Rosa gehalten. In der Mitte ist ein großes weißes V und Außenrum ist eine Regenbogenspirale. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend. Klappentext: (aus Amazon übernommen) Val Jensen wird von ihrem Freund verlassen - weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte über YouTube viral geht, wird sie unter dem Namen Virgin Val landesweit bekannt. Das Chaos scheint perfekt, als schließlich Rockstar Kyle Hamilton vor ihr steht: Der Sänger der Boyband Tralse hat es sich nämlich zum persönlichen Ziel gemacht, sie zu verführen. Womit Kyle allerdings nicht gerechnet hätte: Val bereitet ihm ganz schönes Herzklopfen ... Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich. Charaktere: Die Hauptprotagonistin ist Val Der Hauptprotagonist ist Kyle Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung: !!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!! Mir hat das Buch rund um Val und Kyle relativ gut gefallen. Ok die Geschichte war schon sehr oberflächlich und teilweise auch sehr schwach und vorhersehbar. Aber alles im Allen habe ich mich schon sehr gut unterhalten gefühlt und musste das ein oder andere Mal auch sehr schmunzeln. Wer sich beim Lesen große Hoffnungen macht, ist hier an der Stelle definitiv falsch. Den ich fande "V is for Virgin" war ein sehr gutes Buch um sich einfach nach der Arbeit auf der Couch zu berieseln zu lassen und abzuschalten. Trotz ein paar Kritikpunkten bzw Stellen die mir nicht so ganz gefallen haben, fande ich das Buch dennoch sehr lesenswert. Ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden und war auch gut unterhalten. Deshalb bekommt das Buch von mir sehr verdiente 3,5 Sterne und eine klare Leseempfehlung. Ich persönlich mag auch einfach die Art und Weise von Kelly Oram. Ich finde sie hat eine tolle Art zu schreiben. Es hat einfach gepasst.
Steh zu dir selbst
von Leseratte_SaSa - 15.06.2020
Val ist 17 Jahre und geht auf die High School. Seit drei Monaten hat sie einen festen Freund, Zach, und ist glücklich mit ihm in der Beziehung. Bis zu jenem Abend als die beiden alleine bei ihm sind. Val weiß genau auf was er aus ist. Und hofft doch das er es versteht wenn sie ihm erklärt das sie sich bis zur Ehe aufhebt. Nur leider ist das nicht der Fall und Zach macht sofern mit ihm Schluss. Ihre beste Freundin Caara steht ihr zur Seite. Als dann auch noch Zach üble Gerichte in der schule über sie verbreitet wird es ihr zufiel. Sie steigt auf einen Cafeteria Tisch und macht eine Ansage. Wie es der Zufall so will filmt ein Mitschüler genau diesen emotionalen Ausbruch Val und stellt es auf YouTube. Am gleichem Abend gehen Caara und Val auf ein Konzert von der Band Tralse im sie dazu zu überreden auf ihrem Herbstfest aufzutreten für den guten Zweck. Was sich aber als schwierig herausstellt. Vorallem als die gesamte Band auch noch das Video von Val sehen. Die ab jetzt den Spitznamen hat Virgin Val. Der Leadsänger Kyle kann nicht fassen das Val wirklich noch Jungfrau ist. Und bietet ihr an diesen Zustand zu ändern. Als sie ihm ziemlich gründlich die Meinung sagt lässt Kyle dies keine Ruhe mehr und er fühlt sich immer mehr zu Val hingezogen. Val tut zwar so als würde das Verhalten von Kyle sie kalt lassen. Aber ihr Körper und ihr Herz fühlen und sagen was anderes. Aber sie ist sich sicher daß Kyle nie bis zur Heirat warten würde. Das ist sie sicher. Außerdem musste sich Val noch um ihr Projekt kümmern V ist for Virgin und die Challenge A ist for Abstinence. Doch.mit jedem aufeinander treffen zwischen beiden wird die Luft immer dicker. Wie wird es weiter gehen bei den beiden? Fazit.: Absolut begeistert. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb eines Abend bis in die Nacht hinein inhaliert. Diese Geschichte ist atemberaubend schön. Da es auch ein Thema behandelt wo auf viele zutrifft die es aber nicht sagen wollen weil sie Angst haben davor ausgelacht zu werden. Wer erinnert sich nicht selbst daran an seine Schulzeit als es hieß ich hab mich mit meinem Freund den Schritt gewagt. Und alle waren total begeistert. Und man selbst hat sich getraut zu sagen das man nicht so weit ist. Im Gegensatz zu Val. Die es regelrecht raus Posaunt hat. Und komplett dazu steht. Val und Kyle. Diese zwei Charaktere hätten nicht unterschiedlicher sein können. Wundervolle lesenswerte Geschichte. Folgt mir gern auf Instagram @Leseratte_SaSa
Dieses Buch ist leider ein perfektes Beipiel für ungenutztesPotential.
von Janne - 05.06.2020
V is for Virgin spricht, wie der Klappentext verspricht, das Warten bis zur Ehe an und die damit verbundene Bedeutung der Jungfräuligkeit in der heutigen Zeit. Meiner Meinung nach ein sehr interessantes Thema und daher hatte das Buch großes Potential. Dieses Potential blieb aber leider komplett ungenutzt. Da ich die Autorin schon von ihren Büchern aus der Cinder & Ella Reihe kenne, hatte ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch, aber leider hat das vielleicht dazu geführt, dass es mich leider gar nicht überzeugen konnte. Und hier sind die Gründe, warum: Also erstmal muss ich das Cover loben. Es spricht einen sehr an und verleitet natürlich zum Kauf. Leider ist das Cover nun mal nicht alles und kann daher auch nicht die Schwäche des Buches an sich aufheben. Der Schreibstil hat mich ein wenig enttäuscht. Er war zwar alles andere als schlecht, aber auch nicht herrausragend. Durchschnittlich. Durch die andern beiden Bücher von Kelly Oram habe ich ihren Schreibstil bereits kennengelernt und weiß, dass sie es besser kann. In diesem Buch war er einfach etwas stauchend, langweilig und generell schwächer. Nun zur Geschichte und dem Plot selber. Wie gesagt, das Buch verspricht sehr interessant zu werden und einen spannenden Plot zu haben. Meiner Meinung nach hat es das leider aber nicht. Die Geschichte fängt in einem angenehmen Tempo an und entwickelt sich dann sehr rasant. Dabei kommt der Protagonistin, Val, aber alles nur so entgegen - ganz ohne Probleme, wie es scheint. Dann wird das Buch etwas schlauchend und eine Zeitlang passiert einfach nichts erwähnenswertes, bis dann ein kleines Problem auftaucht, das behoben wird und dann am Ende prasselt plötzlich alles auffeinander. Aber alles in allem passiert, meiner Meinung nicht viel oder etwas, dass für die Geschichte und ihre Bedeutung selber nicht sehr wichtig ist. Wenn dann mal etwas passiert ist, war es leider weit an der Realität vorbei. Gut, ja, es ist Fiktion und eine rein ausgedachte Geschichte ABER, wenn ein Buch ein aktuelles Thema in der Welt in diesem Zeitalter anspricht, sollte es irgendwo auch eifnfach verständlich sein. Und das war hier leider nicht der Fall. Störend an dem Buch finde ich auch viele der Charaktere. Am besten ist ein Buch, wenn man sich mit den Hauptcharakteren (Val und Kyle) verstehen kann und das konnte ich hier nicht (Gründe, warum, folgen natürlich spoilerfrei!!). Disclaimer: nur weil ich mich mit vielen der Chrakteren nicht auseinandersetzen konnte bzw. ihre Überzeugungen unterstütze, heißt das nicht, dass du es nicht kannst. Lass dich also von der Rubrik Charaktere nicht zu sehr verunsichern! DIe Hauptcharaktere sind soziemliche Gegenteile, was ja eigentlich so eine Geschichte (vor allem wenn es eine Lovestory ist) erst richtig interessant macht. Hier ist es aber meistens nur nervig. Kyle soll in dem Buch soetwas wie die Versuchung darstellen und Valerie die Unschuld, wobei beide einfach nur einseitige Charakterzüge aufweisen. Außerdem findet, gerade was Kyle angeht, keine/ kaum Charakterentwicklung statt. Er ist von anfang an sehr kindisch und respektlos und das bleibt, wie gesagt, auch so. Sehr schade - denn hätte bei ihm eine Entwicklung stattgefunden, wäre das Buch um einiges besser gewesen ABER ich kann verstehen, wieso bei ihm keine so große entwicklung stattgefunden hat: Denn es wird einen zweiten Teil geben und wenn er zu Ende des ersten Buches der perfekte Kerl für Val wäre, würde es vermutlich nicht so spannend im zweiten Teil weitergehen. Valerie selber weist ein wenig mehr Entwicklung und inneres Wachsen auf. Zwischenzeitlich verliert sie ezwas ihre Menschlichkeit und die ihrer Mitmenschen aus dem Blick. Das ändert sich aber und sie beginnt sich zu ändern. Mit ihr konnte ich dennoch leider nicht wahr werden. Sie hat meiner Meunung nach, ihren Glauben und ihre Meinungen eher auf ander gedrückt, anstatt einfach nur frei darüber zu sprechen. Jeder, der nicht ihrer Meinung war, war recht schnell weg vom Fenster und das finde ich falsch. Die Nebencharaktere haben mir in diesem Buch viel besser gefallen als die Hauptcharaktere. Viel werde ich hier aber nicht schreiben, um nicht zu spoilern. Ich konnte mich mit den Meinungen und Charakterzügen einiger Nebenprotagonisten einfach leichter identifizieren und daher gewisse Reaktionen auf Aktionen besser nachvollziehen. Jetzt noch einmal genauer zur Thematik und der Bedeutung des Buches: An sich versucht das Buch anzusprechen, das jeder selbest entscheiden sollte, wann er/ sie seine/ ihre Jungfäuligkeit verliert und einerseits die Gesellschaft bei diesem Thema keinen Druck ausüben und andererseits deine Meinung (wie beim Beispiel im Buch, bis zur Ehe warten zu wollen) akzeptieren sollte. Ein wichtiges Thema, eine gute Idee für dieses Buch, aber sehr schlecht ausgeführt. Anstatt die sexuelle Freiheit und eigene Meinung/ Offenheit zu vermitteln, ist in diesem Buch meistens nur deutlich geworden, dass man bis zur Ehe warten MUSS, weil man sonst eine B*tch (so wurde ein Mädchen im Buch tatsächlich wegen ihrer sexuelle Aktivitäten von der Hauptprotagonistin bezeichnet) ist. Mehrfach wird in dem Buch auch erwähnt, dass man Abstinent leben sollte. Meiner Meinung nach vermitteln diese Aussage ein völlige falsches Bild der Thematik und verfehlt vollkommen die Bedeutung sexueller Freiheiten, um die es hier ja eigentlich gehen sollte. Was die eigentliche Umsetztung der Thematik angeht, erhählt das Buch also definitiv 0 Sterne. Wieso gebe ich dem Buch dann also doch 3 Sterne? Größtenteils liegt das daran, dass ich, glaube ich, unfairer Weise, mit zu hohen Erwartungen von Anfang an rangegangen bin und generell schon eine sehr ausgeprägte Meinung zu der angesprochenen Thematik habe: heißt, wenn im Buch etwas gesagt wird, dass nicht dieser Meinung entspricht, kann ich automatisch einfach nicht mehr sooo ins Reine kommen mit den Protagonisten, die der Gegenmeinung zu meiner sind. Ich habe versucht offen gegenüber den anderen Meinungen zu bleiben (z.B. alle sollten Abstinent leben/ bis zur Ehe warten), das hat aber nicht immer so gut geklappt - dazu waren mir viele Teile und Meinungen im Buch etwas zu konservativ und veraltet. 3 Sterne gebe ich auch deshalb, weil ich wirklich glaube, dass der 2. Band sehr viel besser wird und da die hier fehlende Charakterentwicklung stattfinden wird. Die Autorin hat diesen ersten Band, glaube ich, nur als Grundlage/ Sprungbrett geschrieben und daher nicht all ihr Potential ausgeschöpft - was die Qualitativen Lücken nicht entschuldigt, aber erklärt. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch empfehlen kann, aber ich werde dem 2. Band eine Chance geben und mit weniger Erwartungen rangehen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob das Buch etwas für dich ist, würde ich an deiner Stelle warten, bis de 2. Band raus ist und dann dazu ein paar spoilerfreie Meinungen zu durchlesen, die dir bei deiner Entscheidung helfen. Und wenn du dir immer noch nicht sicher bist: kaufe lieber die Cinder und Ella Reihe von der selben Autorin, die kann ich nämlich definitiv bedenkenlos Empfehlen!! :)
Ein Buch mit großem Potential welches leider nicht gänzlich genutzt wurde.
von _the_bookster_ - 05.06.2020
"V Is for virgin von Kelly Oram ist mein erstes Buch der Autorin und konnte mich leider insgesamt nicht überzeugen. Val schien für mich zunächst eine symphytische Protagonistin zu sein. Mir gefiel es, dass sie ihre eigenen charakterlichen Ecken und Kanten hat und einfach authentisch wirkte. Zudem zeigte sie, dass sie jemand ist der für seine Prinzipien einsteht und trotzdem sah man auch ihre verletzliche Seite. Leider haben sich eben diese Charakterzüge im laufe des Buches doch schnell in das negative entwickelt. Denn nach und nach wurde sie mir unsympathischer. Sie schien so verbissen in ihr Vorhaben zu sein und wirkte teilweise kaltherzig. Auch das nicht akzeptieren anderer Meinungen und ihr doch teilweise kindisches Verhalten haben mir einfach nicht gefallen. Letzten Endes kam es mir so vor als ob sie sich selbst verloren hätte. Kyle hingegen ist anfangs ein wandelndes Klischee von Rockstar. Nach und nach kann man jedoch hinter die Fassade blicken und erkennt sehr viel mehr in ihm. Zum Ende hin konnte ich mich dadurch auch mit ihm als Protagonisten anfreunden. Zusätzlich waren die Nebencharaktere gut ausgearbeitet und halten definitiv die eine oder andere Überraschung für den Leser bereit. Inhaltlich gefiel mir das Buch anfangs unglaublich gut. Die Grundidee (Kein Sex vor der Ehe) hat mich überzeugt und schien vielversprechend für eine gute Story. Doch leider ist der tolle Start des Buches recht schnell zunichte gemacht worden. Hauptsächlich lag das für mich daran, dass das Thema zu sehr aufgebauscht wurde. Leider wirkte es deshalb für mich ab der Hälfte des Buches fast schon surreal und gestellt. Alle anderen Handlungen der Geschichte sind deshalb zum Teil auch ein wenig überschattet worden was wirklich schade ist. Die Spannung hingegen wurde fast durchgehend aufrechterhalten. Hier hat der Prolog dann alles noch einmal getoppt. Mir persönlich war es dann doch etwas zufiel, da es hier schlag auf schlag neue Informationen und überraschende Wendungen gab. Das hätte man definitiv etwas entzerren sollen. Insgesamt war es trotz allem aber keine schlechte Geschichte. Der Schreibstil von Kelly Oram ist in diesem Buch wirklich gelungen. Die Seiten sind, trotz der ausbaufähigen Geschichte, nur so dahingeflogen. Zudem hat mir die humorvolle Art an vielen Stellen des Buches gut gefallen. Fazit: Ein Buch mit großem Potential welches leider nicht gänzlich genutzt wurde. Die ausbaufähige und teils unrealistische Handlung, so wie unsympathisch werdende Protagonistin haben es mir leider nicht ganz so leicht gemacht.
V is for Virgin
von Silvia Jäger - 01.06.2020
Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Valerie war noch Jungfrau und wollte es bis zur Hochzeit auch bleiben. Zack akzeptierte das nicht und sagte Unwahrheiten über sie. Sie stellte es vor der ganzen Schule richtig und sagte, dass sie noch Jungfrau sei und er sie nie haben wird. Einige akzeptieren dass und stehen hinter hier und die anderen machen sich lustig über sie. Es taucht ein Video auf YouTube auf. Dann hat sie Fernsehauftritte und viele andere Auftritte. Ein Sänger einer Rockband möchte sie unbedingt verführen, doch dann verlangt sein Herz nach ihr. Wie geht¿s weiter? Verliebt sich der Rockstar Kyle in Valerie? Oder will er nur ihre Jungfräulichkeit? Bleibt sie standhaft? Hat Kyle es bei Valerie vermasselt? Ein wunderbares Buch. Ich finde es toll, dass sie zu ihrer Jungfräulichkeit steht. Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Holt euch das Buch, denn es lohnt sich. Ich warte schon sehnsüchtig auf den letzten Band.
Tolle Idee - Buch ausbaufähig
von Madlen - 31.05.2020
Ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch von Kelly Oram lesen zu dürfen. Es war mein erstes Buch der Autorin. Im Klappentext hat mich das Buch sofort überzeugt, deswegen musste ich es einfach lesen. Der Schreibstil von Kelly Oram ist leicht und gut zu verstehen. Als Leser kommt man super in die Geschichte rein und findet sofort einen Bezug. Insgesamt lässt sich alles ziemlich leicht und schnell lesen, weshalb die Kapitel nur so dahin flogen. Prinzipiell finde ich die Idee hinter dem Buch super - es wird ein Thema angesprochen, welches nicht so häufig in Büchern vorkommt, welches aber trotzdem unglaublich wichtig ist. Das fand ich von Anfang an super. Auch Valerie, welche komplett zu ihrer Entscheidung steht und diese auch nicht ändert, hat meinen größten Respekt. Ich weiß nicht, ob ich mit der gesamten Situation so hätte umgehen können. Es gibt keine Figur welche ich gar nicht mochte. Cara wurde mir zum Ende hin ein wenig unsympathisch, aber ansonsten war ich überrascht, dass sich die meisten Charaktere nicht so entpuppt haben, wie ich anfangs dachte. Leider finde ich, wenn ich jetzt nochmal nachdenke, dass alles irgendwie zu leicht ging. Valerie hat zwar Gegenwind erhalten, aber nicht so stark, wie ich vermutet hätte. Sie hat nicht wirklich einmal daran gedacht, ihre Aktion zu beenden, aufgrund der von Kritik. Es ging alles ziemlich leicht, sie hat den Beschluss gefasst, eine Aktion ins Leben zu rufen, wurde teilweise ausgelacht aber plötzlich kamen die coolen Schüler unterstützten sie und es wurde auf einmal nicht mehr so viel gelacht. Alles war so einfach, finde ich. Ein wenig unrealistisch. Zum Ende hin wurde es mir allerdings zu viel. Das Ende wirkte.. naja, ich will nicht sagen dahin geklatscht aber.. es war nicht das, was ich mir vielleicht erhofft hätte. Es war alles einfach zu schön und auch wieder zu unrealistisch. Außerdem finde ich, dass ein bisschen zu wenig auf Kyle eingegangen wird. Ja, er taucht immer mal wieder auf usw. Aber so richtig präsent ist er, finde ich, eher wenig. Kann auch sein, dass das nur auf mich so wirkt, aber das ist eben meine Meinung. Insgesamt muss ich sagen, dass mir alles ein wenig zu unrealistisch war und auch zu leicht ging, weshalb ich dem Buch nur 3 Sterne geben kann. Nichtsdestotrotz werde ich den 2. Teil lesen um zu sehen, wie alles ausgeht. :-)
Gute Idee, die aber hinterfragt werden sollte
von peachlovesbooks - 30.05.2020
Nachdem ich Cinder und Ella geliebt habe, habe ich mich sehr auf das neue Buch der Autorin gefreut und hatte dementsprechend große Erwartungen an das Buch. Zunächst hat mich das Buch auch positiv überrascht, aber mit der Zeit wurde mir die Protagonistin unsympathischer und ich konnte ihre Entscheidungen auch nicht mehr ganz nachvollziehen. Die Nebencharaktere haben mir in diesem Buch eindeutig besser gefallen und sind für mich der Grund gewesen, warum ich das Buch nicht ganz so schlecht finde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig zu lesen, weshalb die Seiten beim Lesen auch einfach nur dahinfliegen. Auch hat sie es geschafft, dass man sich während des Lesens sehr gut unterhalten fühlt. Die Protagonistin Val habe ich dafür bewundert, wie mutig sie für ihre Prinzipien einsteht und sich auch von Rückschlagen nicht entmutigen lässt. Nicht jeder würde so stark sein und sich mit seinen Anliegen an die Öffentlichkeit wenden und eine ganze Kampagne starten. Gerade nicht im Highschool-Alter. Allerdings ist sie mir in ihren Ansichten etwas engstirnig erschienen und ich hatte das Gefühl, dass sie Personen, die nicht wie sie bis zur Ehe warten wollen, als weniger wert ansieht als sie selbst. In ihrer Begegnung mit ihrer Mitschülerin Olivia hat man das deutlich gemerkt. Sie vor der ganzen Schule zu beleidigen, ist absolut nicht in Ordnung und sollte sich von niemandem zum Vorbild genommen werden. Außerdem finde ich, dass ihr ihr Berühmtheitsstatus mit der Zeit sehr zu Kopf steigt und sie ihre beste Freundin Cara sehr vernachlässigt und vor den Kopf stößt. Gegen Ende scheint sie doch noch mal eine Wandlung durchzumachen und zu verstehen, dass sie sich zu sehr von ihrer Rolle hat einnehmen lassen, was mir gut gefallen hat, da sie sich selbst nun mehr reflektiert. Kyle, den Sänger, den Val kennenlernt, hat zu Beginn ein typisches Rockstar Image und natürlich sind alle Frauen hinter ihm her und das weiß er auch. Er setzt sich aber in den Kopf,dass er unbedingt Val herumbekommen möchte und versucht es mit allen Mitteln. Nicht okay finde ich da, die Tatsache, dass er einfach übergeht, wenn Val etwas nicht möchte und kein Nein akzeptiert. Deshalb hat mir sein Charakter zu Beginn überhaupt nicht so gut gefallen. Auf den letzten Seiten des Buches bekommt man allerdings den Eindruck, dass er erwachsener geworden ist und sich verändert hat. Von dem Punkt an war er mir sympathischer als zuvor und ich möchte gerne den zweiten Teil der Dilogie lesen, um mehr über ihn zu erfahren. Die Nebenfiguren Zach und Olivia waren zu Beginn die "Bösen" und das wurde von der Autorin sehr gut rübergebracht. Mit der Zeit hat man aber gemerkt, dass auch hinter den beiden mehr steckt und man Menschen nicht vorschnell verurteilen sollte. Diese Botschaft hat mir richtig gut gefallen. Allgemein muss ich sagen, dass ich das Ausmaß von Vals Berühmtheit dadurch, dass sie im Highschool-Alter noch Jungfrau ist, nicht so ganz nachvollziehen kann, da sie mit Sicherheit da nicht die Einzige ist und es nicht so Besonders ist, wie es dargestellt wird. Jedenfalls ist das in meinen Augen genauso okay, wie wenn man es nicht ist. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden dürfen. Fazit: "V is for Virgin" hat mich gut unterhalten. Allerdings denke ich nicht unbedingt, dass man das Buch jüngeren Lesern empfehlen kann, da man sich mit der Geschichte kritisch auseinandersetzen sollte.
Wenig Tiefgang, hoffentlich besser in Band 2
von MariaLeseEule - 29.05.2020
V is for virgin ist Band 1 der neuen Dilogie von Kelly Oram, auf die ich mich nach Cinder&Ella, wovon ich schwer begeistert war, wahnsinnig gefreut habe. Hier kurz der Klappentext: [[Val Jensen wird von ihrem Freund verlassen - weil sie mit dem Sex bis zur Ehe warten will. Als ihre Geschichte über YouTube viral geht, wird sie unter dem Namen Virgin Val landesweit bekannt. Das Chaos scheint perfekt, als schließlich Rockstar Kyle Hamilton vor ihr steht: Der Sänger der Boyband Tralse hat es sich nämlich zum persönlichen Ziel gemacht, sie zu verführen. Womit Kyle allerdings nicht gerechnet hätte: Val bereitet ihm ganz schönes Herzklopfen ¿[[ Wie schon bei Cinder&Ella verspricht der Klappentext meiner Meinung nach eine leichte und süße Geschichte, in der trotz aller Einfachheit auch eine wichtige Thematik aufgegriffen und thematisiert wird. Hier ist es, unschwer zu erkennen, die Jungfräulichkeit und der Umgang damit unter den Jugendlichen an Vals Highschool. Valerie ist für mich eine wirklich tolle Protagonistin gewesen, unglaublich tough und mit vielen tollen Wertvorstellungen. Sie weiß, was sie will und hält an ihren Überzeugungen fest. Im Laufe der Geschichte hat meine Begeisterung für sie ein wenig nachgelassen, trotzdem habe ich sie sehr gern begleitet und fand sie sehr sympathisch. Dagegen bin ich mit Kyle leider nicht so richtig warm geworden, der sexy Rockstar ging mir die meiste Zeit sogar ziemlich auf die Nerven. Ich fand ihn ungehobelt und aufdringlich, und dabei vor allem kindisch anstatt sexy und verführerisch. Trotzdem mochte ich die Entwicklung zwischen ihm und Val irgendwie, und bin daher auch sehr gespannt auf Band 2, da ich mich freue dort mehr über Kyle und seine Gedankengänge zu erfahren. Hier wurde zwar immer wieder angedeutet, dass in ihm mehr steckt als es scheint, aber so wirklich hinter seine Fassade konnte man nicht blicken, und auch seine Gefühle kamen für mich überhaupt nicht zum Ausdruck. Allgemein kamen mir in diesem Buch die Emotionen ein bisschen zu kurz, es ist zwar eine leichte und lockere Geschichte, aber etwas mehr Tiefgang hätte nicht geschadet. Dafür wurde an anderen Stellen ordentlich übertrieben, sodass die Geschichte immer unglaubwürdiger wurde, und so auch die Charaktere. Zudem wurden manche Punkte in der Geschichte wirklich schnell voran getrieben, und etwa in der Mitte kam es zu einem zeitlichen Vorwärtssprung, bei dem mich die Geschichte leider ein wenig verloren hat. Gut gefallen hat mir dann wieder das Ende, es gibt natürlich ein kleines Happy End, aber es wird auch viel offen gelassen für Band 2. Während des Lesens konnte ich mir kein mögliches Ende ausmalen, das in allen Bereichen stimmig ist, daher fand ich diese offene Lösung sehr gelungen und bin gespannt auf die Fortsetzung. Fazit: insgesamt wurden meine Erwartungen und der sehr gute erste Eindruck leider enttäuscht und die Geschichte hat sich als etwas zu oberflächlich herausgestellt. Trotzdem möchte ich gern wissen, wie es weiter geht und bin gespannt auf A is for abstinence!
von L.Urban Hugendubel Riem Arcaden - 29.05.2020
In ihrem neuen Buch widmet sich die Cinder&Ella Autorin Kelly Oram einem wichtigen Thema: Tue nichts, wofür du noch nicht bereit bist. Die Geschichte liest sich schnell, macht Spaß und hat mit Val eine tolle Hauptfigur! Ich würde diesem Buch 4* geben, hätte ich nicht schon die erste Reihe von Kelly Oram gelesen und auf eine ähnlich fantastische Geschichte gehofft. V is for Virgin ist ein gutes Buch, doch Cinder&Ella bleibt mein Favorit.
Ein Rockstar zum Verlieben
von Sonjalein1985 - 29.05.2020
Titel: Als die 18-jährige Val verkündet, bis zur Ehe jungfräulich bleiben zu wollen, macht ihr Freund mit ihr Schluss. Doch dadurch startet auch eine beispiellose Bewegung, die schnell viral geht. Ab jetzt ist Val ein Vorbild und ihr Leben beginnt sich nach und nach zu verändern. Als dann auch noch Rockstar Kyle beschließt, sie zu verführen, ist das Chaos perfekt. Meinung: "V is for Virgin" ist der erste Teil einer Dilogie der Autorin Kelly Oram, die mich bereits mit "Cinder & Ella" überzeugen konnte. Auch hier hat sie sympathische Charaktere und eine gute Geschichte erschaffen. Im Mittelpunkt steht Val. Sie hat alles, was man sich nur wünschen kann, denn sie ist hübsch, einigermaßen beliebt und gut in der Schule. Zu Hause erhält sie ebenfalls die Unterstützung, die sie braucht. Als sie beschließt, sich öffentlich als Jungfrau zu outen tritt sie eine Welle los, die ihr Leben verändert. Sie wird als "Virgin Val" berühmt und muss sich bald mit den Vorteilen und den Schattenseiten dieser Berühmtheit auseinandersetzen. Dabei kommt ihr zugute, dass Val nicht auf den Mund gefallen, klug und schlagfertig ist. Es geht in diesem Buch nicht vordergründig um die Jungfräulichkeit, sondern mehr darum, nichts zu tun, was man nicht möchte, oder wozu man noch nicht bereits ist. Val möchte so geliebt werden, wie sie ist und nicht bloß, weil sie mit einem Typen ins Bett geht. Selbstbestimmung ist ihr sehr wichtig und das ist eine tolle Einstellung, wie ich finde. Nebenbei gibt es noch eine schöne Liebesgeschichte, denn Rockstar Kyle Hamilton hat es sich zur Ausgabe gemacht, sie zu verführen. Und immer wenn die beiden aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen und die Funken. Kyle ist ein Womanizer und genießt das Leben in vollen Zügen. Er ist sexy und arrogant. Aber auch cool und witzig. Mir hat das Buch gut gefallen und ich mochte die Message, dass man selber entscheiden sollte, wozu man bereits ist und wozu vielleicht noch nicht. Außerdem bin ich gespannt, wie es mit Val und Kyle weitergeht, denn "V is for Virgin" ist ja "nur" der erste Teil einer Dilogie. Fazit: Gut gemachtes Buch über Selbstbestimmung, mit sympathischen Charakteren.
Ein sehr wichtiges Thema, schwache Umsetzung
von Anonym - 29.05.2020
Ich muss sagen, es fällt mir nicht ganz so leicht dieses Buch zu bewerten. Die Leseprobe gefiel mir total gut. Ich bewunderte Valerie für ihr Alter sehr, sich so öffentlich für ihre Prinzipen stark zu machen. Auch weil mir Cinder&Ella der Autorin so gut gefiel, hatte ich sehr hohe Erwartungen an dieses Buch. Im Grunde behandelt dieses Buch ein sehr wichtiges Thema, was ich persönlich positiv finde. Auch zu Beginn des Buches, macht Valerie auf mich einen positiven Eindruck. Trotz Widerstand für ihre Prinzipien einzugestehen und andere zu ermutigen sich nicht gegen ihren Willen zu Sex überreden zu lassen obwohl man noch nicht bereit dafür ist, fand ich bemerkenswert. Doch leider verliert sich dieser positiver Eindruck. Valerie empfand ich als einen sehr anstrengenden und zickigen Charakter. Ihr Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber war für mich nicht nachvollziehbar. Sie erwartete von anderen Toleranz, konnte dieses aber für ihre Mitmenschen teilweise gar nicht oder nur sehr schwer aufbringen. Zum Ende hin legte sich dieses Gefühl etwas, große Sympathien für sie konnte ich deshalb trotzdem nicht aufbauen. Kyle Hamilton, der bekannte Sänger der Boyband Tralse hingegen, fand ich sehr Interessant. Klar, sein Verhalten war auch sehr oft einfach nicht tragbar. Er wollte Valerie unbedingt ins Bett bekommen, provozierte sie wo er nur konnte und hatte eine Freude daran sie zur Weißglut zu treiben. Dennoch war er für mich ein Charakter zu dem ich am ehesten eine Verbindung aufbauen konnte. Der Schreibstil ist trotzdem sehr mitreissend, auch wenn man gerade im zweiten und dritten Viertel des Buches das Gefühl hat, es zieht sich ewig. Dennoch ist man gut voran gekommen. Leider fehlten mir die Emotionen total. Gerade diese offensichtliche Anziehungskraft zwischen Val&Kyle, war für mich nur ganz schwach bis gar nicht spürbar, was ich persönlich wirklich sehr schade fand. Während Cinder&Ella wirklich durch die Haut ging, ist V is for Virgin eher sehr flach und oberflächlich. Zum Ende hin konnte es mich dennoch abholen. Meines Erachtens waren es zwar Zuviel Ereignisse auf einmal, aber für dann doch noch einmal ein positiver Abschluss. Ich konnte mit Val so eine Art Frieden schlissen und bin trotzdem nun total gespannt auf den zweiten Band A for Abstinence gespannt. Fazit: Für mich ein Buch mit einem sehr vielversprechenden Start und einem wirklich super wichtigen Thema. Bleib dir selbst treu und steh zu dem was dir wichtig ist. Das muss ich an Val wirklich positiv hervorheben, sie lässt sich dennoch nicht klein kriegen und steht auch später noch zu dem was sie will. Ansonsten, fehlte mir einfach die Verbindung zu den Protagonisten, ich konnte sie nicht spüren, konnte die Anziehungskraft zwischen den beiden nicht spüren. Dennoch ein leichtes Buch für zwischendurch für all jene, die genau solche Bücher gerne lesen. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal erwähnen, lasst euch aufgrund der unterschiedlichen Meinungen nicht verunsichern, lest dieses Buch wenn ihr es lesen wollt und bildet euch eure eigene Meinung.
wichtiges Thema
von lauri2001 - 28.05.2020
Valerie wird von ihrem Freund verlassen, als sie ihm eröffnet, dass sie mit dem Sex noch bis zur Ehe warten will. Schon bald kochen Gerüchte um die Trennung hoch und als Valerie ihre Jungfräulichkeit vor der ganzen Schule preisgibt ist sie schon bald in der ganzen Stadt unter dem Namen Virgin Val bekannt. Sie beschließt, diesen unerwarteten Ruhm zu nutzen und eine Kampagne zu starten. Doch da ist auch noch Kyle, der Sänger der Boygroup Tralse , der es sich zum Ziel gemacht hat, Val und ihre Jungfräulichkeit zu erobern... Es handelt sich hier um ein klassisches Highschool-Young Adult-Buch. Es sind viele Klischees zu finden, was für mich in diesem Genre eigentlich dazu gehört, aber auch viele Merkmale, die man von manchen Personen nicht erwarten würde, was mir ebenfalls sehr gut gefällt. Die Entwicklung der Figuren fand ich sehr realistisch und auch der Schreibstil liest sich sehr flüssig, sodass man schnell mit dem Buch durch ist. Einige Stellen haben mich etwas gestört, besonders am Anfang, weil da etwas viel auf einmal passiert. Kelly Oram spricht in ihrem Buch ein wichtiges Thema an, über das viel zu selten gesprochen wird. Besonders deshalb würde ich dieses Buch jüngeren Lesern empfehlen (Natürlich aber auch allen anderen New/Young Adult-Liebhabern). Ich könnte mir die Geschichte auch sehr gut als Film vorstellen.
Nach starkem Start leider enttäuschend...
von Lesehase_ - 27.05.2020
Das Cover ist wirklich toll. Mir gefällt, dass das V im Mittelpunkt steht und dass der Titel aus dem Englischen übernommen wurde, weil "V is for Virgin" ist DAS zentrale Thema im Buch, um das sich (gefühlt) alles dreht. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wollte ich das Buch unbedingt lesen, weil mich die Thematik Jungfräulichkeit angesprochen hat. Es wird selten darüber gesprochen, vor allem in Büchern. Auch die Leseprobe hat mich direkt angesprochen, weil ich die Protagonistin Val sympathisch fand und ich ihre Standfestigkeit bewundert habe. Sie lässt sich nicht von ihren Prinzipien, mit Sex bis zur Hochzeit zu warten, abbringen. Ich kann ihre Gründe dafür, die auf ihrer eigenen Familiengeschichte beruhen, sehr gut nachvollziehen. Auch wird sie immer von ihrer bester Freundin Cara unterstützt. Die Freundschaft gefiel mir sehr gut, weil beide sehr unterschiedlich sind und sich gegenseitig unterstützen. Ich mochte Caras quierlige Art, auch wenn sie in Bezug auf Groupie-Gehabe teilweise übertreibt, z.B. wenn beide auf Kyles Band Tralse treffen. Kyle ist der Bad Boy schlechthin und sieht Frauen nur als Sexspielzeug. Deshalb konnte ich größtenteils keine Sympathie für ihn aufbauen. Er stachelt Val auch immer weiter an und redet ständig nur davon, Val zu entjungfern. Aber aus irgendwelchen, mir vollkommen unerklärlichen Gründe, fühlt sich Val von ihm angezogen. Ich persönlich konnte diese Gefühle aber nie nachvollziehen. Leider muss ich sagen, dass mir im Laufe des Buches auch Val immer mehr auf die Nerven ging. Sie wurde zu einem Moralapostel, die nur ihre Ansicht für die richtige hält. Ich hatte ständig das Gefühl, dass sie für ihren Wunsch auf Keuschheit respektiert werden möchte , aber gleichzeitig die Leute verurteilt, die Sex haben wollen. Außerdem gibt es neben dem großen Wirbel in der Schule auch einen riesigen Medienrummel rund um Val. Beides war mir viel zu groß und unrealistisch. So musste ich beim Lesen auch häufig die Augen verdrehen. Aber man merkt, wie sich Val selbst immer mehr in ihrer Position als "Virgin Val" verliert. Ich fand es gut, dass die Auswirkungen von medialer Aufmerksamkeit aufgezeigt wurden, sowohl die guten als auch die Schattenseiten. Im letzten Drittel gibt es dann einige Wendungen, insbesondere machen viele Charaktere eine große Wandlung durch, die ich so nicht ganz nachvollziehen kann. Für mich ist vieles zu glatt gelaufen. Auch ändern sich viele Beziehungen, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Einige Personen entwickeln sich auseinanderleben, wie es nun einmal in Vals Alter normal ist. In einem Fall hat es wirklich mein Herz gebrochen. Auf der anderen Seite erwachsen neue Freundschaften, die mir hingegen wieder zu schnell gingen. Den Epilog hingegen war wieder schön, auch wenn es Over the Top blieb. Nach dem Ende bin ich doch wieder neugierig auf den zweiten Band "A is for Abstinence". Ich hoffe, er wird mich mehr überzeugen, weil er aus der Sicht (eines reiferen) Kyle geschrieben, der mir am Ende doch noch sympathischer wurde. Außerdem spielt es fünf Jahre nach "V is for Virgin", weshalb die Charaktere hoffentlich weniger kindisch handeln. Meine Kritik hat aber nichts mit dem Schreibstil von Kelly Oram zu tun, der mich auch hier wieder komplett überzeugen konnte. Aber dieses Buch kann einfach nicht mit "Cinder&Ella" mithalten. FAZIT: 2,5-3/5 Nachdem mich das Thema und der Anfang begeistern konnte, ging mir im Verlauf die Protagonistin Val und die Realitätsferne immer mehr auf die Nerven. Hat mich leider etwas enttäuscht, da meine Leselust immer mehr angenommen hat.
Hohe Erwartungen enttäuscht - keine großen Emotionen, kindischer Protagonist.
von Stinsome - 25.05.2020
Von "V is for Virgin" habe ich mir wirklich eine Menge erwartet. Nicht nur habe ich von "Cinder & Ella" viel Gutes gehört, auch die Leseprobe hat mir unheimlich gut gefallen und mir Lust auf das Weiterlesen gemacht. Leider konnte der weitere Verlauf der Geschichte meinen hohen Erwartungen gar nicht mehr gerecht werden, im Gegenteil: Ich war stellenweise sogar etwas genervt von dem Geschehen und den Charakteren. Sehr schade! Der Schreibstil hat mir eigentlich gut gefallen. Er liest sich schnell und flüssig und hat mich gelegentlich auch zum Grinsen gebracht. Lediglich in Bezug auf die Emotionen, die ja für einen Liebesroman (aber natürlich auch für andere Genre) sehr wichtig sind, ließ er stark zu wünschen übrig. Ich habe bis auf die sexuelle Anziehung zwischen Kyle und Val nichts gefühlt, aber dazu gleich mehr. Val ist mir in der Leseprobe sehr sympathisch geworden: Mir hat es gefallen, dass sie als nicht übermäßig selbstbewusst dargestellt wird, sich aber trotzdem für das einsetzt, was ihr wichtig ist. Ihr setzen die Kommentare ihrer Mitschüler zu, aber sie ist stark und steht zu ihrem Beschluss, mit dem Sex bis zur Ehe warten zu wollen. Die Tatsache, dass sie sich sogar dafür einsetzen möchte, dass sich niemand dafür schämen muss, Jungfrau zu sein und/oder mit dem Sex noch warten zu wollen, hat mich für sie eingenommen. Leider hat sie diesen Eindruck schon innerhalb kürzester Zeit etwas zerstört. Im Laufe des Buches legt sich das zwar, aber vor allem am Anfang musste ich leider feststellen, dass Val nicht viel besser ist als manche ihrer Mitschüler, denn sie ist auch alles andere als tolerant. Manche ihrer Gedanken und auch Bemerkungen gehen schon in Richtung Slut Shaming, was für mich einiges - und vor allem ihren Charakter - kaputt gemacht hat. Besser hätte es mir gefallen, wenn Val wirklich das Vorbild ist, als das sie im gesamten Buch dargestellt wird, und klar die Botschaft in die Welt aussendet, dass jeder mit seiner Sexualität so umgehen dürfen sollte, wie er das möchte. Gegen Ende bekommt das Buch dahingehend zwar noch irgendwie die Kurve (wenn auch nur implizit), aber am Anfang ist mir das sehr bitter aufgestoßen. Bei Kyle war es eher andersherum, auch wenn ich selbst jetzt noch nicht behaupten kann, dass er mir vollkommen sympathisch ist. Er tritt eigentlich die meiste Zeit sehr unsympathisch auf, macht mehr als deutlich, dass er Val nur ins Bett bekommen möchte, stellt sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit bloß und beutet sie gewissermaßen auch aus, um den Erfolg seiner Band zu steigern. Besonders auf die Nerven ging es mir aber, dass er sich oft sehr kindisch verhalten hat. Die meiste Zeit ist er herausfordernd und selbstbewusst, aber wenn Val den Spieß umdreht und seine Provokationen mit Nettigkeit plattmacht, dann entwickelt er sich in ein Kleinkind, das vor Wut mit dem Fuß aufstampft. Auch dass er ihr seine Erfolge unter die Nase reibt, insgeheim aber möchte, dass sie stolz auf ihn ist, ist kindisches Verhalten, das für mich zu einem um die Zwanzigjährigen nicht so recht passen wollte. Durch meinen negativen Eindruck von Kyle litt für mich die gesamte "Liebesgeschichte", die ich leider nicht mal als solche bezeichnen würde. Denn Kyle bessert sich mit der Zeit zwar etwas, aber die Verbindung zwischen ihnen bleibt doch bis zum Ende sehr oberflächlich. Man spürt die sexuelle Anziehungskraft und das Knistern, weil die beiden sich bei jedem Aufeinandertreffen irgendwie in die Haare bekommen (Val immer genervt und doch irgendwie angetan, Kyle meist amüsiert, wenn es darum geht, Val auf die Palme zu bringen), aber die tiefen Gefühle bleiben auf der Strecke. Erst gegen Ende werden zwei etwas tiefergehende Gespräche geführt, die die Liebe, die Val und Kyle angeblich füreinander empfinden, aber trotzdem nicht nachvollziehbar machen. Dadurch konnte ich bei der Geschichte leider gar nicht mitfiebern und habe im Gegenteil über manche Dinge sogar die Augen verdreht. Insgesamt ist in dem Buch vieles überzogen und unglaubwürdig, Hindernisse sucht man vergeblich und das meiste ist einfach nur Friede-Freude-Eierkuchen. Es wendet sich immer alles zum Guten, Feinde werden zu Freunden und es wird sich zahlreich versöhnt, auch wenn es dafür mal einen Zeitsprung braucht. Besonders enttäuscht hat mich der Zeitsprung vor dem Epilog, der vier Jahre umfasst und der Autorin die Arbeit abnimmt, eine authentische Entwicklung von Kyle darzustellen, auf die ich eigentlich von seinem ersten Auftritt an gewartet habe. Dadurch und durch die fehlenden Emotionen und das fehlende Mitfiebern bei der "Liebesgeschichte" ist meine Neugier auf Band 2 eher dürftig und ich weiß noch nicht, ob ich ihn wirklich lesen werde. Fazit Nach meinen hohen Erwartungen bin ich jetzt sehr enttäuscht. Das Lesen hat mir leider kaum Spaß gemacht, ich war im Gegenteil sogar stellenweise genervt und musste mich zum Weiterlesen zwingen, weil die Geschichte keinen Sog auf mich ausgewirkt hat. Sympathische Charaktere fehlen, tiefe Gefühle fehlen und eigentlich fehlt sogar die gesamte Liebesgeschichte. Sehr schade. Für mich sind es leider nur 2,5 Sterne.
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