Eine schöne, ruhige Novelle als Abschluss dieser Reihe. Der Anfang war mitreißend wie ein Sturm, der einen sofort in die Geschichte hineinzieht. Die Spannung zwischen Mara und Kitt war leise, intensiv und voller unausgesprochener Gefühle, fast wie ein Flüstern zwischen den Zeilen. Besonders schön war es, endlich Kittts Gedankenwelt kennenzulernen, seine inneren Kämpfe, seine Zweifel, seine leisen Hoffnungen. Das hat der Geschichte eine neue Tiefe gegeben und sie emotionaler gemacht. Auch Blair und Lenny bekamen mehr Raum, was sich wie eine sanfte Erweiterung der Welt angefühlt hat.
Zum Ende hin verlor die Geschichte jedoch etwas von ihrer Spannung. Die Intensität ebbte ab, wo ich mir mehr emotionale Wucht und mehr inneres Beben gewünscht hätte. Das Ende war nicht das, was ich erwartet hatte, aber dennoch war ich dankbar, diesen Abschluss lesen zu dürfen, wie ein letzter Blick zurück auf eine vertraute Welt, die man nur ungern verlässt.