Die Untersuchung zeigt, dass Intermediäre bei der Ausgestaltung von Vermögensbeteiligungen unverzichtbar sind. Sie begründet aus ökonomischer, aufsichtsrechtlicher und privatrechtlicher Perspektive, dass Mediatisierung eine notwendige Strukturvoraussetzung funktionierender Finanzmärkte und Garant für Effizienz, Stabilität und Rechtssicherheit ist.
»Mediatization Versus Disintermediation. A Plea for the Inclusion of Intermediaries in the Structuring of Investment Instruments«: The thesis argues that financial intermediation remains indispensable for the legal structuring of investment instruments. Combining economic, regulatory, and private law perspectives, it demonstrates that mediatisation is a structural prerequisite for efficiency, stability, and legal certainty in modern financial markets. Die Arbeit untersucht die zivilrechtlichen Strukturen von Vermögensbeteiligungen vor dem Hintergrund technologischer Entwicklungen (wie z. B. der Distributed-Ledger-Technologie). Sie stellt die These auf, dass Intermediäre - trotz des technischen Potenzials zur Disintermediatisierung - für die Funktionsfähigkeit moderner Finanzmärkte unverzichtbar sind. Aus ökonomischer, aufsichtsrechtlicher und privatrechtlicher Perspektive zeigt die Dissertation, dass Mediatisierung nicht als überholtes Relikt, sondern als notwendige Strukturbedingung für Effizienz, Stabilität und Rechtssicherheit bei der Gestaltung von Vermögensbeteiligungen zu verstehen ist. Dissertationsschrift
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung und Gang der Untersuchung
2. Ökonomische Perspektive
Die Entstehung von Intermediären im Finanzmarkt Die Begründung der Existenz von Intermediären im Finanzmarkt Ertrag
3. Aufsichtsrechtliche Perspektive
Ziele des Aufsichtsrechts Aufsicht und Mediatisierung Ertrag
4. Privatrechtliche Perspektive
Die sog. »Abschirmwirkung« bei mediatisierten Vermögensbeteiligungen Investmentrecht Depotrecht Ertrag
5. Gesamtertrag