Spannend und packend. Klare Empfehlung!
An einer Berliner Schule wird ein Lehrer erschossen. Der Verdacht fällt auf zwei Schüler. Kommissar Kalkbrenner übernimmt den Fall und stößt auf ein Geflecht aus Lügen, Intrigen und Mord - das ihn schon bald mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Kann er sich und seine Familie schützen?Wenn das mal kein knackig kurzer Klappentext von Martin Krist, der auch noch neugierig macht, weiß ich auch nicht weiter.Dieser Thriller gehört zur Reihe mit Kommissar Paul Kalkbrenner und ist sein zweiter Fall. Nachdem ich den ersten gelesen hatte, wusste ich, dass ich die Reihe unbedingt weiter verfolgen möchte.Startschwierigkeiten hatte ich keine. Im Gegenteil: Ich konnte mich auf Anhieb in der Geschichte zurechtfinden und war auch sogleich gefesselt von ihr. Ich empfand den Spannungsbogen als konstant hoch. Dadurch war ich durchgehend von der Story gefesselt. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Schonungslos und direkt geht es zur Sache. Die Handlung ist rasant, aber auch nicht zu rasant, dass ich das Gefühl hätte, dass ich nicht zum Luftholen komme. Die Handlungsorte sind so beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Es wird alles schlüssig beschrieben, daher fehlt es nicht an Ausführlichkeit.Die Charaktere, allen voran der Protagonist Paul Kalkbrenner empfand ich als authentisch ausgearbeitet. Er konnte seine Gedanken und Emotionen glaubhaft transportieren, dadurch wirkten seine Ausführungen nachvollziehbar.Da ich auf jeden Fall die Reihe weiterverfolgen möchte, bin ich gespannt, wie es in seinem Privatleben weitergeht. Denn wie alle Ermittler hat auch er sein Päckchen zu tragen. Zumal dieses Ende schon recht tragisch für ihn abläuft. Da kann ich gar nicht anders, als am Ball zu bleiben. Ich bin viel zu neugierig, um nicht wissen zu wollen, wie es weitergehen wird.Ich kann den Thriller sehr empfehlen. Die Story ist gut durchdacht, während ich den Verlauf so echt nicht habe kommen sehen. Daher konnte ich gut miträtseln und mich von den Wendungen überraschen lassen. Ich freue mich, dass es noch so viele Fälle gibt, die ich lesen werde.Da ich eine richtig, richtig tolle Lesezeit muss ich einfach fünf Sterne vergeben.