Nach seinem Burnout entscheidet sich Michel, den Beruf als Pastor an den Nagel zu hängen und stattdessen einen ganz verrückten Plan zu verfolgen: Er kauft sich einen alten Doppeldeckerbus, mit dem er herumreist und Love, Peace und Café an die Menschen verteilt.
Ich fand den ungewöhnlichen Weg, den Michel einschlug, mutig, verrückt aber vor allem sehr inspirierend! Und umso großartiger fand ich es, dass er uns an seiner Reise mit diesem Buch teilhaben lässt. Offen und ehrlich berichtet Michel von den Herausforderungen seines Neuanfangs, z.B. von steilen Bergen, die der Bus kaum bewältigen kann und Standplatzproblemen. Doch vor allem zeigt er, dass man sich von diesen Herausforderungen nicht aufhalten lassen darf. Michel sucht nach Lösungen, schaut nach vorne und kann allem etwas Positives abgewinnen. Und genau deshalb habe ich ihn so gern begleitet. Ich konnte gut nachvollziehen, weshalb sich seine Gäste bei ihm und seiner sympathischen Begleitung Helene wohlfühlen. Durch die Fotos, die immer wieder im Buch auftauchten, wurde die Geschichte der beiden noch anschaulicher. Ich fühlte mich am Ende als Teil der Busfamilie und wäre sehr gerne weiter mitgefahren. Denn eins ist klar: Langweilig wird es in diesem Cafébus sicher nie!
Fazit: Michels Geschichte inspiriert und zeigt, dass das Leben so schön sein kann, wenn man sich getraut den eigenen Weg zu gehen.