Medizinische Einblicke und Krimi Vibes.
Das Cover hat mich sofort gecatcht ¿¿ - modern, atmosphärisch und ein echter Blickfang. Kombiniert mit einem Klappentext, der medizinische Themen verspricht, war für mich klar: Dieses Buch muss ich lesen. Alles, was irgendwie mit Medizin zu tun hat, zieht mich einfach magisch an ¿¿.Der Schreibstil der Autorin ist angenehm leicht, flüssig und unkompliziert, sodass ich schnell in die Geschichte hineingefunden habe. Besonders spannend fand ich die Protagonistin Quinn. Sie wirkt verschlossen, abweisend und teilweise ziemlich verbittert - sowohl anderen als auch sich selbst gegenüber. Und ehrlich? Ich konnte es absolut nachvollziehen ¿. Nicht jeder Mensch kann mit einer solch gravierenden Diagnose offen, optimistisch oder leicht umgehen. Eine Therapie könnte ihr sicher helfen, aber dafür bräuchte sie zuerst die Bereitschaft, sich überhaupt mit sich selbst auseinanderzusetzen. Zynismus und Schmerz begleiten sie täglich - und das spürt man."Du bist so sehr damit beschäftigt, zu sterben, dass du ganz vergisst zu leben."Im Laufe des ersten Bandes macht sie jedoch eine kleine, aber spürbare Entwicklung durch. Ich wünsche ihr sehr, dass im zweiten Band noch mehr Zuversicht und vielleicht sogar ein bisschen Leichtigkeit für sie möglich wird ¿.Es ist definitiv ein Dark-Academia-Vibe spürbar, und tatsächlich hat mir genau das richtig gut gefallen ¿¿¿. Obwohl ich normalerweise weder Krimis noch Thriller gezielt lese, konnte mich diese Mischung aus düsterer Atmosphäre und medizinischem Setting positiv überraschen.Ein besonderes Highlight waren für mich die eingestreuten Tagebucheinträge zu medizinischen Themen. Sie greifen Vorlesungsinhalte auf, erklären sie verständlich und verleihen der Geschichte Tiefe. Es wirkt nicht steril oder trocken - im Gegenteil, trotz der schweren Thematik bleibt die Geschichte lebendig und faszinierend ¿¿.Der zweite Band steht bereits in meinem Regal - und ich werde ihn direkt weiterlesen ¿¿.