Der Weg durch den Norden Kanadas ist lang und erbarmungslos. Manche Reisen führen nicht zu Reichtum.
Sie führen zu alten Rechnungen
Der Weg durch den Norden Kanadas ist lang und erbarmungslos. Kälte, Einsamkeit und der unmenschliche Aufstieg über den White Pass formen Clay und zwingen ihn, sich mit dem auseinanderzusetzen, wozu er hierhergekommen ist. Er erkennt, dass man der Vergangenheit nicht entkommt, egal wie weit man reitet. Und doch begegnet ihm in dieser rauen Welt auch die Liebe - unerwartet und gefährlich. Der Norden ist kein Zufluchtsort. Er ist ein Prüfstein. Wer glaubt, im Land jenseits der Grenze neu beginnen zu können, irrt. Die Weite Kanadas verschluckt Namen, aber sie löscht keine Taten. Der Yukon nimmt vieles in sich auf - Spuren, Leichen, Versprechen -, doch er vergißt nicht. Er wartet. Als der Goldrausch die Welt nach Norden in Bewegung setzt, nutzen manche das Chaos. Nicht aus Hoffnung, sondern aus Berechnung. Zwischen Trecks, Lasttieren und überfüllten Dampfern reisen Männer, die nicht träumen, sondern fliehen. Sie lassen Blut hinter sich und nennen es Vergangenheit. Einer von ihnen glaubt, weit genug gegangen zu sein. Doch Schuld kennt keine Entfernung. Sie folgt leise, Schritt für Schritt, über Pässe und Flüsse hinweg. Sie lässt sich nicht abschütteln, nicht im Schnee vergraben und nicht im Lärm der Goldfelder ertränken. Früher oder später holt sie jeden ein. Auf dem langen Weg nach Dawson kreuzten sich Schicksale. Fremde wurden zu Gefährten, Misstrauen wächst zu Vertrauen. Und dort, wo alles hart und lebensfeindlich ist, keimt etwas Unerwartetes: Nähe. Hoffnung. Liebe. Dinge, die stärker sein können als Angst - und gefährlicher als jedes Messer. Dies ist die Geschichte einer Verfolgung. Aber auch die Geschichte von Liebe und Freundschaft, die Clay Morgan im rauen Norden begegnet. Diese Story beinhaltet wahre historische Elemente des Goldrausches am Klondike.