
Daten sind allgegenwärtig: Staaten und private Unternehmen sammeln sie, Individuen geben sie teils gern, teils widerwillig her. In den falschen Händen schüren sie Angst, in den richtigen Händen Hoffnung. Doch wann begann die Geschichte der Daten? Die Beiträger*innen werfen aus kultur-, wissens- und technikhistorischer Perspektive einen Blick auf das 19. Jahrhundert. Anhand von Fallbeispielen stellen sie fest, dass das Verhältnis von Staat und Individuum sowie von Gesellschaft und Natur auch auf Grundlage von Datenerhebungen und -interpretation seine moderne Form erhielt - und dass diese nicht nur digital und numerisch, sondern auch als Text und Bild Bedeutung erlangte.
Besprochen in:
www. dahms-projekt. de/wordpress, 30. 05. 2026, Peter Dahms
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