Das Buch Doodle Diary stammt von Simone Abelmann und ist im frechverlag erschienen. Abelmann ist Gründerin der Marke Funny Sketchnotes, unter der unter anderem Onlinekurse zu Sketchnotes (sketch = Skizze und note = Notiz), Doodling (Kritzeln) und digitalem Zeichnen angeboten werden. Der Autorin geht es darum, dass der Leser Spaß am Zeichnen hat. Hierzu passt auch ihr Motto Unperfekt ist perfekt!.
Zu Beginn des Buchs wird erläutert, wie das Buch funktioniert und welches Material benötigt wird. Für ein Motiv stehen meistens zwei Buchseiten zur Verfügung. Auf der linken Seite geht es mit der Schritt-für-Schritt-Anleitung los. Bei dieser sind meist die Linien, die von einem Schritt zum Nächsten dazukommen, farblich hervorgehoben. Auf der rechten Seite ist Platz um das Motiv selber zu zeichnen. Ich zeichne lieber außerhalb von Büchern, so dass ich diese Möglichkeit nicht nutze.
Die Bandbreite an Motiven reicht von Gegenständen, wie Brille und Teekanne, über Lebensmittel, wie Ananas und Hamburger und Tieren, wie Katze und Hund, bis hin zu Blumen und Menschen. Wer schon mal mit Frau Abelmann online gezeichnet hat, wird das eine oder andere Motiv, wie den Dackel oder den Bären mit Schwimmreifen, kennen.
Auf den Buchseiten sind teilweise auch Motive, wie zum Beispiel Container, kleine Symbole oder Rahmen abgedruckt, die sich auch ohne Schritt-für-Schritt-Anleitung gut nachzeichnen lassen. Wenn ich mal ein Motiv nicht ganz so schön hinbekomme, habe ich bei einem Buch die Möglichkeit des Abpausens, um so zu lernen, wie die Linie besser gezeichnet wird.
Etwas schade finde ich, dass im Inhaltsverzeichnis die Eintragungen nicht in alphabetischer Reihenfolge oder nach Themengebieten geordnet sind. So lässt es sich mitunter leider nicht vermeiden, dass man etwas suchen muss, wenn man ein bestimmtes Motiv zeichnen möchte.
Doodling ist für mich eine gute Möglichkeit mal abzuschalten. Hierfür liefert das Buch viele Motive mit hilfreichen Anleitungen. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter.