
Do the emerging forces of the political far right have an architectural and urban planning agenda? This question runs through Right Spaces, a collection of essays written between 2015 and 2020 that anticipated many elements of the current debate. Supplemented by a new, detailed foreword that sheds light on recent international developments, these essays, collated in English for the first time, reveal that architecture has become a central medium of the global authoritarian right, from ethno-nationalists and historical revisionists to libertarians. This development has been accompanied by a policy of low interest rates pursued by the world's main central banks in the wake of the 2008 global financial crisis, which led to a rapid increase in construction and a paradigm shift in architecture from a means of creating useful objects and towards a form of asset creation.
Gibt es eine architektonische und städtebauliche Agenda hinter der Politik extrem rechter Kräfte? Diese Leitfrage durchzieht Right-Wing Spaces (Rechte Räume) dessen Essays zwischen 2015 und 2020 entstanden und viele aktuelle Diskussionen vorwegnahmen. Ergänzt um ein neues, ausführliches Vorwort, das die Entwicklungen im internationalen Raum beleuchtet, wird in den erstmals gesammelt auf Englisch vorliegenden Texten deutlich: Architektur hat sich weltweit zu einem Schlüsselmedium der autoritären Rechten sowohl aus dem völkischen und geschichtsrevisionistischen wie auch dem libertären Spektrum entwickelt. Begleitet wurde diese Entwicklung von einer Niedrigzinspolitik der größten Zentralbanken, die in Folge der Weltfinanzkrise 2008 implementiert wurde und zu einer rapiden Erhöhung der Bauproduktion sowie zu einem Paradigmenwechsel weg von der Architektur als Nutzungs- hin zur Assetform führte.
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