Zur Einführung gibt es einige allgemeinen Infos, Fakten und Zahlen zu der niederländischen Metropole bevor wir auf 15 unterschiedlichen Wegen ins Innere vordringen. So verschieden wie die Bevölkerung mit 180 unterschiedlichen Nationen, so unterschiedliche sind die Orte an die uns Susanne Völler führt. Die Diversität der Bevölkerung macht sich überall bemerkbar.
Eine Grachten-Rundfahrt darf da ebenso wenig fehlen wie der Besuch des Museumsplein. Es geht aber auch in die grüne Lunge Amsterdams, das Rotlichtviertel, die Shopping-Area und noch vieles mehr. Bei jedem Ausflug gibt es interessante Informationen zu allen möglichen Themen neben Öffnungszeiten und Einkehrmöglichkeiten. So erfahre ich warum bei Bauten der Amsterdamer School die kleinen Fenster so weit oben angebracht wurden und die Küchen so klein waren. Ich höre und lese zum ersten Mal von Probierstuben, in denen der Rest aus einer Flasche, der kein ganzes Glas mehr ergibt, nicht berechnet wird.
Zusätzlich werden am Ende noch Restaurants mit Anschrift, Öffnungszeiten, Preisniveau und Angebot aufgeführt, ebenso weitere Shopping-Möglichkeiten. Nicht unwichtig sind die genannten Übernachtungsmöglichkeiten, denn nach einem langen Tag möchte man gerne die müden Füße hochlegen. Für diejenigen, die immer noch fit sind und sich in das Nachtleben stürzen möchten, finden sich auch einige Vorschläge.
Sehr hilfreich sind neben dem enthaltenen Cityplan auch die diversen Internetadressen sowie allgemeine Hinweise z. B. zur Anreise, Parksituation oder dem Öffentlichen Nahverkehr.
Da eine Tante von mir im Randgebiet von Amsterdam wohnt, waren wir schon öfter in der Stadt und ich war neugierig, ob mir der Dumont-Reiseführer etwas Neues bieten kann. Er konnte, denn ich habe neue Informationen zu bekannten Orten bekommen und von einigen für mich neue Ecken erfahren. Das Büchlein wird bei unserem nächsten Verwandtenbesuch auf jeden Fall im Reisegepäck einen Platz haben.