Der Zeichenstil ist wirklich ansprechend, und die Geschichte lässt sich angenehm flüssig lesen. Fast schon zu schnell, denn ich hätte mir gewünscht, mehr über den Kaiser zu erfahren. Doch nicht alles verläuft reibungslos: Die Gespräche mit seiner Mutter bringen ordentlich Spannung in die Handlung, und ich bin gespannt, welche Wendungen uns noch erwarten werden.
Kommen wir nun zum Thema Spicey. Jeder, der sich auch nur ansatzweise mit Manhuas beschäftigt, sollte wissen, dass explizite Inhalte in diesen Werken nahezu ausgeschlossen sind. Selbst Küsse werden oft durch Schmetterlinge oder Blumen zensiert wobei die Kreativität dabei immer weiter zunimmt. Zudem ist es offensichtlich, wie schwierig es für Boys Love in China geworden ist; selbst der Begriff Bromance wird mittlerweile als zu viel empfunden. Daher kann ich die Kritik nicht nachvollziehen, dass Manhuas hier zensiert seien. Es wäre hilfreich, wenn man etwas tiefer in die Materie eintaucht und die Hintergründe besser versteht.