Es ist mitten in der Nacht, als Quirke seinen Schwager Malachy, den überaus angesehenen Leiter der Geburtsklinik, in der Pathologie überrascht - gebeugt über die Akte Christine Falls. Das Erscheinen des seltenen Gastes erweckt Quirkes Argwohn und regt ihn zu Nachforschungen an. Er findet heraus, dass Christine Falls keineswegs an einer Lungenembolie gestorben ist, wie auf dem Totenschein vermerkt, und dass sie das Schicksal vieler junger Frauen im Irland der Fünfzigerjahre teilte. Quirke forscht weiter und gerät mit der eigenen Vergangenheit und dem katholischen Establishment in Konflikt. Die Fäden laufen im tief verschneiten Boston zusammen.

Ein fesselnder Krimi im Dublin der 50er Jahre - Ganoven, Waisenhäuser und mysteriöse Todesfälle
Der reiche Zeitungsverleger Richard Jewell wird tot mit einer Schrotflinte in den blutigen Händen am Schreibtisch gefunden. Selbstmord oder Mord? Inspector Hackett und Gerichtsmediziner Quirke halten es für unmöglich, dass sich jemand mit einer Schrotflinte erschießt und das Gewehr danach noch in Händen hält. Die Ermittlungen führen ins Waisenhaus St. Christopher's, in dem Quirke als Kind lebte. War Jewell dort wirklich Mäzen oder verfolgte er ganz andere Interessen?
Warum reagiert Jewells attraktive, aber mysteriöse französische Gattin so ungerührt, und was ist mit der krisenanfälligen Schwester los? In
Tod im Sommer, dem atmosphärisch dichten 4. Fall für Quirke, taucht Benjamin Black tief ein in die düsteren Geheimnisse Dublins. Ein fesselnder Plot, leidenschaftliche Charaktere und eine großartige Kulisse machen diesen Roman zu einem Muss für Fans von Agatha Christie und klassischen Krimis.










