Für Winter Songs, Steve Swallows erstes echtes Leader-Album seit über einem Jahrzehnt (Into The Woodworks, 2013) und sein erster Auftritt auf dem Label nach John Scofields Swallow Tales und Carla Bleys Life
Goes On im Jahr 2020, hat der Meister-Bassist eine Gruppe enger Vertrauter versammelt, um ihn durch
einige der ursprünglichsten und melodisch unmittelbarsten Stücke zu begleiten, die er je geschrieben hat.
Swallow erklärt: 'Vor Winter Songs hatte ich der Musik gegeben, was immer ich konnte, aber als ich dieses
Album machte, wendete sich das Blatt: Sie gab mir, was ich brauchte. Musik ist elementar, wie die Luft,
die wir atmen ...' Mit der gekonnt aber subtil eingesetzten Bläsersektion von Chris Cheek am Saxofon und
Mike Rodriguez an der Trompete, Adam Nussbaum am Schlagzeug, der das Tempo flexibel hält, sowie der
eleganten harmonischen Ausgestaltung durch den Gitarristen Steve Cardenas und Gil Goldstein am Klavier,
wirken die neun gesammelten Originalkompositionen, die Winter Songs ausmachen, eher als Vermittler
geduldiger Besinnung und Ruhe denn als Anstifter turbulenter Improvisation. Swallows Beschreibung der
Entstehung dieser Musik ist im Klang wahrnehmbar: Diese Musik wird nicht als Mittel zum Zweck aufgeführt, sondern ist selbst zum Zweck geworden. Flüssiger Swing, nachdenkliche Balladenkunst und ein
kammermusikartiges Gespür für Raum und Zusammenspiel stehen hier in voller Blüte.
Inhaltsverzeichnis
01. One
02. Two
03. Three
04. Four
05. Five
06. Six
07. Seven
08. Eight
09. Nine