Beta HeartsAuch wenn ich die Bücher alle innerhalb einer Woche gelesen habe, wollte ich positiv anmerken, dass es immer ein kleines "was bisher geschah" gab. Sollten alle Bücher haben.Ich weiß nicht, ob es jetzt daran lag, dass ich alles sehr schnell hintereinander weggelesen habe, aber mir kam der dritte Teil insgesamt am schwächsten vor.Es gab nochmal Einblicke in die Vergangenheit von Figuren wie Byth, Okijen und Flover. Außerdem hatten wir weitere Einblicke in Militärakten und auch eine Radiosendung, die sich mit den Ereignissen von vor 30 Jahren und den Dreien, die die Welt veränderten auseinandersetzte. Aber für mich kam das ein oder andere etwas spät. Ich glaube ich hätte es einfach gerne früher gehabt. Vielleicht hätte man das dann etwas besser einschätzen können. Zum Beispiel auch wie Flover aufgewachsen ist. Das hätte ihm schon in Teil 1 etwas mehr Tiefe verleihen können, vor allem weil man da ja eh noch versucht hat, die Charaktere zu verstehen.Im dritten Teil war mir auch das hin und her etwas zu groß. Vor allem Andras erneute Reise in ihre Heimat. Das hat für mich jetzt nicht zu viel mehr gefühlt, als dass was wir schon im zweiten Teil erfahren haben. Da hätte man vielleicht auch einfach die ganze Geschichte schon hin packen können. Dann hätte man sich die erneute Reise gespart. Dadurch fehlte dem dritten Teil etwas der Flow. Die Erkenntnisse, die wir noch gewonnen haben, haben mich jetzt auch nicht so umgehauen, da sich eigentlich auch schon alles angedeutet hatte.Manchmal fand ich es schade, dass alle Hauptcharaktere nicht besonders gut darin sind über ihre Gefühle zu sprechen. Also wirklich alle vier. Dadurch blieb manch Aussprache für mich hinter meinen Erwartungen zurück. Gilt auch schon für den Teil davor. Ich bin zwar froh, dass es kein unnötiges Geschmachte gab, aber manchmal hätte ich mir doch etwas mehr Emotionalität gewünscht. Der Romanceanteil war nicht besonders hoch und das muss er ja auch gar nicht sein, aber man hätte auch den anderen noch etwas mehr Raum geben können.Ich weiß nicht, ob ich mit dem Ende so zu Frieden bin. Kami wollte ja auch schon früher überzeugt werden und das haben sie getan. Aber das danach fühlt sich doch auch etwas unvollständig an. Schon klar, dass Okijen und Andra an ihrer Beziehung werden arbeiten müssen nach allem was war. Und es gibt ja durchaus bei allen einen positiven Ausblick, aber es fühlt sich trotzdem ein wenig unbefriedigend an. Kami löst sich einfach so. Klar danach gibt es trotzdem noch einiges zu tun, aber die großen Drei werden nur am Rande abgehandelt und dann wird nur angedeutet, warum es eigentlich Shiva war. Hätte man da nicht vielleicht auch noch ein Gespräch zwischen Kami und Shiva haben können?Im richtigen Leben bekommt man zwar auch nicht auf alles eine Antwort, aber ich weiß auch nicht. Ich hätte mir da einfach noch etwas gewünscht. Trotzdem bin ich froh auf diese Reihe gestoßen zu sein.