We were Liars stand dank des #Ausgelesen Podcasts schon sehr lange auf meiner Wunschliste und nach dem Ende bin ich so froh, es gelesen zu haben.
Dennoch war der Anfang zäh. Zunächst lernt man die Liars durch vergangene Sommer auf der Privatinsel kennen, doch dies hat bis etwa zur Hälfte des Buches gedauert. Danach bin ich dafür umso tiefer eingetaucht.
Cadence kann sich nicht mehr an den Vorfall des Sommers vor zwei Jahren erinnern, und niemand will ihr etwas darüber erzählen. Je mehr sie versucht hat, sich zu erinnern, desto mehr wollte auch ich wissen, was passiert ist, vor allem, da die Liars irgendwie abweisend gewirkt haben.
Durch Rückblicke, die leider nicht immer eindeutig gekennzeichnet waren, weshalb ich teilweise nicht wusste, was Gegenwart und was Vergangenheit ist, versucht Cadence herauszufinden, was passiert ist, wodurch die Geschichte sehr lebendig geworden ist.
Die Auflösung hat mich sehr mitgenommen, ich hätte es nicht erwartet, sie war sehr emotional und gleichzeitig nachvollziehbar, warum Cadence das gemacht hat. Es war ein Ende, wie ich es nicht häufig in Büchern lese, eines, mit dem ich so sehr mitfühle und die Protagonistin verstehe.
Insgesamt hat mir We were Liars trotz anfänglicher Längen am Ende sehr gut gefallen. Wenn ihr mit einem Buch richtig mitfühlen wollt, ist We were Liars das richtige für euch.