Gute Idee aber mir hat häufig die emotionale Tiefe gefehlt
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, aber ich glaube, ich bin mit den falschen Erwartungen gestartet ¿. Ich hatte gehofft, dass es diesen Abenteuer-Vibe der 2000er-Filme wie Die Reise zum Mittelpunkt der Erde oder Die geheimnisvolle Insel hat ¿¿Was mir gefallen hat:Das Setting im mexikanischen Dschungel ¿ war super, und das Thema rund um die Ausgrabungen fand ich spannend. Corrie mochte ich als Protagonistin sehr, sie ist tough, selbstbewusst und versucht sich in einer eher männerdominierten Branche zu behaupten. Auch, wie entspannt sie mit ihren Bedürfnissen und ihrer Sexualität umgeht, hat mir gefallen¿.Ford war der klassische Grumpy mit weichem Kern ¿. Er hat Fehler gemacht, aber ich konnte ihn in vielen Situationen trotzdem gut verstehen.Was mich gestört hat:Ford reduziert Corrie vor allem zu Beginn fast ausschließlich auf ihr Äußeres ¿. Ja, sie ist heiß, ja sie hat Brüste, ist dir aufgefallen, dass die Frau auch einen Doktor hat und ziemlich intelligent ist? Aber auch Corrie selbst war da nicht viel besser. Die Beziehung der beiden war mir insgesamt zu sehr auf die körperliche Anziehung fokussiert und mir hat die emotionale Tiefe gefehlt¿¿¿¿¿. Einige Streitereien wirkten etwas erzwungen, als müsste man Drama schaffen, wo eigentlich keins ist. Der Mittelteil hat sich insgesamt gezogen während mir am Ende dann zu viele Dinge passiert sind¿In allem ist es kein schlechtes Buch, aber es konnte mich nicht so packen, wie ich gehofft hatte. Für zwischendurch okay, aber mir fehlte an vielen Stellen einfach die Tiefe ¿