300 Jahre sind vergangen seit Elaja in Ians Armen starb. Die nun wiedergeborene Asrai Linnea, ist Heilerin in einem kleinen Dorf und wächst in einer liebevollen Familie auf, also so ganz anders als Elaja. Und sie kann nicht natürlich nicht an ihre vergangenen Leben erinnern, was besonders Ian schwer zu schaffen macht.
Doch die Sehnsucht nach seiner großen Liebe zu Elaja, nimmt er Linnea mit zu sich an den Drachenhort, wo Linnea als Drachenreiterin ausgebildet werden soll. Dabei fällt es Ian besonders schwer, Linnea zu sehen und nicht Elaja in ihr zu suchen und zu finden. Denn auch wenn beide Frauen, das Heilen im Blut zu liegen scheint, so sind sie doch auch recht unterschiedliche. Linnea ist das genaue Gegenteil von der rebellischen Elaja.
Ich kann den Wunsch vieler Leser nach einem HappyEnd nachvollziehen und doch tat ich mir hier etwas schwer. Ich hatte Elaja sehr ins Herz geschlossen und natürlich hätte ich ihr und Ian eine glückliche Zukunft gewünscht. Doch das Ende von Band 02 hätte für mich auch gepasst, schließlich waren die 3 Drachenarten gerettet.
Für mich war tatsächlich Manila ein Highlight in diesem Band und der Grund es zu lesen. Denn die vorlaute und sarkastische Drachendame, hat sich noch mehr in mein Herz geschlichen, als Elaja mit ihrer aufmüpfigen Art.
Ein wenig neugierig bin ich ja nun auf den neuen Band Asrai-Der Schatten des Shetai, der im März 2026 erscheint. Denn Ians Vorgeschichte klingt auch interessant.