Charmanter Jugendbuch-Auftakt mit Tee-Magie, englischem Kleinstadtflair und einer süßen Schatzsuche voller Zauber.
Kaum beginnt diese Geschichte, weht schon ein Hauch von Magie durch die Seiten - fein, warm und so einladend wie eine Tasse Tee an einem stillen Nachmittag.Mit Thea Magica - Das Geheimnis von Port Minthat Vivien Verley einen sehr schönen und bezaubernden Auftakt geschaffen, der mich schnell für sich einnehmen konnte. Im Mittelpunkt stehen Robin, Mailin und Cornelius, die sich gemeinsam auf die Suche nach einem Schatz begeben. Gerade dieses Zusammenspiel der drei Figuren hat der Geschichte einen ganz eigenen, süßen Charme verliehen.Besonders gefallen hat mir die Idee mit der Magie, die durch Tee erweckt wird. Das ist einmal etwas anderes und verleiht der Geschichte eine sanfte, fast verträumte Note. Auch der Gedanke, später durch das Trinken des Tees wieder auf diese Magie zugreifen zu können, hat etwas sehr Eigenes und Märchenhaftes, das wunderbar zur Atmosphäre des Buches passt.Dazu kommt das Setting der englischen Kleinstadt, das sehr gut zur Geschichte passt und für eine gemütliche, magische Stimmung sorgt. Genau diese Mischung aus Kleinstadtflair, leiser Magie und einer kleinen Schatzsuche hat das Buch für mich so angenehm gemacht. Es ist zudem relativ schnell zu lesen, was die Geschichte sehr leicht und zugänglich macht.Obwohl es sich um ein Jugendbuch handelt, hat mir die Geschichte trotzdem sehr gut gefallen. Sie liest sich unkompliziert, herzlich und mit einer schönen Grundstimmung, die einfach Spaß macht. Für mich ist es ein gelungener Auftakt mit sanfter Magie, viel Charme und einer Geschichte, die sich angenehm und bezaubernd lesen lässt.