Hi bookies,was war das bitte für ein Fiebertraum? Ich kann mich kaum daran erinnern, wann mich zuletzt eine fiktive Figur so aus der Reserve gelockt hat. Zwischendurch hätte ich Natalie am liebsten geschüttelt und gefragt, wie naiv ein Mensch eigentlich sein kann. Ich hoffe wirklich, dass einiges einfach an der Übersetzung lag, immerhin habe ich "Love, Mom" regelrecht angepriesen. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll: Ähnlich wie der Vorgänger ist auch dieses Buch ein absoluter "Ich-esse-nebenbei-mein-Popcorn"-Thriller, der mit kurzen Kapiteln und einem wilden Katz-und-Maus-Spiel fesselt. Nachdem Natalies Freundin Cara im Koma liegt, setzt Natalie alles daran, den erfolgreichen Unternehmer Geoffrey Rosenberg als Verantwortlichen zu entlarven. Vor allem der Racheaspekt und die ständigen Wendungen haben dafür gesorgt, dass ich den Thriller innerhalb weniger Stunden gelesen habe. Aber: Wie konstruiert kann eine Handlung eigentlich sein? Stellenweise gab es mir einfach zu viele "Zufälle" und auch das Ende war für meinen Geschmack recht vorhersehbar. Zudem wirkten manche inneren Monologe nicht wie Gedanken, die eine reale Person tatsächlich so formulieren würde. Folglich habe ich mich immer wieder gefragt: Lag es vielleicht doch an der Übersetzung?Trotzdem werde ich mir ihren nächsten Thriller definitiv wieder schnappen. Und jetzt interessiert mich eure Meinung brennend, denn bisher habe ich durchweg positive Rezensionen gelesen. Überzeugt mich!