Es ist so gut, weil es wichtige Themen beinhaltet und auch Antagonisten eine Stimme haben.
Kometenschauer ist Band 2 dieser wunderbaren Tetralogie und bereits in Band 1 hatte ich vermutet, dass sich hier langsam eine Highlight-Reihe ranschleicht. Und Band 2 gibt mir das gleiche Gefühl. Wer Band 1 geliebt hat, wird hier definitiv nicht enttäuscht. Ich spoiler ja nicht in meinen Rezensionen, also wird es hier auch nicht um den Inhalt gehen. Was ich aber sagen kann: Ich liebe die Chemie zwischen der Protagonistin Jupiter und dem Love Interest, aber auch zwischen ihr und ihrem Bruder, der ihr in diesem Teil eine große Stütze ist und ich finde es so wunderbar, wie das eingebaut wurde, weil es nicht aufgezwungen wirkte. Er war einfach da und das war toll! ¿ Das Besondere an dem Buch ist auch, dass hier Antagonisten eine Stimme haben. Ich weiß nicht, ob das in Fantasybüchern so häufig vorkommt - ich kenne jedenfalls kein Buch, bei dem es so ist. Es macht aber alles Sinn und ich finds spannend, auch mal Gedanken zu hören, die wütend, zerstörerisch, verletzt und eben auch irgendwie böse sind. Auch die Bezüge zur aktuellen Zeit und wichtige Themen, die hier eine Rolle spielen, finde ich so gelungen und lassen das Buch damit trotz des Fantasy-Genres irgendwie realistisch wirken. Auch die Auswirkungen verschiedener Lebensweisen (hier die Königreiche bzw. was Herrscher mit ihrer Macht ihren Kindern möglicherweise angetan haben) sind einfach so aktuell und regen zum Nachdenken an. Für mich ist das Buch keine einfache Fantasy-Geschichte, sondern eine Verbindung von wichtigen Themen, die hier eine große Rolle spielen, aber so gut inszeniert sind, dass man nachdenken muss. Mag ich total und ich bin super gespannt, was Band 3 für uns bereit hält.