Inhalt:In Mirror Lake dachte man, die Dürre würde sie nie erreichen. Aber in Mirror Lake dachte man auch, dass gewisse Dinge für immer unentdeckt bleiben.Doch dann passiert vielerlei gleichzeitig. Die Dürre ist da. Und ein angesehener Polizist und Vater stirbt Und plötzlich bahnen sich immer mehr Geheimnisse ihren Weg an die Oberfläche. Meine Meinung:Leider in die Irre leiten lassenHier habe ich mich von einem einzigen, kleinen Satz im Klappentext leiten lassen und zack, falsche Fährte."Ich nahm den Hammer und holte aus" steht da. Und eigentlich gehört das davor noch zum Lockmittel, dem ich gefolgt bin "Doch Töchter waren anders.. Was soll ich sagen, ich habs gesehen und gedacht, das ist meins!Ich konnte ja nicht ahnen, dass es dann dermaßen an Spannung mangelte, dass es -wieder mal- ein Familiendrama wird, wo ich wirklich die ganze Zeit darauf gewartet habe, dass die Autorin eben mit dem Hammer ausholt. Für mich war das dann gefühlt verschenkte Zeit, weil ich absolut nicht gecatcht wurde,Ich habe mich auch öfter gefragt, wie wär ich, wenn mein (Stief-)Vater stirbt, mir statt meinen (Stief-)Brüdern sein Haus vermacht. Wie würde ich da reagieren? Zumindest würde ich denen ordentlich die Meinung sagen. Und vielleicht sogar sagen, hört zu, ich will das Haus nicht, vielleicht was zum Andenken und dann würde ich mich verabschieden und das wärs dann.Gut, in Mirror Lake läufts halt anders. Aber eben für meine Begriffe nicht nur durch den ausbleibenden Regen, sondern auch durch das Aneinanderreihen aufploppender Geheimnisse, aber gleichbleibendem Adrenalinlevel, sehr sehr dröge.Ich hatte zwischendurch überlegt, ob ich abbreche, aber ich habe wirklich auf ein mächtiges Gewitter gehofft. Schade....Fazit:Kleinstadt-Thriller, vielleicht für die Fans der Autorin, oder Leser mit einem Faible für krude Familiengeheimnisse. Meinem Spannungs-Anspruch wurde es leider nicht gerecht und so habe ich die Story eher als Familiendrama empfunden, denn als Thriller.