Der FBI-Agent Dwight bekommt den Auftrag, sich in die Familie Villa einzuschleussen, die im Verdacht steht, Verbindungen zu der italienischen Mafia zu haben. Sein Deckname: Romeo.
Sein Problem: Julia, die Tochter vom Restaurantinhaber, die ihm nach seiner Aktion bei ihrem ersten Aufeinandertreffen, nicht gerade wohlgesonnen ist. Daraufhin wird die Honey Trap Methode eingesetzt. Dumm nur, dass ihm genau diese Methode selbst zum Verhängnis wird und er dadurch in einen Gewissenskonflikt gerät.
Julia ist mit Leib und Seele Köchin und sie kann es nicht fassen, dass sie von ihrem Vater ausgerechnet den unverschämten, aber äußerst attraktiven Kerl als Küchenchef vorgesetzt bekommt, der bei ihrem Kennenlernen nicht gerade einen positiven Eindruck bei ihr hinterlassen hatte.
Bereits ab der ersten Seite wurde mir aufgrund vom lockeren und humorvollen Schreibstil der Autorin ein Grinsen ins Gesicht gezaubert.
Dwight ist ein toller Charakter und er war mir von Anfang an sehr symphatisch. Er schafft es stets, mit seiner witzigen und schlagfertigen Art, jeden, mit dem er es zu tun hat, problemlos für sich einzunehmen und sich elegant aus sämtlichen brenzligen Situationen zu befreien.
Mit Julia hingegen hatte ich anfangs meine Probleme, bis ich den Grund für ihr Verhalten erfahren habe. Danach habe ich sie dafür bewundert, wie sie mit der ganzen Sache umgegangen und letztendlich damit klargekommen ist.
Auch die verschiedenen Nebencharaktere mit ihren Eigenarten, sind mir mit der Zeit richtig ans Herz gewachsen.
Die Geschichte ist sehr herzlich und unterhaltsam, obwohl sie ein ernstes und bislang noch relativ unbekanntes Thema behandelt.
Ich fand die Wortgefechte zwischen Julia, die heissblütig und nie um Worte verlegen ist, und Romeo, der es genossen hat, sie, wann immer es ging, herauszufordern, großartig.
Es hat richtig Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen und ich bin nur so durch die über fünfhundert Seiten geflogen.