Meine Meinung zum Jugendbuch:Die Spur der VertrautenInhalt in meinen Worten:Heute geht es um Individualität. Nicht wir, sondern jeder will sich selbst entfalten, doch was ist, wenn genau das in einer Welt nicht möglich ist, die du kennst, sondern dort nur das Wir regieren kann. Alle Gleichströmig sind und dabei jeder auf den anderen achtet und dabei nicht sich selbst entfaltet, sondern nur nach seinem Gemeinschaftsinstinkt handelt? Nun willkommen in der Welt von Goliath und Claire. Es verbindet sie so einiges, doch eine Sache, die trennt sie sehr deutlich? Und dann verschwinden auch noch andere Kinder, die Claire zum Teil ähnlich sehen, warum ist das so? Das kann euch nur Claire erklären, lasst ihr euch auf sie ein?Wie ich das Gelesene empfand:Dieses Buch las ich jetzt 4 Monate. Immer wieder musste ein anderes Buch dazwischen kommen, weil mir die Geschichte ein wenig zu wirr und ein wenig zu komplex war, wo ich mich auch nicht so richtig darauf einlassen konnte, denn kaum konnte ich es, änderte sich wieder alles. Und ich war am Ende ziemlich ratlos mit dieser Geschichte und ihre Botschaft erreichte mich nicht so toll, wie ich es hoffte, denn irgendwie schlug ich das Buch zu, wusste von 2 jungen Erwachsenen, jeder hatte seine Mission, zum Teil zusammen, aber am Ende getrennt. Durch Rückblicke in die Vergangenheit und zu anderen Charakteren, erfuhr ich mehr von den Beiden. Dennoch lies es mich irgendwie mit sehr gemischten Gefühlen zurück, weswegen es gar nicht leicht ist, das Buch richtig gut euch vorzustellen, denn ich war zu verwirrt von den vielen verschiedenen Charakteren, Handlungssträngen, wo doch immer ein roter Faden durch Claire und Goliath entlang strichen. Mich verlor das Buch ab der Hälfte und ich wollte dennoch durchhalten und habe das Buch bis zum Ende durchgelesen, aber irgendwie bleibt bei mir die Frage, was war das, was wollte mir dieses Buch wirklich sagen und was nicht? Das Setting:Was ich toll fand, dass einfach mal nicht die Handywelt im Mittelpunkt stand, sondern Walkmans, und eine Zeit ohne diese schnellliebige Zeit wie sie es heute zum Teil ist. Die Geschichte von Claire und Goliath ist irgendwie eine Liebesgeschichte und doch irgendwie auch nicht.Die Spannung:Ich fand das Buch gerade die ersten 300 Seiten sehr spannend und war wirklich neugierig wie dieses Buch endet und was noch alles davor passieren wird, doch tatsächlich verließ mich dieses Gefühl nach den Seiten und am Ende, die letzten 60 Seiten waren noch mal richtig spannend, aber dazwischen war vor allem eine riesige Verwirrung vorhanden.Die Charaktere:Goliath ist der Gegenpart von Claire. Doch das kommt erst am Ende heraus. Dazwischen gibt es viele Dinge mit den Charakteren zu entdecken und nicht nur von Claire und Goliath, sondern auch noch anderen Charakteren, manche blieben mir völlig fremd, manche klärten sich tatsächlich erst am Ende der Geschichte. Goliath und Claire waren aber die Perlen in der Geschichte, die ich vor allem begleiten durfte und mich mit ihnen durch ihre Geschichte bewegte.Empfehlung:Ein Buch was bei mir leider irgendwie mehr Fragezeichen hinterließ als sie mir zu beantworten, am Ende war alles abrupt beendet. Und irgendwie war das etwas verwirrend für mich. Wenn ihr also auf irre, intensive Geschichten steht, dann könnte es sein, dass euch dieses Buch anspricht. Wenn ihr aber geradlinige Geschichten mögt, wo ihr jedem Charakter folgen könnt und dann nicht das Gefühl habt, jemanden zwischendrin zu verlieren, dann könnte es sein, das ihr etwas zu kämpfen habt.Bewertung:Ich gebe dieser Geschichte leider nur drei Sterne. Sie hat mich die ersten 300 Seiten wirklich toll unterhalten, und ich war neugierig auf Claire und auf Goliath, doch irgendwie verlor ich die Beiden zwischen den Zeilen und dachte mir immer wieder, was genau treiben diese gerade?