Nie hat mich ein Buch so berührt
Auf dem Cover sehen wir Bo mit seinem Hund Sixten. Bos Welt ist immer kleiner geworden. Seine Frau ist dement und im Pflegeheim, sein Sohn Hans besucht ihn regelmässig, führt aber sein eigenes Leben. Mit seinem alten Freund Ture telefoniert er nur noch, treffen können sie sich nicht mehr. Enkelin Ellinor und die Pfarrerin beuchen ihn ab und zu und der Pflegedienst kommt, um ihn zu duschen, Essen zu machen und ab und an mit Sixten spazieren zu gehen. Sixten ist das Einzige, was Bo noch geblieben ist und jetzt will Hans ihm den Hund wegnehmen. Nur, weil er einmal gefallen ist, als er mit ihm spazieren war. Für Bo bricht die Welt zusammen und er hofft, Hans mit Hilfe der Pflegerin Ingrid umstimmen zu können. Bo schläft viel und träumt seine Erinnerungen. Er erinnert sich an seinen Vater, den er zutiefst gehasst hat. An seine Mutter, die er so liebte. An die Anfangszeit mit Fredrika und die Geburt ihres Sohnes. Ich bin überwältigt, wie sich die junge Autorin in die Gedanken- und Gefühlswelt von Bo hineinversetzen kann. Ich hab noch nie so viel geweint beim Lesen wie bei diesem Buch.