Ein interessanter Ansatz mit CoHo-typischem Schreibstil, der jedoch andere Erwartungen weckt, als die Geschichte letztlich erfüllt.
<span ;="" style="font-size:16px">Meine persönliche Meinung:<span ;="" style="font-size:16px">Der Klappentext ist ansprechend und zugleich bedeckt gehalten. Man bekommt einen kurzen Einblick in Petras Umstände, doch genauere Details bleiben für die Leser:innen zunächst ein spannendes Rätsel.<span ;="" style="font-size:16px">Wie von Colleen Hoover gewohnt, ist der Schreibstil angenehm, bildhaft und leicht zu lesen. Man rutscht nur so durch die Seiten.<span ;="" style="font-size:16px">Das dritte Kapitel empfand ich persönlich als etwas zu lang und stellenweise zäh. Dennoch finde ich ihren Ansatz interessant, die Leser:innen mit gezielt platziertem Hintergrundwissen in die Geschichte starten zu lassen.<span ;="" style="font-size:16px">Obwohl die Protagonistin Petra Rose zu Beginn durchaus als etwas anstrengend wahrgenommen werden kann, hat mich die Stimmung zwischen ihr und Saint sofort abgeholt. Die Anziehung zwischen den beiden war deutlich spürbar, auch wenn mir die Vertrautheit stellenweise etwas zu schnell ging.<span ;="" style="font-size:16px">Petra wirkte durch ihr Verhalten auf mich nicht immer ganz zugänglich, was jedoch nicht weiter störend war. Dafür ist Saint ein fiktiver Traum auf zwei Beinen und bringt eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte.<span ;="" style="font-size:16px">Besonders gelungen fand ich die eingebauten Szenen mit den Nachbarn. Sie sorgen für Abwechslung und verleihen der Handlung Humor und Leichtigkeit.<span ;="" style="font-size:16px">Colleen Hoover versteht es, ihre Leser:innen zunächst in Sicherheit zu wiegen, bevor sie mit einem Plottwist überrascht, der einen scharf einatmen lässt.<span ;="" style="font-size:16px">Der Ansatz der Geschichte ist einmal ganz anders als gewohnt, interessant, aber zugleich stellenweise auch etwas verwirrend. Teilweise vorhersehbar, teilweise überraschend, daraus ergibt sich jedoch eine gelungene Mischung.<span ;="" style="font-size:16px">Das Ende kam für mich allerdings zu schnell und wirkte nicht ganz rund, als würde etwas fehlen.<span ;="" style="font-size:16px">Fazit:<span ;="" style="font-size:16px">"Woman Down" von Colleen Hoover ist für mich kein Romantic Thriller, da mir persönlich der Thrill-Aspekt fehlt. Bis zum Schluss war ich hin- und hergerissen, wobei mir besonders der Mittelteil sehr gut gefallen hat. Die Geschichte hätte definitiv noch mehr Potenzial gehabt. Zwar ist sie für mich kein Highlight, dennoch bleibt sie eine interessante Leseerfahrung, die sich vor allem für CoHo-Fans lohnt.<!--/data/user/0/com.samsung.android.app.notes/files/clipdata/clipdata_bodytext_260204_093952_083.sdocx-->