Dieses Buch erschien 2026 in der Gmeiner-Verlag GmbH und beinhaltet 310 Seiten."Hotel der Hoffnung"Marille hat in ihrem charmanten Hotel am Getreidemarkt einen wohligen Zufluchtsort für Menschen auf der Suche nach Geborgenheit erschaffen, der sowohl Reisende als auch Kreative magisch anzieht. In ihrer Rolle als Hotelbesitzerin geht sie ganz auf und merkt dabei nicht, dass ihr bester Freund Ferdinand sich mehr und mehr zu ihr hingezogen fühlt. Ein junger Mann aus Afghanistan taucht auf und Marille bietet ihm ihre Hilfe an. Doch ihre kleine geschützte Welt gerät dadurch ins Wanken. Und dann gibt es ja auch noch Astrid vom Reisebüro nebenan, die verzweifelt Anschluss sucht. Plötzlich steht deren Bruder auf der Matte und alle müssen sich entscheiden, ob Freundschaft stärker ist als Hass. Es geht hier um ein kleines Hotel, große Gefühle und ein Wochenende, das alles verändert. Die Geschichte ist berührend, mutig und voller Hoffnung."Ein Hoch auf die Freundschaft und den Mut, der daraus entstehen kann!"Das Cover ist wirklich wunderschön und während des Lesens musste ich es mich immer wieder anschauen. Marille hat sich da wirklich ein tolles Kleinod erschaffen, ein Hotel mit vier Zimmern, jedes andersfarbig und liebevoll gestaltet und einfach nur zum Wohlfühlen! Das finden auch ihre Gäste. An diesem Wochenende sind Olivia, ein DJ aus Hamburg und eine Frau aus Graz zu Gast. Die Geschichte wird immer abwechselnd aus den Perspektiven von Hanne, die die Zimmer reinigt und sich überhaupt rührend um alles kümmert, Ferdinand, Marille, Olivia, der Frau aus Graz, Astrid und dem DJ aus Hamburg erzählt. Und dann gibt es noch Gibran, einen Mann aus Kabul. Seine Geschichte ging mir besonders zu Herzen. Es ist einfach schön, dass es solche empathischen Menschen wie Marille gibt. Hach, und die Beziehung zwischen Ferdinand und Marille hat mich begeistert. Was schleichen sie umeinander herum! Astrid arbeitet im Reisebüro nebenan und will unbedingt Freunde finden. Sie hat es zwar nicht leicht in ihrer Familie, aber benimmt sich trotzdem manchmal wie ein Elefant im Porzellanladen. Freundschaft kann man doch nicht erzwingen! Ich möchte aber nicht mehr verraten. Ich tauchte sofort in die Geschichte ein. Der Schreibstil der Autorin Gerda Stauner ist unglaublich und die einzelnen Sichten der Protagonisten und Protagonistinnen machten die Handlung sehr abwechslungsreich. Ich konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen und habe es nahezu verschlungen. In diesem Hotel würde ich auch gern Urlaub machen, denn jeder der dort war, konnte mich davon überzeugen, dass es eine besondere Magie hat. Es gab natürlich auch spannende Aspekte. Alles begann, als Astrids Bruder plötzlich auftauchte... Na, habe ich euch neugierig gemacht? Die Geschichte gefällt mir so gut, weil sie zeigt, dass es manchmal richtig ist, mit dem Herzen zu entscheiden und auch nicht alles so zu machen, wie es von einem erwartet wird. Marille ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich könnte mir vorstellen, noch weitere Geschichten, die in ihrem Hotel spielen, zu lesen. Mich konnte die Autorin Gerda Stauner auf jeden Fall begeistern, faszinieren und komplett überzeugen. Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight und ich bewundere den Mut. Ich verbrachte ein tolles Wochenenden in diesem Hotel mit Menschen, die ich mag.